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und lausend mess hon in ir capel), e dann zü der pfarr mess angefangen
werd, daz aim lütpriester schädlich ist und die underton sumig
machet, daz si nicht zü der pfarr gond, als si schuldig sind. — Item
was gauben oder opffer in ir capell gevallet an gelt oder des wert,
in den stock oder in das beckin zü der kilchwihe, söllend si aim
lütpriester sinen tail geben, daz würt der halbtail. — Item dehain
opfier söllend si aim lütpriester entfüren, daz nit uf den liechtstock
legen, noch ander vortailig fürnemen tün, damit si daz der pfarı
entfrömdent. — Item opfier und selgerät von etlichen lichbegrepten
hond si mir entfürt und dabi etliche vieropffer nicht geben; beger 10
ich widerlegung. — Item ich fordren gros und klein zehenden von
allen iren innhabenden stucken, äcker, wisen oder von gärten, daruss
si bisher nicht zehenden hond gegeben, es sig höw, opss, krut, imen,
und allen klainen zehenden von irem vich und all usstendig zehenden,
so lang zit ich die kilchen inngehept hon. — Item zü den ziten, so 15
ain kind in iren orden angelait würt, so entfürend si mir die :opffer
und 1 guldin von ieglichem kind, daz da angelait würt; ist der
pfarr recht.
Auf der Rückseite: Anmütung an die frowen zü sant Jacob.
Item daz die frowen zü sant Jacob mit irem husgesünde gewärtig 20
söllend sin der pfarr mit aller gehorsami pfärrlicher zügehörd in
aller der mäs als ander underton derselben pfarr. — Item was opfler
oder gauben gefallend in ir capell, es si an gelt oder des wert, in
den stock oder in daz becki oder uf den altar, beger ich den halbtail.
— Item etliche vieropffer sind si mir schuldig; beger ich us- 25
richtung. — Item ich fordren den zehenden, gros und klain, von
äckern, wisen, gärten, wa si bisher nicht zehenden hond geben, es
sig korn, böw, opss, krut, hanff, imen, lamer, swin, genss, hünren
und desselben zehenden all usstendling, in VII jaren gefallen.
a
1136. Villingen an N.: bezeugt auf Verlangen, dass Heinrich 30
Jöchli, der am Bulach, dem Wald bei Obereschach und Neuhausen,
gefangen genommen wurde, der Herrschaft Österreich und Stadt
Villingen geschworener Hintersasse während des Kriegs gewesen und
noch heute sei, und bittet, ihn auf Grund dieser Urkunde dem Versprechen
gemäss frei zu geben. — 1450 (mittwuch nach dem sontag 25
oculi in der vasten) März 11.
II. 4, 1. Abt, L. XX, F.4, n. 5. Or, mü Spuren des unten aufgedrückten
Siegels. Aussen, 16. Jahrh.: Oberüschach und Newenhusen. —
Leg. bei Glatz n. 287.