Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfzehnter Band. (15)

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sen  Theils  von  Menschen,  zu  dem  Grade  von
Vollkommenheit  oder  Ausbildung  zu  gelangen,
daß  sie  mit  Kenntniß  bei  solchen  öffentlichen
Angelegenheiten  mitzusprechen  vermdgen;  was
zur  Folge  hat,  daß  sie  blindlings  dem  sich  hingeben,  der
ihnen  am  meisten  imponirr,  der  ihren  Leidenschaften  schmeichelt
  und  durch  Künste  der  Ueberredung,  Ueberraschung  oder
Verführung  die  willenlose  Masse  mit  sich  fortreißt.  Ein
verderbliches  Spiel  der  Parthien  ist  demnach  unvermeidlich!

Nach  allen  diesen  Erwägungen  kommen  wir  denn  wohl
zu  keinem  andern  Resultate  als:  die  demokratische
Constitution  scheint  zwar  die  natürlichste  zuseyn,
aber  sie  ist  auch  diejenige,  bei  welcher  der
Zweck  des  Staats  am  wenigsten  erfällt  wird.
Und  zwar  gilt  dieß  nicht  blos  etwa  von  der  Demokratie,
genau  im  philosophischen  Sinne  genommen,  wo  die  gesetzgebende
  Gewalr  bei  dem  ganzen  Bolk  in  Masse  ist,  sondern
selbst  von  der,  welche  nicht  im  genauesten  Sinne  es  ist,
sondern  wo  nur  die  Summe  derer,  die  stet  und  unmittelbar
an  der  gesetzgebenden  Gewalt  Theil  nehmen,  weit  stärker,
zahlreicher  ist,  als  die  Summe  der  Ausgeschlossenen.

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2.  Aristokratie.

Das  Bisherige  war  nun  die  bloße,  rohe,  erste  Berechnung
  der  Quoten  der  Interessenten  beim  Staats=  Mtien=Fonds
  nach  dem  numerären  Werth  derselben.  Indeß
führt  eine  genauere  Berechnung  der  gesellschaftlichen
  Quoten  auf  ein  billigeres  und  gerechteres  Resultat,
bei  welchem  man  nicht  blos  auf  jenen  numerären  Werth
der  Aktien,  sondern  auf  die  Quantität  oder  Qualität
derselben  sieht.  Es  entspringt  aus  dieser  Art  der  Berech-