288 Domabel
obre Theil (Karmorsch 1, 717; Mitscherlich 2, 2, 324 2c.,
vgl. Kapelle 6): Flammen . flackerten in ein Gewölb
zusammen. Zum höchsten D-e züngelt es empor,
der immer ward u. immer sich verler. G. 12,57;
Ein einziges Dömchen. Heine Lut. 1, 63; Ein zweiter
Himmel in dem Himmel!] steigt Sankt Peter's wundervoller
D. Sch. 52a; Des schönen Laubwerks einst so
dichter D. Waldau N. 3, 82 ꝛe.; Der Buchen gewölbter
Blätter--D. Ueithard 71; Scherzer Nat. 46 2c.;
Die kuppelförmig aus der Tiese emporgehobene Granitmasse.
.. Auf dem Rücken dieser Granit-Dee. Durmeister
Gsch. 188; Himmels-D.; Die gigantischen Schnee-Dee.
Ausld. 39, 971b; Sternen-, Wollen-D.
(od. -Gewölbe, Himmel) 2c.; Der Kölner D.-Ban;
D.-Dechant; = Fran, Chor-, Stifts-F.; = Freiheit,
ein mit gewissen F-en begabter Gerichtsbezirk
des D-s;= Friedhof. Panzer Bair. 2, 477;
Gebäude. G. 27, 278; = Gewölbe. Mohnizke Fr.
40; -gewölbt swie ein D. . Börne 2, 281;-Herr,
Chor-, Stists-H. ; herrisch, „herrlich; Kapitel;
-ZKirche; -Lotterie (deren Ertrag für
einen D.-Bau bestimmt ist); = Palme (s. 4);
Pfaffe, auch ein Vogel (Gimpel); -Platz;
Präsenz (s. d.);-Prediger; Propst:
. Propstel; -propsteilich; „-Schnepfe, Art
Schnepfe; = Scholaster (s. d.); = Schule, zu
einem D. gehörig od. daraus hervorgegangen (vgl.
Klosterschule); Stift; -Vikar (s. d.); Das
Beissere'sche D..Werk [Buch über den Kölner
D.c. — 2) (s. 1) in Hamburg 2c.: der Weihnachtsmarkt:
Zur diesjährigen D.-Zeit. Der D. ist
in seln höchstes Starium getreten. (Hamb.) Neform 18,
155 2c. — 3) (port., aus lat. dominus): Herr,
als Titel (s. Don), vgl.: Vice-D. (itzthum), Vicedominns,
Stellvertreter des (regierenden) Herrn,
Statthalter, Verweser geistlicher Güter 2c. — 4)
D.-Palmen, IIyFpha#ne thebäica. Globus 4, la, 3a;
Matten aus D.-Blättern. ebd. 2c., s.: Diese Palme
heißt im Arab. Doum. Oken 3, 690 2c.; Dum-Palme.
Elobus 8, 296 (s. Dum II.), vgl.: Unter einem
dornigen Baume mit kleinen Apfelchen, Döm genannt.
prlermann Or. 1, 241.— Dom-äbel (lat.), a.:
zähmbar. abilität, f.; 0: Zähmbarkeilt. -adöre
(span.), m., —#; —# : Pferdebändiger, Bereiter.
Globus 6, 130a. — Dom-aine (frz. —äne), -äne,
f.; —m: Besitzthum, worüber Jemand als Herr
schaltet: Die Unwissenheit des Landvolks ist ihre lder
Pfaffen 2c.] D. u. ihre Pfründe. Volksz. 16, 85; Die
Inseln .., die nothwendig unsre Handels-Dn werden
müssen. Globus 4, 59a; im eig. Sinn v. liegenden
Gründen, Gütern, z. B.: Kirchen-; Korporations-;
Privat-D. 2c., — bes. aber: Grundstück,
Gut, das der Regierung zur Bestreitung des
Staatsaufwandes von der Nation abgetreten od.
überlassen worden ist, best.: Staats- Dn u. als
eig. Krongüter, auch: Kron-Dn (s. auch Haut-D.).
Dazu: D—n-- (od. Demanial.) Amt, „Kammer
re.;-Inspektor,-Verwalter, „Rath te.;
.Verwaltung, -Geschäfte, „Kauf, Verkauf
rc.;= Gut-; . Einnahme, „Intrade re.
