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Friedrich Sixt von Armin,
Kommandierender General des IV. Armee—
korps.
Am 27. November des Jahres 1841 wurde zu Wetzlar in
der Rheinprovinz Friedrich Sixt von Armin geboren. Sein
Vater Heinrich Sixt von Armin, der als Oberstleutnant am
23. Mai 1872 starb, war mit einem Fräulein Amöne Hiepe,
die nahezu 30 Jahre ihren Gatten überlebte und erst am
13. Mai 1901 aus dem Leben schied, vermählt. Friedrich,
den seine Eltern die humanistische Laufbahn einschlagen lassen
wollten, besuchte das Gymnasium in Minden, das er nachher
mit dem in Koblenz vertauschte. Dort legte er auch seine Reifeprüfung
ab, um sich nachher dem Universitätsstudium zuzuwenden.
Unmittelbar vor dem Ausbruch des Krieges gegen
Frankreich trat er aber als Avantageur am 16. Juli 1870 in
das Heer ein. Er kam in das Gardegrenadierregiment Nr. 4,
die späteren Augustaner, welches Regiment eben in Koblenz
stand, und machte mit diesem den Feldzug gegen Frankreich mit.
Er nahm an verschiedenen kleineren Gefechten teil und gehörte
nach der Kapitulation von Sedan der Zernierungsarmee an,
die unter dem Befehl des Prinzen Friedrich Karl Metz belagerte.
Während der Belagerung hatte Sixt von Armin wiederholt Gelegenheit,
sich vor dem Feinde auszuzeichnen, so daß er, nachdem
er schwer verwundet war, das Eiserne Kreuz zweiter Klasse sich
erwerben konnte. Im Jahre 1872 rückte er zum Leutnant auf,
wurde vier Jahre später Regimentsadjutant und im Jahre 1880
zum Oberleutnant befördert. Im darauffolgenden Jahre sehen
wir ihn als Adjutanten der 3. Gardeinfanteriebrigade.