Metadaten : Medizinal-Statistische Mittheilungen aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte. Zweiter Band. (2)

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12)  Wärlerlohn  500  M,  Füllerungskosten  706,72  M,  Streu  42.80  M.

15)  Die  bauliche  Unterhaltung  des  Impfhauses  ist  eingeschlossen.

14)  Hiervon  475  M  an  eine  Gehülfin  für  Bereilung  und  Versandt  der  Lymphe.

15)  Die  Beschaffung  der  Kalber  verursachte  475,53  M  Kosten,  durch  Schadhaftwerden  von  Häuten
entstanden  weitere  81  M  Unkosten.

16)  Hierunter  19,50  M  Schlachtlohn.

1)  Nicht  eingerechnet  sind  die  Kosten  für  Erzengung  der  zu  Militärimpfungen  erforderlichen
Lymphe.  Die  Einnahme  von  Privalärzten  betrug  694  M.

18)  Die  Einnahmen  bestehen  außer  den  Bezügen  für  die  Aerzte  aus  4000  M  Dotalion,  1200  M
Jahresbeitrag  des  k.  b.  Kriegsministeriums  und  dem  Erlös  für  die  in  der  Freibank  verkauften  Kälber,
sowie  für  die  au  Privatärzgte  abgegebene  Lymphe.

19)  Der  Unterschied  zwischen  Einkauf  der  Thiere  und  Verkauf  in  der  Freibank  betrug  durchschnittlich
  17,10  M  für  jedes  Thier  zu  Ungunsten  der  Betriebsrechnung.

20)  Von  dieser  Summe  erhielt  der  Anslaltsdiener  740,10  M.

21)  Das  Betriebsjahr  dauerte  vom  1.  Oktober  1892  bis  zum  30.  Seplember  1893.

2)  Einschl.  der  Kosten  für  Eis  und  Reinigung

3)  Kosten  für  Hausgerälh  und  Hausarbeit.

28)  Verpflegung  285/02,  Abwartung  2c.  241,38,  Rasiren  31640  M.

25)  Diesen  Betrag  erhielt  der  Barbier.  Da  die  Thiere  beim  Mutterthier  verblieben,  verursachten
Ernährung  und  Stallmiethe  keine  Kosten.

26)  Hiervon  wurden  51,70  M  für  den  Trausport  der  Impfthiere  oder  des  Tisches  verausgabt.

!!)  Eingenommen  wurden  von  Privatärzten  630  M  und  für  die  Lieferung  von  120000  Portionen
Lymphe  an  das  13.  (k.  württembergische)  Armeekorps  720  M.

28)  Im  Vorjahre  wurden  1600  M  Zinsen  für  das  Bankapital  gezahlt.

25)  Einschl.  Feuerversicherung,  Packmaterial  und  Chemikalien.

)Die  Einnahmen  für  an  Privatärzte  verkaufte  Lymphe  betrugen  110  M.

)  Die  Remuneration  des  Vorstandes  und  des  Thierarztes  richtet  sich  nach  der  Zahl  der  geimpflen
  Thiere.

)  Hiervon  für  Wartung,  Nasiren,  Wägen  371  M,  Hen  und  Stroh  248,69  M.

*3)  Fũr  verkaufte  Lumphe  wurden  1213,37  M  eingenommen,  hiervon  vom  XIV.  Armeekorps  900,37  M,
vom  Kaiserlichen  Gonvernement  in  Deutsch-Ostafrika  110  M  und  von  Privatärzten  203  M.

)Das  Wärtlergehalt  belrägt  500  M.

)  Belrag  für  den  Ankanf  von  Lymphe  während  des  Bestehens  der  Maul-  und  Klanenseuche.

3)  Einschl.  Heizung,  Beleuchtung,  Wäsche.

N)  Einschl.  von  4  Thieren,  welche  auf  Rechnung  der  Anstalt  in  den  Instituten  zu  Berlin  und
Karlsruhe  geimpft  wurden.

8)  Ausschl.  Wäsche,  s.  Anmerkung  36.

)Da  der  Bericht  die  Betriebskosten  für  das  Kalenderjahr  1893  angiebl,  so  gelten  die  betressenden
  Beträge  nicht  wie  früher  für  das  am  1.  Mai  beginnende  Rechnungsjahr.

10)  Einschl.  200  M  für  Schreibmaterial.

2.  Die  Impfthiere.
Beschaffung  und  Einstellung.

In  Königsberg  i.  Pr.,  Berlin  und  Stettin  wmden  die  Impfkälber  auf
dieselbe  Weise  beschafft  wie  im  Vorjahre.

Die  geringe  Güte  der  für  die  Anstalt  in  Oppeln  gelieferten  Kälber  führte  im
Mai  den  Abschluß  eines  Nothkontraktes  herbei,  nach  welchem  Kälber  nicht  unter  75  kg
für  je  35  M  Entschädigung  hergelieben  werden  sollten.  Später  wurde  wegen  dieses
hohen  Preises  eine  andere  Abmachung  getroffen,  welche  mit  dem  Gewicht  stufemwveise
steigende  Entschädigungssätze  festsetzte.  Die  Leihgebühr  betrug  jetzt  für  Kälber  von
50  bis  55  kg  12  M,  56  bis  60  kg  15  M,  61  bis  65  kg  18  M,  66  bis  70  kg  21  M,
71  bis  75  kg  25  M,  über  75  kg  30  M.  Kälber  unter  50  kg  durften  nicht  geliefert
werden.  Diese  Vereinbarung  wird  insofern  als  zweckinäßig  bezeichnet,  als  sich  der
Lieferant  angelegen  sein  lassen  wird,  zur  Erzielung  relativ  höherer  Preise  möglichst