Uummer 184
Eusen e, aÊÊrren
Donnerstag, 10. Auanst 1916
der Felnd in ver Ortschaft Sakna (50 Kilometer
Frilich von Kermanschah) nicht zu behaupten und
aing nachmittags in Richtung Kenkaver zurück.
« chanb dieser Jeit befand sich unsere südlich
Per Straße Kermanschah Hamadan vorgehende
s3 in Fien mit den russisch en Kräftei
bei Maroß d Milomeier südöstlich von
Salliah. Unsere a am linten Flügel
ing nördlich in ver gleichen Richtung vor und
warf den Feind zurück,, der sich nach Sangour
in Kilometer nordöstlich von Kermanschah)
rrüchog und sich dort sestsetzte wogegen. un-EEIIIIIE
Flügel sich des Ortes
Maroß bemächtigte. Unsere Trunpen im Zentrum
besfanden sich gestern abends 15 Kilomeler
östlich von Sakng. Unsere Kräfte warfen
Ellich von Sakna zusammengezogene seindliche
Truppen gegen Osten weiter zurück.
Kautasustront In den Abschnitten von Bitlir.
Musch- und Ognott wurde die von uns eingeleitele
Offensive zu unseren Gunsten weiter
entwickelt. urch unsere gegen Bitlis angrsetzten
Angriffe fielen alle feindlichen, im Süden den
Ott beherrschenden Stellungen in unsere Hände.
Ein gleichfalls gegen den Feind, der sich
auf den ungugänglichen Bergletter acht Kilomezjer
südlich von Musch befand, angesetzten Anariff
war erfolgreich; der Feind wurde gegen
Musch zurückgeworfen. Unsere östlich von Musch
cegen Norden angesetzten Truppen erreichten
Muoradsoe. Bei dem gestrigen Angriff südöstzitton
Ognott wurden 200 Soldaten gefangen
cenommen und abermals eine Kanone und vier
Munitionslasten erbeutet. Im Zentrum verlangsamten
die vom Feinde gLegen verschiedene
Stellen unserer Front östlich von Erzindfan und
Fullitt gerichteten Angriffe, denen unsere Trupreiu
standhielten, wobei der Feind schwere Verluste
erlitt.
Aegyptische Fronu: Unsere in Richtung Ron
maini angesetzte Erkundungsabteilung erreichte
die jeindliche Linie, richtete trotz heftiger Beschie-#nung
von vier Kriegsschiffen an der Küste von-Mouhammedie
einen kühnen Erkundungsangriff
Legen starte seindliche, aus verschiedenen Be-N#nden
zusammengesetzte Truppen und kehrte
dan in ihre Stellungen bei Katia zurück. Hierourch
ermutigt, versuchte der Feind, unsere in
der Umgebung von Katia zusammengezogenen
Truppen anzugreifen; er wurde aber unter
schweren Verlusten zurückgeworfen. Einer unserler
Flieger zwang am 24. Juli ein feindliches
Flugzeug in der Gegend von Mouhammedie
um Niedergehen und zerltörte es. Unsere
Ilugzeuge belegten erfolgreich den Hafen von
Jemassia und dort befindliche Gebäude mit
VBomben. Feindliche Reiterei, die am 22. Juli
im Dekilee Aboudjera, östlich von Suez, angriff,
wurde nack achtstündigem Kampfe zurückgeschlagen.
Gewehre und Bajonette wurden erbeutet
ge'. Gewehre und Bajonette wurden erbeutet.
Der ge fährdete Suecezkanal.
Basel, 3. August. Lloyds in London teilt
durch Börsenanschlag mit, daß Transporlversicherungen
für die Route Port Said-Aden
abermals auf unbestimmte Zeit nicht mehr angenommen
werden. (3.)
ihr kam.
Es muhte, mußte gehen
Sie wollte sich gerade zum Schrelben an
Edgar niedersetzen, als draußen die Flurklingel
anschlug.
„Nur teine St#brung,“ dachte Rellie ungeduldig.
„Und hoffentlich Wahl, damtt mein
alter Herr besserer Laune wird.“
Da das Hausmädchen, wie gewöhnlich,
„Gänge“ hDatte. lam die Dietrich mit ihren
schlürsenden Schritten und eidete Peräuschvol
und vor Neugier laum sich halt
„Herr Wahl und eine junge Wee. Sehr
groß und kräitig, und dicke rote Haarc. ganz
eccht. Und so besonders sehen sie sich a
Cornelie Iprang, lachend auf,. stieß de Alte
beiseite und lief in das Vorzimmer.
ahl und Lotte standen Hand in Hand
und blickten ihr erwartungsvoll und verlegen
entgegen.
