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Kummer 20 .
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Lom wesilichen Kriegsschauplat.
JaurSchlacht bei Soissons.
Amsterdam, 24. Jan. Die „Morming=Post“
meldet aus Paris: Aus den nun vorliegenden
Einzelheiten über die Schlacht bei
Soissons geht hervor, daß die aus dem Tale
#z#oischen Cuffies und Crouy vertriebenen Franzosen
in den Laufgrähen und Wiesen. die sie
vor dem Aufmarso) besetzt halten, harknäckig
tandhielten. Da gruben die Deutschen Tunnelo
nach den Eluhufern und sprengten sie,
ucrauf das Wasier in die Laufgräben strönite
und die Wiesen übersiutete. Darauf gingen
die Deutschen zum Angriff über und bei den
furchibaren Bafonettgefechten, die sich an den
Flußufern entspannen, verloren die Franzor?
sen 12000 Min. Die Artillerie nahm oie
Deutschen befeig unter Feuer und ermöglichte
es den Franzesen, sich über den Gluß zurückzu:
ziehen. (3.)
co Bombenauf Dänlirchengeworfen.
Kopenhagen, 24. Jan. Nach Pariser
Meldungen unternahmen gestern vormittags 8
bis 10 deutsche Flieger einen neuen Angriff auf
Duünkirchen. Etwa 80 Bomben wurden abgeworfen.
Ein größerer Militärschuppen, der mit
den verschiedenuen Vorräten für die belgischen
und englischen Truppen gefällt war, wurde getroffen,
geriet in Brand und wurde voll'ändig
zer'tört. Auch jonst wurde erheblicher Materialschaden
angerichtet. Obwohl dir: genaue
Zahl der Toten und Verwundeten rerschwiegen
wi. d, erfährt man doch, daß ungefähr 20 Persoten
getroffen wurden, dauon sichen tödlich.
Als die deutschen Flieger ihre Aufgabe erfüllt
hatten, wurden sie von englischen und französischen
Fliegern versolgt. Dabei gelang es diesen,
ein deutsches Flugzeug zur Landung zu
zwingen. Die beiden
gen genommen. (3.)
Paris in Angst.
Mailand, 24. Jan. Wie der „Corriere
della Sera“ alls Paris meldet, mußte die Stadt
auch gestern abend im Dunkeln ble:ben, wei
man einen Zeppelinangriff befürchtete. (J.)
Die Flieger im Kriege.
Genf, 24. Jan. Trog des ungünstigen Wetters
entwickeln die deulichen Flieger über den
wichtigsten Kampsgedieten der fran öfischen
Front eine eifrige Tätigleit. Durch ihre Erkundigungen
über den Stellungen der Verbündeten
bei Furneß, Nieuport und Ypern tonnte
die deutiche schpere Arlillerie die Stellungen
des Feindes wirksam beschteßen. Die Beschießung
der französischen Vesestigungswerke rienns
uam Soissons und der südöstlich St. Mihlel
von General Sarrail bezogenen Stellungen wird
gleichfalls m.t einer vorangegangenen Flugeugcobactung
in Jusammenhang gebracht. (□.)
Eine neue schwarse Armee.
6 enf. 24. Jan. Frankreich beabsichtigt eine
neue sandarze Armee zu bilden. und zwar durch
die Ba#gillone der Senegalschügen. Westafrekalönne
für die Zwee der nationalen Vorteidigung
eine große zahl ron Senegalschägen
zur Verfügung lüellen. die bereits ausgehoben
seien oder im Begriffe stehen, rekratiert zu.
werden. Unre. gegenwärligen Verhältnissen
mässe man sie, so gut es geht, benutzen.
Die Einhei#e ### neuen Formation sollen
Insassen wurden gefan-4
zzunhuslom
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Unser Bild veranschaulicht, mie sich die Japaner
jebzt in Kiautschan eingerichtet haben. Es
zeigt eine nen ereihlele schwer: Valterie auf ei-
Einc seltene Aufuahme ans Kiantschan.
nem Dder Forts, links die gelbe Bedienungsmannschait
und von rechtd ein Japaner am Feld-Telephon.
nach Marokio gebrack werden, wo sie sich am
besten hinsichtlich des Klimas für den enro
pdisehen Krieg vorbereiten üönnten. (3.)
