ist es für immer. Richt allein ist Frankreich nicht mehr isoliert
in Europa, sondern Ew. Majestät haben schon ein Bundessystem,
wie man es kaum als Ergebnis der Unterhandlungen
eines halben Jahrhunderts hätte erwarten dürfen. Sie sind
im Einverständnis mit zwei Großmächten, mit drei Staaten
zweiten Kanges und bald mit allen den Staaten, die nicht
revolutionäre Grundsätze und Maximen befolgen. Sie werden
in Wahrheit das haupt und die Seele dieses Bundes sein,
der die Grundsätze verteidigen soll, die Sie zuerst verkündigt
haben . . .
Eine so große und glückliche Wendung kann nur dem
Schutze der Vorsehung zugeschrieben werden, die sich durch
die Surückführung Ew. Majestät so sichtbar gezeigt hat.
Talleyrand tritt in den Zusschuß der verbündeten
Mächte ein.
Der Freiherr vom Stein erzählt in seinem Tagebuch vom
12. Januar 1815: Man einigte sich über die polnischen Krtikel
größtenteils, und Lord Castlereagh lder Dertreter Englands!
gab seine Erklärung in der verabredeten Krt ab, der Sürst
Uetternich beitrat, so daß nunmehr Lalleyrand bei der
Konferenz am 11. I12.1 sollte zugezogen werden.
Der bayrische Ministerpräsident Graf Montgelas
in seinen Memoiren:
In der Schwäche Ssterreichs und Preußens lag unsere
Stärke.
Stein über Metternich.
Der SFreiherr von Stein schreibt in seinem Tagebuch
während des Wiener Kongresses: Metternichs Frivolität zeigte
sich ohnerachtet der Krisis der großen Angelegenheiten unvermindert.
Er beschäftigte sich mit Knordnung der Hoffsten,
Tableaux usw. bis ins kleinste Detail, sah dem Tanz seiner
Tochter zu, während Castlereagh und Humboldt zu einer
onferenz auf ihn warteten, legte den Damen, die bei den
Tableaux erscheinen mußten, Rot auf. Metternich hat Derstand,
Gewandtheit, Liebenswürdigkeit; es fehlt ihm an iefe.
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