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und erhalten es sich in den neu entstandenen, und die neuere
Geschichte zeigt, wie sie nicht nur in Frankreich, sondern
auch in den meisten anderen Staaten die meisten Plätze im
stehenden Heere, in den neu entstandenen Collegien und Tribunalien
in Besitz zu nehmen wußten. Außerdem tragen sie.
aber auch weniger bei zu den Lasten der Gesellschaft, behaupten
Erxemtion von manchen Scteuern und oft gerade von den
ergiebigsten. Dazu nennen sie sich die Freien und die Nichtprivilegirten
zum Dank, daß sie so viel zu den Staatslasten
beitragen, — die Unfreien; ein Ausdruck, über dem zum
Theil die bekannte Revolution von 1660 in Dänmark ausgebrochen
ist. Zu Behauptung eines solchen prätendirten
Rechts ist aber durchaus kein vernünftiger Grund vorhanden.
Der ganze Auêdruck ist unrecht; der drikte Stand ist in der
Regel so frei als Prälaten und Ritter, denn auch er, wie
die höheren Stände, ist blos durch seine Einwilligung zu
Entrichtung gewisser Steuern verpflichtet. Aber, wenden jene
Privilegirten ein, „wir haben unsere Güter mit der Steuer-„Freiheit
gekauft und desto mehr dafür gegeben.“ Also
doch nur die Befreiung von den bisherigen Steuern, nicht
von neuen oder künftigen; von Steuern, die ein für allemal
verwilligt worden sind, auf die ganze Zukunft, nicht
die alle Jahre neu verwilligt werden. „Wir müssen auch
„sonst größeren Aufwand machen; und dem dritten Stande
„siehen so viele Nahrungsqucllen offen, die keiner der höheren
„Stände hat — Handel, Fabriken, Manufakturen.“ Wer
heißt dich den größeren Aufwand machen; warum sollen die
Societäts-Genossen verbunden seyn, dir zu deinem Lurus
zu steuern? — Und das ist der Fall, wenn du nichts, jene
alles zu den Bedürfnissen des Staats beitragen. Wenn auch
dem dritten Stande mehr Nahrungszweige offen stehen, so