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kehren. So befahl er einmal zu Rom einem der jungen
Jesuiten im Collegium, er sollte der Nachbarin sagen, daß
man kuͤnftig keinen Unrath an das Collegium werfen solle.
Dieser glaubte, es würde nicht noͤthig seyn, selbst dahin zu
gehen, und schickt einen Andern dahin. Ignaz erfährt cs, unddie
Strafe isi: er muß sechs Monat lang alle Tage, wenn
man ißr, mit ciner Schelle in den Saal treten, und die
Worte sprechen: volo ac nolo, non habito in hac domo-Es
konnte Ignaz einfallen, heute den Professor der Thcologie
zum Koch zu machen, damit er sich nie etwas einbilden könnte,
und so wieder den Koch zum Professor der Theologie. Ein
solcher militärischer Despotismus ist zum Theil durch die eigenen
Bullen des Pabstes begünstigt. Der Jesuitengeneral
erhielt z. B. in einer Bulle vom Pabste das Recht: alle Rektoren
der Collegien anzustellen. Bei andern Collegien wählte
das Collegium sich seinen cigenen Rektor, berichtete die Wahl
an den Orbensgeneral, und dieser konfirmirte. Allein von der
Konstitution des Jesuitengenerals konnte selbst nicht an den
Pabst appellirt werden. Der Ordenegeneral hatte das Rechr,
von allen geisilichen und weltlichen Strasen seine Ordenemitglieder
frei zu sprechen; wenn er Jesuiten in Länder schickic,
die voll Ungläubiger waren, ihnen den Auftrag zu geben, in
dem ungläubigen Lande alle bischöflichen Verrichtungen zu thun;
sie durften z. B., wenn eine Ehesache vorkam, dispenstiren.
Pabst Pius III. gebraucht wirklich in einer seiner Bullen den
Ausdruck: die Jesuiten sollen ihren General verehren, als ob
er gegenwärtig wäre wie Christus. Und um das ganze despotische
Gebäude desto mehr zu sichern, machte der Pabst zum
Gesetz: daß ein Jesuit nur in den Karthäuser-Orden treten
dürfe.
So sehr alle die angegebenen allgemeinen Veraulassungen
den Fortgang des Jesuiten-Ordens im Ganzen beförderten, so