Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

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an,  ohne  gerüstet  zu  seyn,  und  schickten  nun  noch  obendrein
Herrn  Necker  hinweg.

Nach  einigen  Zwischenreden  kam  der  Monarch  wieder
darauf,  daß  der  Frieden  das  Beste  für  uns  seyn  würde,  mais
du’on  ne  faisait  Pas  la  paix  sans  coups  de  canon.  Auch
die  Verhältnisse,  die  man  gegen  Frankreich  beobachten  müßte,
würden  die  Sache  schwierig  machen,  und  Fraukreich  werde
freilich  alles  Mögliche  thun,  den  Frieden  mit  England  zu  hindern.
  Der  Monarch  fragte  alödann:  was  die  Stadt
Amsiterdam  in  Ansehung  der  letzthin  angebetenen
  Mediation  khun  werde?  Und  Rendorp  antwortete
  hierauf:  Es  scheint  uns  ungeschickt,  die  Kaiserin  zu
Erfüllung  des  geschlossenen  Traktats  aufzufordern,  und  zugleich
  doch  ihre  Vermittlung  anzunehmen.  Das  ist  richug,
sagte  der  Kaiser,  aber  wenn  die  Niederländer  die  Mediarion
nicht  annehmen,  so  können  sie  auch  keinen  Gesandten  auf  den
bevorstehenden  Friedens-Kongreß  schicken.  Er  erzählte  hierauf,
wie  weit  es  schon  mit  dem  Kongreßprojekte  gekommen,  und
welche  Minister  sowohl  er  selbst,  als  andere  Monarchen  schon
dazu  bestimmt  hätten,  und  fragte  zuletzt:  wer  der  unsrige
seyn  werde?  Wahrscheinlich  Herr  von  Wassenaar  Twickelo,
war  Rendorp's  Antwort.  Endlich  schied  Joseph  II.  mit  den
Worten:  Vous  bouvez  dirc  à  qui  vous  voudrez  ce  duc
je  vous  ai  dit  au  sujet  des  allaires  publiqducs.  Je  ne
veux  pas  du'on  ignore  ma  lagon  de  penser,  mais  sur  ce
due  je  vous  ai  dit  de  certaines  personncs  particulières,
soycz  diserct.

Gleich  nach  dieser  Unterredung  mir  dem  Kaiser  erhielt
Rendorp  einen  Brief  aus  dem  Haag,  worin  man  ibm  schrieb,
der  Kaiser  wisse  von  gewissen  Eröffnungen,  einen  Partikulär=Frieden
  mit  England  betreffend,  die  der  sardinische  Gesandte,
Graf  von  Mirabel,  ihm,  Herrn  Rendorp,  gemacht  habe,  und