Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1908. (35)

Zu  Art.  2
Abs.  III.

478

22.

23.

24.

26.

27.

28.

29.

30.

Verordnung  zum  Invalidenversicherungsgesetze  vom  14.  Dezember  1899  886,  7
Abs.  III,  §  8  Abs.  II  und  Wahlordnung  vom  gleichen  Tage  §§  1,  3,  7  (G.  u.
V.  Bl.  S.  1008,  M.  Bl.  S.  735);

Verordnung  zum  Impfgesetze  vom  17.  Dezember  1899  8§§  2,  6  mit  Min.  Bek.
vom  21.  Dezember  1899  Buchst.  A  Ziff.  1,  b  (G.  u.  V.  Bl.  S.  1049,  1054);

Min.  Bek.  über  die  Gemeindewaisenräte  vom  22.  Dezember  1899  8§8§  8  u.  ff.
(M.  Bl.  1900  S.  108);

Verordnung  zu  den  Unfallversicherungsgesetzen  vom  10.  Dezember  1900  §  1
Ziff.  3,  4  (G.  u.  V.  Bl.  S.  1209);

Bauordnung  vom  17.  Februar  1901  §  58  Abs.  I,  II  (G.  u.  V.  Bl.
S.  87);

Pferdeaushebungsvorschrift  vom  7.  August  1902  §  15  Abs.  IV  Ziff.  2  (G.  u.
V.  Bl.  S.  623);

Min.  Bek.  über  die  Dienstkleidung  usw.  von  Gemeindebeamten  vom  12.  März  1903
(M.  Bl.  S.  103);

Schulpflichtverordnung  vom  4.  Juni  1903/20.  Juni  1907  §§  4  Abfst.  II,
5ba  Abs.  II,  6,  9,  10  Abs.  II,  11,  15  Abs.  III,  16  Ziff.  3,  19
Abs.  II  (G.  u.  V.  Bl.  1903  S.  359,  1907  S.  499)  mit  Min.  Bek.  vom
7.  März  1906  und  21.  Juni  1907  (M.  Bl.  f.  K.  u.  Sch.A.  1906  S.  143,
1907  S.  394);

Verordnung  zum  Kaufmannsgerichtsgesetze  vom  3.  August  1904  §  4  (G.  u.
V.  Bl.  S.  273).

IV.

Durch  Art.  2  Abs.  III  wird  für  die  pfälzischen  Gemeinden  mit  städtischer  Verfassung
unter  Abweichung  von  Art.  87,  107  Abs.  III,  IV  der  rechtsrheinischen  Gemeindeordnung
die  Einrichtung  der  Gemeindeeinnehmereien  sowie  die  Zuständigkeit  der  Kreisregierung  zur
formellen  Regelung  des  Kassen=  und  Rechnungswesens  aufrechterhalten.

Vgl.  die  pfälzische  Gemeindeordnung  Art.  65,  67,  89  Abs.  II,  dann  78
Abs.  X.

Bei  der  formellen  Regelung  des  Kassen=  und  Rechnungswesens  ist  den  besonderen
Bedürfnissen  der  städtischen  Gemeinden  Rechnung  zu  tragen;  namentlich  steht  nichts  im  Wege,
veranlaßten  Falles  für  einzelne  Gemeinden  Sonderbestimmungen  zu  treffen.