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Handgranaten werden verteilt.
Sturmgepäck mitnehmen.
Mützen werden aufgesetzt.
Schon kommt der Angriffsbefehl.
Hinaus aus dem Graben.
Schon rasseln Maschinengewehre.
Kugeln prasseln.
Handgranaten spritzen hellen
Verderben.
Feuerschein und
Es braust die Flut der Angreifer und die Wogen
prallen an den Fels der Verteidigung.
Und die Brandung wächst und rollt.
Zischt und schäumt.
Brüllt in wahnsinnigem Getöse.
Bricht sich wieder an dem blutigen Fels.
Der wankt.
Richtet sich wieder hoch.
Stärker prallen die Wogen und unheimlich wütet
der Sturm.
Mehr und mehr wankt der harte Fels.
Und stürzt zusammen.
Die Flut ergießt sich darüber hinweg und verliert
sich in der Ferme.
isc
Weiter rennen die tapferen Kerle und reißen
alles mit sich!
Der Feind flieht und schreit.
Brüllt um das Leben.
Die Großmut des Siegers schenkt es ihm.
Die wilden Elemente beruhigen sich und die
Ruhe bricht sich Bahn.
Auch die Besonnenheit kehrt zurück.
Das Gewitter ist vorüber.
Die Kompagnien sammeln.
Manch' treuer Kamerad fehlt.
Manch' guter Führer kommt nicht mehr.
Kriegl
Mancher wird bitter vermißt.
Um manchen Freund getrauert.
Er kam nicht durch.
— —— Anser Dommerlaund—
Hermann war nicht dabei.
Hatte er sich verlaufen oder wo blieb er?
Da meldet sich einer.
Er hat ihn fallen sehen.
Vielleicht war er nur gestrauchelt und lief
umher zu suchen.
Hermann fehlte.
Der Kompagnieführer frägt
Mann.
Er ist nicht mitgekommen.
Es ist Zeit, man kann nach ihm suchen.
Sie gehen, die Kameraden. Den Freund zu
suchen.
Hallol
Es hallt durch die Nacht.
„Habt ihr ihn gefunden?“
nun
nach dem tapferen
Hierher!
Hier liegt Hermann.
Mitten in dem Drahtverhau, das er durchbrochen.
Mitten in seinem Werk.
Dort hat ihn die Kugel erreicht.
Kopfschuß!
Er starb schnell.
Als Held.
Die Männer nehmen die Helme ab und manche
Zähre rollt zur Erde.
Der Kompagnieführer spricht ein kurz' Gebet.
„Ruhe sanft — du Heldl!“
Man hat ihn dort begraben.
„Hier ruht ein deutscher Held!“
So steht auf seinem Hügel.
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„Trösten Sie sich, gnädige Frau, er starb als
Held!“
So las die Mutter in der Todesnachricht.
Tröste dich, du Mutter.
Tröste dich mit den vielen anderen, die auch
Heldensöhne hergegeben für ihr Vaterland.
Vielleicht gibt es ein Wiedersehen im Jenseitsl!
Glaube daran.
Leichter wird dir der Trost!