„Darf man
stürmich“
gratulieren?" rief Cornelie
ach ja. Fraulein, Cornelie,“ sagte Wahl
ganz beiß vor Glück ufregung, und
streichelte mit scheuer Zartcheit Lottes Hand.
ein, wie mich das freutl. Cegen Sie
ra sch ab und kommen Sie herein
Cornelie half Lone, das lange schwarze,
unmoderne Jackett ab
„Der alte Herr Augen machen! Wir
stöbern ihn natürlich gus selner Höhle anf. Er
buch r. Gescheites mehr serüg ohne
Lotte sah auf ihren Verlobten. Dann
sie i e# das —
übermutt r wi m Cnde nur ihren
S i#t ihne
r*Wie’r 144 1 aeost Fräuleln Reimann 7“
— RNachrichlen.
Köln, August. Zahlreiche Familien in
doliand büen ungefähr tausend Kinder aus
Gana und Westfalen eingeladen, die Ferien
in Holland zu verbringen. Zum Teil werden
diese Kinder bei den Familien selbit, zum Teil
n Ferienkolonien untergebracht. Während der
lesten 14 Tage sind bereits 400 Kinder der Einung
gefolgt und in kurzer Zeit werden weian
400 erwartet.
Zürich, 8. August. die „Stampa“ berichtet
von ausgedehnten Waldbränden bei Savona,
die am Sonntag noch nicht gelöscht waren. In
den Besländen der Gemeinden Vado, Segno u.
Quiliano sind die Verheerungen groß. Der
Brand brach auf dem Berg Costa Lunga aus,
und während die Soldaten zu löschen versuchten,
brach in dem benachbarten Wald von Madonna
delli Angioli ein neuer Brand aus, der
die Zentrale des Savoneser Elektrizitätswerles
in Negri sehr gefährdet. Die Branoursache ist
unbekannt.
Das Alters-und Invali denheim des
Deutschen Flottenvereins.
Ueber Ziel und Zweck des Deutschen Flottenvereins
hört man vielfach irrige Meinungen.
Diese zu widerlegen ist am besten der Geschäftsbericht
der letzten Hauptversammlung, die am
17. und 18. Juli in Berlin stattjand, geeignet.
Recht erfreulich wäre es, wenn er zur
Folge hätte, daß viele, die dem Verein bis
jetzt sern standen, beitreten möchten und gemeinschaftlich
mit den bieherigen „Mitgliedern
mitschaffen wollten, unseren heldenmütigen
Mannschaften der Marine, auf die wir wirklich
stolz sein können, ein Heim zu schaffen, in
dem sie sich an Leib und Seele erbolen köm.
nen. Ueber dieses Alters= und Iwalidenheim
in Eckernförde machte Konieradmiral a.
. Weber nachstehende Mitteilungen:
„Dieses Alters= und Inralidenh##im des Deutschen
Flotien- Vereins und des Floltenvereins
Deutscher Frauen rerspricht eine Zierde der
ganzen Gegend ron Eckernförde-Borby zu werden
und hat sich in der kurzen Zeil seines
Bestehens scon sehr zahlreiche Freunde erworben,
die ihren Beifall durch wertoolle Spenden
von Auoschmückungsgegenständen zu erkennen gegeben
haben. Wenn man auf dem Bahhof
in Eckernsörde ankommt, grüßt schon von weitem
das auf einer Anhöhe gelegene prächtige
Heim mit seinem statllichen Aussichtsturm. Passiert
man dann das hübsche schmiedeiserne Eingangstor,
so siebt man zur Rechten das elektrisch
betriebene Pumxenhaus, zur Linken steht
auf halber Höhe gin stählerner Kriegeschiffsmast,
zauf dem zurzeit der Stander des Deutschen
Flotlenvereins und die Rote-Kreuz-Flagge
wehen. Dann kommt zur linken Seile das
Gärtnerhaus, das als erstes sertiggavelltes
Haus den Namen des ersten Spenders, auf
dessen Namen der Bau des Feimes überhaupt
unternommen worden ist, des lärzlich verstorbenen
Oberschulrats Busch in Dresden, führt.
Daran schließen sich einige Wirtschaflagebäude
an und damnn biegt die Auffahrr wieder nach
Süden zurück vor die Eingangstür des Haupigebändes.