Kitschener: Armce.
Bern, 24. Jan. Nach dem, BLund“ wir?
von Handettreisen Oavre mitgeteilt: Der
dortige Bahnl'of wird v0raussick tlich mähren
des größten Teiles des Monais Februart we
gen milftäri###er Vorlehrungen gesperrt sein.
Cs handelt sick, zuciseileo: um den erwarkeien
neuen Schub Kitscheners Armec, der in Havre
ausgeschifft werden soll. (J.)
# r' ·
—
“
Der Kaompf zur Sre.
Eine Seceschlacht in der Nordsecc.
AVTB. Berlin, 23. Jan. Amilick. Bei
en M. Panzerkreuzer Sendlitz.“
Drillanger,. Moltie und Bläcker in Beglei
tung von vier Ueinen Krenzern und zwei Tor
———9..........———-eitem
Vorstoß S.
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redctotsjloiin in die Nordsee lam e#s beute
vormitlag zu einem Gesecht mit englischen Streit
räften in der Slärie von fünf Sdlack##rcuzern,
mehreren kleinen Kreutern und 26 Torpedo-Lortsje
r#örern. Der Cegner brach uach drei
Stunden 70 Seemeilen Wesft Nord West vor
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Helgc!and das Geiecht ab und zog sich zurüd.
Nach biskeriger Meldung ist auf englischer Seite
ein Scklachtkreuzer, von unseren Schiffen der
-□———
Panzerkreuzer Blücher ge##nten. Alle übrigen
–. — —
deutschen Streitlräfte #und in die Häfen #urückgelehrt.
Der siellvertreiende Chei des Admiralitabs:
E—
ger: Vennce.
9 2
Es war ein '## Weres Tressen. das hier in der
Nordse: geliesert wurde. Auck dismai standen
die Englander wieder in liebermad unierer
Flotte gegen:ver. illm % größer in die An
erkenmung, die wer userer lapferen Marine
erllen müssen, al= dure ihr mutiges Eingreifen
die Engländer trog ihrer Uebermacht gezwun-Len
murden, das Gefecht abzubrechen und sich
zurücktmiiehen. Das läßt den Schluß zu, daß
die engliscken Verluste jedensalls größer sind,
als aus unserer amtlichen Meldung zu ersehen
ist. Daß unser „Blucker" auf dem Meeresgrunde
liegt, ist sehr bedauerlich. Dieser Verlusi
verringert aber nicht im mindesten den Ersolg,
den wir in diesem heißen Gefecht gegen die
Engländer errungen haben. Mit Genugtuung
begrüßen wir cs, daß alle übrigen Schiffe in
ihre Häfen zurückgelehrt sind. Welcher englische
Schlachtlreuzer es ist, der von uns in die Tiefe
gebohrt wurde, ist noch nicht bekannt. Der gesunkene
„Blücher" war der lleinste und der
älteste der vier Panzerkreuzer, welche am jetzigen
Tressen teilnahmen. Er ist 1908 vom Stapel
gelausen, hatte ein Deplacement von 15 800)
Tonnen bei 32 000 Pferdestärlten. Die Besatzung
zählte 887 Köpfe. Wie groß die Verluste
unter ihnen find, ist noch nicht belannt.
Ihrem Heldenmut wird das Vaterland ein
dauerndes, ehrendes Gedenken bewahren.
„,Moltle'“ lies 1910 vom Siapel, hat 23 000
Tonnen Deplacement bei 52 0 0 Pferdestärlen
und 1013 Mann Besatzung. „Seddlitz“ lief
1912 vom Stapel und verdrängt 25 000 Tonnen
bei 63 00() Pferdesrärken und 1106 Mann
Besatzung. „Derfiflinger"“ endlich ist ebenfalls
neuesten Datums, hat ein Deplacement! von
26 600 Tonnen bei 6.3000 Pferdestärlen und
1125 Mann Befabung. „Moltke“ und „Seyd
litz“ sind mit Turbinenmaschinen ausgerüstet.
