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freien Glasflächen der Prismen aufeinander gelegt und von einander entfernt werden können.
Die beiden Metallgehäuse sind hohl; läßt man warmes Wasser hindurchfließen, so werden
die Glasprismen erwärmt. An das Gehäuse A ist eine Metallhülse für ein Thermometer
M angesetzt, dessen Quecksilbergefäß bis in das Gehäuse A reicht. K ist ein Fernrohr,
in dem eine von 0 bis 100 eingeteilte Skala angebracht ist; J ist ein QOuecksilberspiegel,
mit Hilfe dessen die Prismen und die Skala beleuchtet werden.
Zur Erzeugung des für die Prüfung erforderlichen warmen Wassers kann die in Abbildung
21) gezeichnete Heizvorrichtung dienen. Der einfache Heizkessel ist mit einem gewöhnlichen
Thermometer I und einem sogenannten Thermoregulator S## mit Gasbrenner
"Br versehen. Der Rohrstutzen Al steht durch einen Gummischlauch mit einem ½ bis 1 m
höher stehenden Gefäße C mit kaltem Wasser (z. B. einer Glasflasche) in Verbindung;
der Gummischlauch trägt einen Schraubenquetschhahn E. Vor Anheizung des Kessels
läßt man ihn durch Offnen des Quetschhahns EI voll Wasser fließen, schließt dann den
Quetschhahn, verbindet das Schlauchstück G. mit der Gasleitung und entzündet die Flamme
bei Bu. Durch Drehen an der Schraube P. reguliert man den Gaszufluß zu dem Brenner
B: in der Weise, daß die Temperatur des Wassers in dem Kessel bei der Untersuchung
fester Fette 40 bis 45% C, bei derjenigen von Olen 25 bis 300 C beträgt.
Sollten jedoch Fette zur Untersuchung gelangen, die schon bei 42° erstarren,
0 ist die Bestimmung des Brechungsvermögens bei einer Temperatur vorzunehmen,
welche ausreicht, um das Fett geschmolzen zu erhalten; hierzu wird es einer
Erhöhung der Temperatur über 60% hinaus nicht bedürfen. An Stelle der hier
beschriebenen Heizvorrichtung können auch andere Einrichtungen verwendet werden, welche eine
möglichst gleichbleibende Temperatur des Heizwassers gewährleisten. Falls eine Gasleitung
nicht zur Verfügung steht, behilft man sich in der Weise, daß man das hochstehende
Gefäß C, mit Wasser von etwa 45°% oder 30° füllt, dasselbe durch einen Schlauch
unmittelbar mit dem Schlauchstücke D des Refraktometers verbindet und das warme Wasser
durch das Prismengehäuse fließen läßt. Wenn die Temperatur des Wassers in dem
hochstehenden Gefäße Ci bis auf 40°% oder 256 gesunken ist, muß es wieder auf die
Temperatur von 45° oder 300 gebracht werden.
a. Aufstellung des Refraktometers und Verbindung mit der Heizvorrichtung.
Man hebt das Instrument aus dem zugehörigen Kasten heraus, wobei man nicht das
Fernrohr K, sondern die Fußplatte anfaßt, und stellt es so auf, daß man bequem in das
Fernrohr hineinschanen kann. Zur Beleuchtung dient das durch das Fenster einfallende
Tageslicht oder das Licht einer Lampe.
Man verbindet das an dem Prismengehäuse B des Refraktometers (Abbildung 1) angebrachte
Schlauchstück I) mit dem Rohrstutzen I), des Heizkessels; gleichzeitig schiebt man