Dort kommt man durch ein Veräumi-=ges,
mit Kacheln schön ausgeschmückles Treppen-Paus
nach dem Mittelgang, an dem sich nach
Süden zu die Gesellschaftsräume anschließen:
Es sind dies die folgenden: Der westiiche Rundlurm
gehört zu der sogenannten Plauderstube,
einem Raum, der an die Schifferhalle
„Mein allererusthaftester. Und ich werde es
Ihnen leich beweisen. Den Kontralt muß er
eder herausrücken, mein Alter, und Zulage
hineinschreiben. Eine Famille braucht mehr, als
ein einzelner Mann.“
„Aber nein Fräulein Cornclie!“
„Aber ja, Herr Menne Wahl! Stien Sie
doch nicht # furchtbar unpraktisch Er tut's
gern, mein alter Herr. Ich kenne ihn, wenn
er Sie nur behält. Oder wollen Sie am Ende
doch die Expedition mitmachen?“ neckte sie.
Sie lachten alle drei. Lote sagie:
äter mal, wenn wir ordentlich was
erarbente haben, wenn Menne Doktor und
Vrofessor. ist, dann wollen wir eine Weltreise
machen, Franlein Reimann.
Damals im Sommer, als Sie bei uns im
Garten waren und von Ihrer Reise durch Tirol
erzählten, da hab’ ich mir schon gesagt, das
wäre auch etwas für dich, gerade der Mühen
und Strapazen wegen, mit 9enen das Schöne
und Große verbunden ist. Und nun soll das
wirklich * in Erfüllung geher
as starke Mädchen -- sich innig
an den seinen, schmächtigen Mann. Der nahm
wieder ibrt Hand und slreichelte sie zäralch
belden haben ausgesorgk,“ bahts
neue Eßnd des fremden Glücks, eun lief
die % le des Lömwen hin
ri e or war eitel Fimwhen V t
hielt er Fseinen dlatus erst Fus halt V— e
Arbeitspläne würden sich restlos, hsht Ein
verheirateter Noun #a nicht so lel t mehr
auf abenteuerll elerrn. as hatte ndkees
Nelmann arrche 5. eesseh
Gleich Iin der * 14% n imeetgeiste
Cornelsie ihrem Vater einen kurzen Urlaub für
Klein-Mlassom ab
in Aülbeck erinnert und jetzt schon einen außerordentlich
anheimelnden, behaglichen Eindruck
mach! und späterhin, wenn die Zahl der Spenden
sich noch erhöht haben wird, 3. B. an
Schiffsmodellen und dergleichen zu einer Sehenswürdigkeit
zu werden verspricht. An biesen
Raum 2 sich ein Billardzimmer, ein
Lesezimmer und eine Bibliothek an. Der Bibliotleksraum
schließt den östlichen Rundturm
ein und wird zu den Sitzungen des Vorflandes
benutzt. Nördlich von dem Mittelgang liegt
der Speisesaal, dessen Fenster auf die ersten
fünf Einzelhäuser sehen, die einen großen Hof
umschließen, und zwar zur Rechten das Kaiserhaus,
zur Linken das Haus des Flottenbundes
Deutscher Frauen. Diese beiden Häuser sollen
später die ällesten unserer Insassen aufnehmen
und sind darum mit einer Glasveranda
mit dem Hauptgebäude verbunden, so daß die
alten Zeute nicht das Haus verlassen brauchen,
wenn sie zu den Mahlzeiten gehen. Weiter
schließen sich zur Rechten an das Haus Sachsen,
liuls das Haus Westfalen und abgeschlossen
usd der Hof durch das Haus Würllemderg,
das einen Glockenturm trägt. Das ist der bis
jetzt vorhandene Bestand an Gebäuoen. Zu
diesen koll nun nach dem Kriege eine zweite
Serie kommen, auf die ich nachher noch zu
sprechen kommen werde.
Nun noch einige Wort über den Speisesaal.
dessen Wände mit Namen und Wappen der
hauptsächlichsten Stifter der Anfslalt geschmückt
werden sollen; er reicht für 100 Pfleglinge
aus und macht wie alle Räume des Hauses
einen sehr behaglichen und statllichen Eindruck.
Les Dachgeschoß enthält die Wohnungen des
Verwalters und des übrigen Hauspersonals.
Im Erdgeschoß lionen Küche, Vorratsräume,
Werkstätten und die Mohnung des Hauswarts.
Jedes der Einzelhäuser ist derart ringerichtet,
daß es außer dem Zimmer für die Wartefrau
zehn Zimmer für Pfleglinge enthäll, von
denen neun sür je einen und das zehnte für
zwei eingerichtet sind. Die Einrichtung ut gediegen.
(Schluß folgt.)