Panerkreuzer „Blücher“ war armiert mit zwölf
21-Zentimeter, acht 15-JNentimeter und sechzehn
8.3-Zentimeter Geschützen.
U 19.
Mailand, 23. Jan. Der engl. Dampfer
„Durward“ ist durch das das deulsche Unterin
den Grund gebohrt worden.
Die „Karlsruhe“.
Paris, 2.1. Jan. Nach einer Blättermeldung
aus Port an Prince konnte sich der deutsche
Kreuzer „Karlsruhe“ im Hasen von Saint
Nicolas auf Haiti verproviantieren und dort
eine Basis errichten. Dampfer aus Neuyor!
und New--Orleans laden Kohlen, um die „Karlsruhe“
damilt zu verforgen. (3.)
Scqhwer beschädigte engl. Kreuzer.
Madrid, 24. Jan. Nachrichten aus Algebesagen,
daß der engl. Panzerkreuzer
seeboot 19
dleustag, 20. Januar 1014
„Invicible“, der bei den Falklandinseln mit
dem deutschen Geschwader focht, in Gibraltar
eingetroffen und sofort ins Dock gegangen sei,
um die schweren Schäden am Schifforumpf auszubessern.
Noch drei andere Kreuzer, die gleichfalls
an jener Schlacht beteiligt waren, werden
in Gibraltar erwartet. (3.)
Von den Engländern versenkt.
WTBR. Melbourne, 24. Jan. (Reuter) Ein
Kreuzer erbeutete und versfenkte am C. Januar
ein Vorratsschiff für deutsch: Kreuzer. Die Offiziere
und Mannschaften befinden sich jetzt als
Gefangene an Vord.
Is-In
den Kosonlen
Die Helden von Tsingtau.
VWITB. Berlin, 24. Jan. Die „Nordd. Allg.
Zeitung“ meldet: Die deutsche Gesandtschaft in
Peling erhielt laut brieflicher Meloung folgenden
Befehl des Kaisers: „In wärmiter Anerkennung
für die heldenmütige Verteidigung
Tsingtaus verleihe ich dem Kapitän zur See,
Meyer-Waldeck, das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
Ich behalte mir vor, in weitestgehendem Maße
auch die Offiziere und Besatzung der Fellung
zu belohnen, ebenso die Tapferen von „Kaiserin
Elisabeth“. Sie alle werden aber den schönften
Lohn in der Bewunderung finden, die ihnen
über die Grenzen des Heimatlandes hinaus
gezollt werden. Mit Freude habe ich vernommen,
daß die Verluste verhältnismäßig gering
sind. Die Namen der Gefallenen und Verwundeten
Jind sobald wie möglich zu telegraphies
ren.“
# ri #
Pom östlichen Kriegsschaunlatz.
Der neue russische „Plan“.
WITB. London, 21. Jan. Der Korrespondent
des „Daily Telegraph“ telegraphiert aus
Warschau: Vor Ablauf eines Monats beginnt
die neue russische Offensive. Es wird lein
Kanmf in Laufgräben ein. Der Plan sieht
in gigantischer Art dos Zusammenwirken von
verschiedenen Truppenarten vor, wobei namentlich
die Kavvallerie zur Geltung kommen soll.
Der Plan des Großsürsten ist, den Feind in
seiner bisherigen Schlachtlinie festzuhalten und
möglichst viele Truppen für die Vorflöße in
den dazu ausgewählten Gebieten frei zu bekommen.
Während große Kavalleriemassen die
Ofsensive beginnen, werden die Armeen sich
hinter ihnen gruppieren. Der neue Plan sieht
Operationen vor, die mindestens sechs Monate
dauern werden. Aber die Zeit spielt keine
Rolle. Die Hauptsache ist, daß die Russen einen
Plan haben. Es wäre nicht oas erste
Mal, daß Hindenbura die russischen „Pläne“
zusammenschlägt. Die großen Kavallerieangriffe
zu Beginn des Krieges sind bekanntlich auch
lläglich zusammengebrochen.
