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Er hat daruͤber zu wachen, daß uͤberall das Beste der Gesellschaft
wahrgenommen und die Vorschriften des Statuts befolgt werden.
Er ist berechtigt, zu jeder Zeit uͤber einzelne Gegenstaͤnde der Verwaltung
von der Direktion Auskunft zu verlangen und durch Kommissarien
die Akten, Buͤcher und Rechnungen einzusehen.
2) Insbesondere ressortirt von dem Aufsichtsrathe die Kontrole des Finanzwesens
der Gesellschaft. Ihm liegt in dieser Beziehung die Pruͤfung
der von der Direktion zu entwerfenden Etats, Verwaltungsberichte,
sowie der zu legenden jaͤhrlichen Rechnungsabschluͤsse und Bilanzen, die
Abnahme, Monirung und Anerkennung der Rechnungen und Ertheilung
der Decharge auf W des hierüber von der Generalversammlung
gefaßten Beschlusses (§F. 26. sub 3.) ob. Die Direktion ist verpflichter,
dem Aufsichtsrathe jede auf das Gesellschaftsvermögen und dessen Verwaltung
bezügliche Auskunft zu ertheilen.
3) Die Oirektion ist ferner gehalten, zu den vorzunehmenden ordentlichen
und außerordenclichen Kassenrevisionen zwei Mitglieder des Aufsichtsrathes
zuzuziehen, welche dessen Vorsitzender bestimmt.
Auch kann der Aufsichtsrath zu jeder Zeit außerordentliche Kassenreoisionen
nach vorgängiger Benachrichtigung der Direktion vornehmen.
4) Der Aufsichtsrath ist berechtigt, die Beamten der Gesellschaft in einzelnen
Fällen zur Verantworkung zu ziehen, sofern den in dieser Beziehung
an die Direktion zu erlassenden Requisitionen keine genügende
Folge geleistert werden sollte.
5) Endlich steht ihm die F. 51. erwähnte Berechtigung zu.
Sollte bei Ausübung der dem Aufsichtsrathe zugetheilten Befugnisse und
von ihm anzuordnenden Maazregn zwischen ihm und der Direktion ein Konflikt
entstehen, so entscheidet der Verwaltungsrath, von dessen Ausspruche nur die
Berufung auf die nächste Generalversammlung zuldssig ist; bis zu deren Beschlutz
behält es bei der von dem Verwaltungsrathe gefällten Entscheidung, als
einem Interimistikum, sein Bewenden.
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Versammlungen und Beschlüsse des Aufsichrsrathes.
DOer Aufsichtsrath versammelt sich an ein für alle Mal nach seiner Geschafrsordnung
vorherbestimmten Tagen, außerdem aber, so oft es der Vorsitzende
für nöthig crachtet oder fünf Mitglieder die Berufung einer Versammlung
verlangen.
Oie Beschlüsse werden durch absolute Stimmenmehrheit gefaßt; bei
Stimmengleichheit giebt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Zur
Gültigkeit eines Beschlusses ist, mit Ausnahme des im g. 51. gedachten
alles, die Anwesenheit von wenigstens sieben Mitgliedern beziehmgsweise
kellvert#retern erforderlich.
(Nr. 6213.) Ueber