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Mittũopseis
Im Felde, 10. Febr.
An einem einsamen Waldessaume, täglich
ron der lieben Morgensonne gegrũßt, unten
im Grunde ein herrliches Tol, liegt ein
idyllischer Waldfriedhof. Ein seillger Hain,
denn dort ruhen gefallene Helden, meistens
Bayern. Auch der Gefreite zoseph Weiß,
Bräugehilfe aus Rosenheim, wurde dort am 9.
Februar zur ewigen Ruhe bestaltet. Ein winiger
Granatensplitter im Oberstenlel, der die
Schlagader verletzte, brachte ihm in Ausübung
treleer Pflichterfüllung die tödliße Wunde.
Seine Beerdigung war über alles erhaben.
Gine stattliche Zahl von Kameraden, darunter
bniele aus Rosenheim und Ungung, konnte
sici daran beteiligen, an der Spitze Offiziere
res Regiments bzw. Bataillons. Nachdem der
Divisionsgeistliche eine dem Ernt der Zeit entsprechende
Grabrede gehalten halte, der ein
turies Gebet folgte, senkte man den Gefallenen
in stiller Trauer hinab in die frende- Erde. Der
Alechnittskommandeur legie hietauf im Namen
des Regin: #15 einen prächtizm Kranz nieiur;
seinem ipiel olgte der Bataillons=Kommanden:
dann der Konpagnieführer,
terleutnam Höfling, der den Gesalienen in
markigen Worien ehrte, dann der feldwebel der
Kompagnie.
Zum Sckhlus, b##rat der Cesteite Bäumli,
Maler bei der Firma Steinbeis in Brannenlurg,
den Rand des Grabes mil einem Kranz
Cus jungen Fichtenreisern und brachte dem Gesalienen
den letzten Gruß, den er in solgende
orte kleidete: Kamerad Weiß var einer von
kenjenigen, die wenig oder gar keine Feinde
haiten. Und selb't wenn dies nicht der all wäre,
’tier an dieser Stätte i#t alles ausgeglichen. Denn
wer sein Blut für das Vaterland vergossen hat,
fr den gibt es keine Feindschan mehr. Kamerad
Weiß ist mit dem Batlaslon ausmar-=ihriert
und hat die Gefahren und Entbehrungen.
welche der Rrieg mit sich bringt, vo#ll#und
Lanz gelo#stet. So wie er in seinem Zivilberuse
##e Brauer in Nosenheim als wchtiger Arbeiler
i#l1% seine Interessen vertral, war er auch
nninNe Kämzer. der von dem Grundfatze
nu ging. lieber zu üerben, als in einem geschlagenen
Vaterlande weiter zu leben. Nun
in er. durch dar tuckisch: feindice Eisen tlöd
sich verwundet, von uns, geichieden, und ich orjüsie
die traurige Pflickt, im Namen der Ka-Veraden
seiner Kompagnie als iken treuester
Kameradsckaft diesen schlichten Kranz niederulegen.
Möne der nabe Frühsig ihm das
C rab mit Blumen schmucken! die Arbeiler
jwast Rosenheims und inslesondere seine treu-#reirgte
Gattin und ein liebes Kud und auch
inir werden ihm, so lange das Auge Hffen, ein
treues Andenken bewahren. Bald werden die
lauen Frühlingelüste hier vorübwehen, ihm
icicksam einen Gruf aus der lieben bayerischen
eimat bringend, einen Gruf, aus den Bergen.
Wir scheiden von heer mit dem einzigen Trost
im Herzen, dast es ein Wiedersehen gibt. Ka-½
Weiß. vidge Dir die Erg leicht sein!
Holz-Verkam
Schönc, große An wird zum
„Abolzen
abgegeb 1832
Gut — bei Zaifering
k.-Schein
wurde von einer armen Kriegers.
lrau verloren. Um Rückgabe wird
gebeten. Näh. Erp. 1837
.
Einfach mödliert
immer
zvonells, mit Kochofen zu mieten gelucht.
rtiese unter „S. 1803° an
die Erredlrion.
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m #achtn.
Mietsgesuch.
1. Mir.
I. 1810-2
Zimmer #nü#t Za###s k
sucht den einer 0 **m
162 1 en bie dved.
mit Kochofen nucht eine Kricgers.
frau mit Kind. Offerten unter
D. 1831Xx aun bie Exp.
DVenn die raun kocht. aber Vicesles Nache. stomisch.
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Samstas, 17. SJebruar 1512
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##bt. Arbelsamt Wiensein f
»Heute Stellen: Hier: Fuhrlnechte,
Feldlnecht, i n z ni
Sor 1 Sattler, 2 Schreiner, 4 Schuhmacher, 1
Privathauemeister, *|• Feld und Stallmägde,
3 Privatlöchinnen, 2 Hausmägde, 8 uZugehmädden.
2 Nädc, en neben der Frau, 1 Küchenmagd.
– Auswärts: 3 Stallschweizer, Weichkäser, 4
Pferdeknechte, 2 Ochsenknechte. 25 Frkdtnechte)
Steinmen (Schriftmacher), 3 Schmiede, 4 Schlosser,
2 Sattler, 10 Cangsäger, 1 Möbelschreiner,
1 Bausch reiner, 2 Schuhmacher, 3 3 Zimmerleute.
25 Erdarbeiker, 5 Hausmägde, 4 Prinatiöc
innen. 5 Mädchen für alles, 4 Mädchen
neben der Frau, 2 Käüchenmägde, 113 Feldund
Stallmägde.