Verunglückterrussischer Militärzug.
Bukarest, 23. Jan. Die Petersburger
„Nuskoje Slov?“ meldet: In der letzten Woche
stiez in der Nähe des Bailalsees ein Milikärzug
mit einem Lastzug zusammen. Vier Waggons
des Militärzuges wurden zertrümmert.
250 Soldaten sind umgekommen. Von den
Verwundeten erlagen 14 ihren Verletzungen,
(J.)
—usl
Dos Ferkhaus im Tenfelsginn).
Deteltw-Roman ven 69. Eduard #fluger.
„Maddruck berdo:ea)
(#e.w— Wollte, trat ihr em Ge-
so nl .-,d0.I,s!11-..,Ic1-!,u-:t
::.-l.:.:k-.k;1).":1:::!)ci:Vor
Ter Geragtrage
Vahnhoi -##
D gua. paiiecete Zcrar
Handloffer, den er trug, in
lasse.
ilie seinen Weg nach deim
ir noch pin#etlich den
e u::d verstaule den
einem Coupe eriter
r.S.
dre
„Ma vorwäris. Gepälftr#cer, daß Sie fertig
werden,“ rief ihm der Zuginyrer zu, „es geht
bleich ab.
Der Genackträger antwortere, er müsse noch auf
seinen Auftrangeber warten, der mit dem unge
mit wolle und dies Coupc sür sich allein besteltt
Der Auftraggeber aber lam nicht, und als
der Zug schon im Fahren war. sprang der Cepäcktläger
noch cinmal in das Conne, als cb er
etwas vergessen h###te. Niemand l#isnin #se sich un
ihn, denn der Zun licelt ja nach einmal in Sachienhausen,
der Vorstadt Frankfurio, wo der Mann
bequem aussteigen lonnte.
Aber er stieg nicht aus, sondern fuhr ruhig
weiter. Er hatte sogar die Unrersrorcuhcil, den
Handlo'fer semes Austraggebers zu öfinen, einen
rieganten Rerseanzug herausgunehmen, sich umzulleiden
und dasür seine Gepackträgerbluic und die
Manuchesterbeinlleider sowie die DTienstmutze darin
zu verstauen. Tann nahm er f#inen Vollbart ab,
lelte # ar eine an#llete Nase
s—Nm—.—“ —
i l- dinan
.l)1-.i«.«!;1,«·.·uf·.?cs.sv-c:«sich
uwlltcncmsm..«ek
::!m.ichl-.«.d·.-·;l-:·iri;i-:fde-:ciit
Hur-sten.LE;"1·!::-..l).·11!js.1),
',;i·.’
hin, „aber
lächelte verschmini
auf die O#merlifele:
das auß i a
Jeuster geschlossen heite,
ruirt anz einer Lognalflase,
» die
aui dem weichen Poisier eblich zum Schlafe
aus, indes der Zug mu unverminderter Schnelligleit
der Hauplitadt des Reiches entgegenbrauste.
II.
Obwohl Tr. Breitshmiert die feste Ueberzen=Kung
gewolmen hatm, daß bei seiner Vorsicht inm
nicmand von der Ter rrlernöe Balle solgen
lännen. lien er doch als aller Kriminalist leinen
Augenblick die fluengte Sorgjalt außer acht, um
seine Pe#rson und die Wrge, die er in Verlin zu
machen hatie. uu verbergen.
Kurz vor der Euoation halle er sich wirder in
rinen Gepackteuger verwandelt und soolzierte mit
seinem Handlefer adem Nücken, nachdem der
Zug im Ankalter Bahndof eingetroffen, als ob
sieh das so gehore, durch die Vahnsteigsperre.
Dann begab er sich nach dem Droschlenstand und
rief im schönsten Berliner Dialekt einem voruberfahrenden
No#lenr zur
„Wo fährst De denn hin?“
„Nach die Weinmeislerstraße.=„DTa
lannst De m.ir unnelnen.
Le#tseher Platz genon##n-
zy la, llelter nur man uss den Bock ruff.