Janial, a.: auf Domänen (s. d.) bezüglich: Mit
Domicilium
den D.= auch die Regiminal-Geschäfte den Amtern
übertragen. Grenzb. 26, 3, 206; Das jene siebenden
Gefälle überwiegend aus D.-Intraden besteben. 26,
2, 432 dc., vgl. Deminial. -anialisiren, tr.: zu
den Domänen schlagen. duinm, n., —; lken
[§ 24, 2, n.]): die Domänen (s. d.): In Meklenlurg
auf dem D. wobnen 2c., s. auch Dominium. —
Domback: s. Tomback. — Dome (frz. döm), m.,
—s; —s: Dom (s. d. 1), auch: Man nannte lin
Genf] diese alten Häuser oder vielmehr die Vorsprünge
d—s. gewald Genf 21. — Domen, pl.: altfriesische
Rechtssatzungen (vgl. doom). — Domest--icĩẽr en
(ulat.), tr.: zum Hausthier machen, zähmen: Die
katzenartigen Thiere können . nicht vollkommen demesticiert,
eig. familiarisiert werden. Petty 117; 116;
Giobus 8, 27 2a c. Zicität, f.; -en: der Zustand
der Domestikatien; die Hausgenossenschaft, Dienerschaft.
ihl: 1) (frz.) m., —en: -en: Bedienter,
Dienstbote: D-en- [Gesinde-, Leute-] Stube cc.
— 2) (engl. domestick) a.: häusl. I##ohl Par. 1,
67; aufs Haus bezügl., im Hause 2c.: Die d.
clothiers (ödhjers!, die Hausweber. Aohl Engl. 2,
130. ihül, a.: auf die innern, heimischen Angelegenheiten
bezüglich: Die Kosten aus den stänrischen
D.-Fonds bewilligt. Kag. d. Jusld. 36. 60 4a Zu
den D.-Kosten beizutragen. Gtenzb. 26, 1, 8 2c.
Sihation, f.; —-en: Domestieierung. Perin 116 c.
-ikenhast, a.: bedientenhaft: Mit d—er Dreistigkeit.
Muũlluer 6, 105; 5, 209. icus: 1) a.: auss Haus,
auf die Familie bezüglich, dazu gehörig; heimisch;
einheimisch, inländisch 2c.: Animälia domsstica,
Hausthiere; Anas böschas doméstica, zahme Ente;
Canis familiaris d., Haushund re. Fürtum domesticum,
Hausdiebstahl; Jüra domcstica, einheimische
Rechte, Landesgewohnheiten: Cäütio (s. d.) domestica,
Sicherheit durch Handschrift; Persöna doméstica,
Hausgenoß; Téstis d., Hausgenoß als
Zeuge 2c. — 2) m., uv.; se [824, 2): Hausgenos,
Diener ic.; auch (vralt.) als Titel hoher Beamter
(vgl. Minister 2c.): Am Hofe der christlichen Autokraten
in Byzanz einen Groß.D. des Orients. fallmerayer Gs W.
2, 295. Tique (frz. +l), m., —s: —#, —n: s.
Demestik. — Oomicéll-#a (mlat.), f. [8 24., 1]:
Herrin (vgl. Donzella), vralt. als Titel für Prinzessinnen
2c.; Stiftsfräulein. -är, m., —()8;
—e: junger Stiftsherr, noch ohne Sitz u. Stimme
im Kapitel. -us, m. s8 24, 2): Domirellar;
vralt. als Titel für Prinzen 2c. — Domicil (lat.),
n., —(e)s; -e: Heimath; Wohnsitz; Heimatl's-,
Wohnrecht; (kaufm.) Ort, auf den ein Wechsel
zur Bezahlung angewiesen ist: D., od. demicilierte
(s. d. 1; 2) Tratte. -iant, m., en, (—8); —Sen: der
Bezogene eines domicilierten Wechsels. iät, m.,
en, (—6); -en: Der, bei dem die Zablung eines domieilierten
Wechsels zu erheben ist. Encykl. f. AK#u#t.
2985b. Ticilileren: 1) intr. (sein): wo wohnhaft,
ansässig sein; tr., refl.: Einen, sich ansässig machen.
— 2) tr. (kaufm.): Wechsel d., mit einem Zahlort
versehn, der nicht der Wohnort des Bezognen ist:
Einen domicilierten Eigenwechsel. Grenzb. 24, 2, 213.
ium, n., —s; -len [8 24, 2, n.): Domiilil,