—1—
Eine palriotische Mette. Ein In;
gelstädter Vaterlandofreund machte der Redaltion
des „Ingolstädter Tagblatt“ die Mitteilung,
daß er bereit sei, eine Wette dahin einzugelen,
daß England, nachdem der uneingeic
ränkte U-Bootkrieg begonnen hat, längstens
in sec# Monaten niedergerungen ist. Al: Wettsumme
stellte er 500 gegen 5 Mark zur Verfügung.
Der Betrag soll den Hinterblicbenen
gefallener Helden der Ingolstädter Truppenteile
zugewendet werden.
Samstag den 17. mlt Dienskag den 20 Februar 1917
bte #n#a##eßen Munfnahmen von ben Kriegsstth##ltzen
der zweite nene Harih Piel!
#sebendde Rãtsel
Phantastisches Schausoiel in 4 Akten.
bersaßt u. inszeoiert von Harry Piel.
Cinesiav h# Pech in der Ehe. Humorekke.
Mäller uad der Pelsschnmecke. Komisch.
HSulba aus Elun Kille. Hu##o###ke.
—GProgam-Wechsel:1
Mittwoch, den 21. und Dounerstag, den 22. Februar.
## zWölen Stnulle.
Beschreibang St. 12 Pig
Orsma in 3 Alten.
Loch im Stranmpf.
Ouspiel in 2 Alien.
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4500 Mar
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und die
der Pulverkönig. Einer der Dollargewaltigen
amerikanischen Könige von Gnaden
der Omnkustrie, die auf dem politischen Theater
deer Vereinigten Staaten auch heute wieder im
tilten als Regisseure walten, it der aus Frank
reic# stammende Pierre Dupoi. Vor mehteren
ab#ren hatte der nack Amerika Eingewanderte
eine lleine Pulvermülle gegrundet. Da kam der
Krieg und in seinem Cefolge das Clück für den
amerikanisierten Franz3sen. Aus der Mühle wurbe
eine groie Fabrik, die schon im Jahre 1914
den Bübechen Nettogewinn von 28 Millionen
Mari erlracte. Im Jahre 1915 war dieser
Verdieni bereits auf 290 Millionen gestiegen
Dahl der Arbeiter, die im Jahre 1914
500 betragen hatte, erhöhte sic, 1915 bereits
auĩ 62000. Seither iĩt die Arbeiterzahl und im
gleiden Scd.ritt mit ihr auch die #mewinnziffer
weitergestiegen.
Jedermar uhat die Pfliche, seinen Befih
an Goldsachen abungeb in; er erfüllt
diese Pfliche nicht, wenn er sich damir
beguũg:, aur rimige Kleinigkei#en zur
Golbaskanfsstelle zu brinsen. Wir
Wässeu auch hier ein wirklichen Oser
bringen.
Ausstellung
Antike Einrichtung:
„Biedermeierzimmer“
#A. Vanmagartuer,
1136 Heiliggeiststraße.
Wir kanfen
Ir. Pug-Oebsen
Offeite mit Gewichts- und
Preisangabe an
Eussverwallung
Oberhausen bei Dießtzen
am Ammersee. 11825
Ebroßer schoner, 1830
Glaskasten
uC8 Christus mit Glassturz
#z## vert .
Gilitzerstraße 9, bei Sischer.
Goschäaltem nr, 38 Jahre, katholiecb,
sucht Fraulein oder Witwe
I#els Ehe
kennen su lernen. Am liebsten
# unnelres la eln Krämereigeschaft.
a io de-em Fach Kenuntulese vor.
—W Oss. mit Eic unt. B 1692
an dio — —1 ## Blatte#.
2 Hanssclässel
Rosenhelmer Cichspiellhester.
Im Stadtkinematograpb wird von
Samstag, den 17. bis Dienstag, den 20. Feruar
ein überaus sehenswertes rhantastisches
Sclauspiel von Harry Pier „Das lebende Rätse!l“
gegeben, welches den Beiucher in das Gebiet
des Magneimsmus führt. Der Millionar
Nelson, ein großer Wohltärer der en,
läßt sich zur Hebung seines Gesundheitszustandes
des öfteren magneiisieren, erwacht aber infolge
falscher Behandlung cines Tages nicht
mehr aus seiner Hypnose. Da zu gleicher Zeit
sein Haus, in desiem geheimem, unterirdischem
Gewölbe er sich befindet, abbrennt. gilt Nelson
als verunglückt. Nach vielen Jahren wird
bei Ausgrabungen der anscheinend leblose Körrer
ausgefunden und durch die Kunft eines Gejehrten
wieder ins Leben zurückgerufen. Voller
Erstaunen bemerki Nelion die in der Zwischenzeit
erreichien lechniscken Fortschrine. Er gewinnt
die Zuneigung der Tochter seines Retwie
sich herauzsilelll, der Enkelin seiner
früheren Braut. welche ihn als tot betrauert
hatte —, muß aber bald durch die Eifersucht
eines Anderen endgültig den Tod finden. Das
Programm umfafn# auherdem nod, verschiedene
Gut verzinkliches
Miet-
Schreib
2 2
„Triumph
an Milllr- usd sonerkge
Behöden sotort llefer-A.
Baumgartner.,
Helliggeiatatr. 2
Stücke belehrenden und humoristischen Inhalts.
Wetterbericht für Samstag, den 17. Februar:
Zunächst noch beiter, strenge Nachifröste, untertags
kräftige Temperatursteigerung.
1823
oder
Einfamilienhaus
in Zentrum der Sladt zu kaufen gesucht.
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bar! 1137
lidurden Cestern verloren. Um
be wird gebeten.
in der Exped. 1836
Eeeen 5. #
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Nüänchen, si-