Als der vermeintliche (Iep####rsger neben dem
K. hieb bieser auf das
liendem Tempo vor.
Pserd ein und es gir
warlso.
Tas haben Zinn
der sehr geschickt gemacht,
Brendel.- saa# #ree ert eu dem neben ihm
sinendrn Kir'er, es 1 # ch wahrscheinlich kein
Mensch für da, wao bin.“
„Nee, Herrt Teunde, ick bätle Ihnen ja selber
beinabe nich erlannn:. Haben Sie wieder einen
ause Visier“
.Sie issen. urker Vrendel, Neugierde ist die
schlimne#ste #### 2 in unserm Geschäf:; aber
wenn Sis semano fragen sollte, so sagen Sie, Sie
wissen nich:#. Ich weist. Sie sind ein ehrlicher
Mann und lünen nicht gerne.“
„Ick sage ja schon nischt mehr.=In
der MWeinmeisterstraße in einem Querebände
drei Trepsen hoch wohnte der pensionierte
-riminalwachtmeister Kluge.
Breitsehwert stieg mil seinem Kosser bis zur
Wohnung empor und klingelte zweimal, worauf
ihm der Besitzer der Wohnung öffucte.
„Alles in Ordnung?“
„Ailes in Ordnung. Herr Doktor.“
„Wir haben eine große Sache vor, Kluge,
einen schwierigen Kampf mit den dunkelsten Elementen
des Verbrechertums und wir werden
wahrscheinlich unsere Hant zu Markte tragen“.
„DNa ja, Herr Toklor, wie's lommt, so müssen
wir's hinnehmen.“
„Das meine ich auch, alter Kamerad. Zunächst,
es ist ja noch früh am Tage, beobachten
Sie einmal vie Straße, irgend welche verdächtige
Gestalten sich zeigen, bb man mir gefolgt
ist. Wir haben es mit einer sehr verschlagenen
unft zu lun und wir mülssen ganz besonvers auf
in.“
ut sein.
„Schen, Herr Doltor.“
– —
„Die neuen Berliner Zeitungen?“
„Liegen schon dort auf dem Tisch.“
.„Gut, so habe ich ja Unterhaltung bis Sie
zurückkommen.“
Kluge schob seine lräftige Kürafsiergestalt aus
der Tür und ließ den Toltor allein, der bald in
eine dicke Wolle Zigarrengualms gehull: war und
sich in die Lellüre der Morgenblatter vertieile.
Politik, Kunst und Wisseuschaft interessierten ihn
nicht, er überflog bloß die Spalten mit den Unolücksfällen
und Verbrechen. Da fesselte ihn plönlich
eine Nachricht aus Amerila, daß der Prasident
des Gerichthoses, der den Mörder Me. Kinlens
zum Tode verurteilt hatte, glücklich einem Mordanschlag
entgangen sei.
Breiischwert nickte still vor sich hin und
murmolte daun:
Sie son eben in der ganzen Welt an der
Arbeit, diese unheimlichen Mordgesellen, aber ich
bosse, daß es mir diesmal gelingt, ihnen das
Handwerk zu legen.“
Eine Zeit lang noch setzte er seine Leltüre sort,
dann warf er den Rest seiner Zigarre in die Ccke,
streckte sich lang auf die Chaiselongne aus, schloß
die Augen und schien der Natur ihren Trihu für
die durchwachte Nacht zahlen zu wollen. Wer ihn
nicht lannte, würde auch sicher glauben, das er
sest eingeschlafen sei, aber der Mann, der sein
ganzes Leben dem Kampf gegen das Verbrechen
heodmer hatte, verfügte über stählerne Nerven. Eine
urchwachle Nacht rührte ihn nicht. Er halle nur
die Augen geschlossen, um den Fall, der ihn jent
aufs Tiefste bewegte, unbceinflußt von der Ausenwelt
überlegen zu können. Immer und immer
wieder rief er sich alle Einzelheiten ins Gedächt.
nis und wie schon in der Nacht, kam er auch jetzt
entzissern und so schne
zu demselben Resultat Uurick- de, Geheimschrist
m e
imogiik bandein.