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Mönch beichten, sondern bei einem Mönch von einem
andern Orden. Ein weises Gesetz, wenn man
weig, wie bitter die Orden gegen einander waren. Aber es
nahm auch eine äußerst sonderbare Wendung. Einer kam
auf die Jdee: man müsse in der genauesten Verbindung mit
einer Frau leben, und sie doch nicht berühren.
4) Man finder in dieser ganzen Periode fast gar keine
Spur, daß der Staat sich dem ungeheuren Wacheétbum
und der Vervielfältigung der Orden widersetzt
habe. Allein der Cisterzienser-Orden hatte in seinem
ersten Jahrhundert 1800 Abteien erobert. — Aber dagegen
beschränkten diese Orden auch den Militär-Despotismus
und die barbarische Feudal-Anarchic.
5) Kein einziger Orden in dieser Prriode (es paßt
fast noch auf die ganze nachfolgende Geschichte) ist von
einem Pabste gestiftet, nicht einmal von einem Bischofe;
keiner von einem Könige. Sie wurden auch am Ende
den Päbsten und Königen höchst drückend und gefahrlich.
Geschichte des Tempelherrn-Ordens.
Der Geist der Ordens= Consociation bekommt am Enbe
des zwölften Jahrhunderts neues Leben, aber auch eine ganz
neuc Richtung, neue Zwecke, und verbreitet sich über
eine ganz andere Klasse von Menschen. Durch die
Kreuzzüge waren so viele neue Bedürfnisse geweckr, die nothwendig
wechselswrise Hülfeleistungen sorderten: Bedürfnisse der
Pilger, Pilger zu schützen, Bedürfnisse für gemeinschaftliche
Kriegs-Expeditionen. Es war auch, als wenn das Anschauen
des Landes, in welchem ehemals die ersten Mönchsverbindungen
entstanden waren, mit einem Male in dem wandernden