Full text : Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Dingen  keine  Bedenken  kannte,  so  auch  nicht  der
schreckliche  Warren  Hastings,  dem  England  vor  andern
seine  Herrschaft  in  Indien  verdankt.  Er  hat  Indien
durch  Indien  unterjocht,  und  dabei  war  ihm  jedes
Mittel  gut  genug.  Gewiß  konnte  er  nicht  sanfte
Mittel  anwenden.  „Denn  er  hatte  es,“  wie  H.  St.
Chamberlein  (Kriegsaufsätze  S.  63)  sagt,  „zu  tun
mit  Tyrannen  wie  Tipu  Sahib,  mit  Berbrechern,
die  sich  aus  tiefsten  Kasten  zu  Fürsten  aufgeschwungen
batten  und  nun  wie  wilde  Tiere  über  die  geduldigen
Inder  herrschten,  mit  alten  Hexenfürstinnen,  die
ihre  eigenen  Söhne  im  Verlies  hielten,  um  länger
im  Blute  ihres  Volkes  zu  schwelgen,  kurz,  mit  der
schlimmsten  Notte  asiatischer  Unmenschen,  denen
das  arme  Indien  verfallen  war.“  Hätte  er  mit  englischer
  Waffengewalt  hier  Ordnung  geschafft,  er
hätte  ein  gutes  Werk  vollbracht.  Aber  was  tat  er
Er,  der  Bertreter  des  angeblich  christlichen  Englands,
hat  die  asiatischen  Unmenschen  als  ein  noch  größerer
Unmensch  bezwungen:  „Hastings  suchte  unter  den
rivalisierenden  Fürsten  diejenigen  aus,  welche  ihm
die  höchsten  Geldleistungen  versprachen;  diese  unter
stützte  er  mit  allen  den  Mitteln,  die  ein  Europäer
zur  Hand  hatte.  Auf  diese  Weise  hat  er  die  Einnahmen
  der  Ostindischen  Gesellschaft  fast  verdoppedlt-Wie
  aber  war  das  möglich?  Wie  konnten  die  betreffenden
  Fürsten  so  große  Zahlungen  leisten  und  so  zahlreiche
  Soldaten  stellen?  Ourch  so  entsetzenerregende
Grausamkeiten,  daß  die  Welt  von  nichts  Ahnlichem
gehört  hat,  bis  die  lieblichen  Belgier  kürzlich  das
Kongobecken  besetzten;  Grausamkeiten,  welche  ewige
Schande  über  den  Begriff  des  Menschtums  gebracht
haben;  denn  kein  Tier  könnte  sie  sich  ausdenken,