1 Hürchener Neuigkeilen.
München. 8. August. Der König hat dem
Geheimen Kommerzienrat Gabr. Sedlmayr in
Mänch en das Ritterkreuz des Verdienstordens
der Bayerischen Krone (womit der persönliche
Adel verbunden ist) verliehen.
Bayerische Nachrichten.
Weilheim, 8. August. Die Steuerrevisorsgattin
Aloisia Absmeier von hier ist an Blutrergiftung
gestorben, nachdem sic von einem
Inselt geslochen worden war.
Candshut, 8. August. In geistiger Umnachlung
hat sich die Frau des Gestütsoberaussehers
Bauer durch Oeffnen der Pulsadern getötet,
nachdem sie vorher dem Zwiliingspaar ihrer
rerleirateten Tochter, zwei Zjähr. Mädchen,
erhebliche Scbmittwunden an den Armen beigebrackt
hatte.
Bamberg, 8. August.
In einer Versammlung
der Fleischerinnung wurde der einstimmige
Beschluß gefaßt, die Fleischverkaufslage um weitere
drei Tage in der Woche zu verlürzen. Es
#n nur an
Samstagen und Sonntagen vormit.
sch zum Verlauf gebracht werden
„Mit Vergungen. Gewiß. Wenn du dich
daflit verbürgst, Rellie, daß Herr Wahl derweilen
keine Zrnutsahrien macht, und die Dietrich ein
Schloß vor den Mund bekommt.“
„Topp,“ machte Nellie und hielt ihrem alten
Herrn die Hand hin.
Auch Lotte seht sich dafür ein, daß Wahl
während der nächsten Tage nicht herauskam.
Es sollte bald Hochzeit gemacht werden, da
gab es mehr als genug zu schoffen, und die
Schule durfte auch nicht vernochlässigt werden,
solange ihre Anstellung noch daue
Reimann nickte dem hauertet Mädchen
sreundlich zu.
„Sie sind ein tüchtiger Kerl, Fräulein
Heine. Der Herr Wahl mag sich gratulleren.
Dergleichen wächst heut nicht mehr auf den
Bäumen. Aber ann, der Lbsiten. rnd
was grreichen wlil, braucht eine solche
d ich, Fer " fragte Cornelle 17
erihe- Oipeont r
setne Tockiter zärklich
Professor *
an und gab ihr einen hine Back
„Du bleibst hübsch bei delnem ei e
Wie soll's ein anderer Mann mit dir wohl
aushalten?“
ch aber dachte er: Wenn sie einen
ie liebhat, in Gottes Namen. Was
kann ein Mädel Besseres tun, als glücklich
sein. — — —
Nellie tte sich für den nächsten Vormittag
bel Pote, antelephontert, nachdem sie
von Edgar telegraphischen Bescheld erhalten
daß er „nachmittags in Klein-Wlossom
Bei si
findet, der
er
an * Heir Köhne erwarteten sie auf
Sta ,
Dilemma-. Junaehllidiitimmnqu
und zwar darf bas Höchtauankun das an eine
einzelne Familie abgegeben wird, 1½ Pfd. nicht
überfleigen. Auf diese *m!64qv * die Meger
die Möglichkeit für gegeben, daß das Gefamtpublikum
— dabei wurde insbesondere auch auf
den kleinen Mann Rücksicht genommen — wenigstens
an den Samstagen und Sonntagen
mit dlem notwendigen Fleisch versehen werden
lann. An sämtlichen fleischsreien Tagen findet
in allen Läden der Verlauf von Fleischkonserven
statt, von welchen noch große Vorräte vo handen
sind und die, wie in der Versammlung lhe rvorgehoben
wurde, von ausgezeichneter Qnalilät
sind. 4
Grenꝛlande.
Kufstein, 8. August. Am Sonntag fand hier
eine Beratung deutscher und österreichischer behördlicher
Vertreter zur Regelung des Grenzverlehre
während der Dauer des Krieges statt.
Auf Grund der Besprechung werden nunmehr
von der l. k. Bezirksbauptmannsheft auch den
Sommergästen, welche in den Gemeinden
Kufstein, Thiersee, Langlumpfen, Niederndorf,
Niederndorferberg, Rettenschöß, Ebbs, Walchsee,
Erl und Buchberg aufhalten, zum Zwecke
von Aussflügen und Bergwanderungen Erenzscheine
ausgestellt, welche zum Aufenthalte im
Gebiete der bayer. Gemeinden Kiefersfelden,
Oberaudorf,. Niederaudor . Brannenburg, Degerndorf,
Flintsbach, Nußdors, Neubeuern und
Sachrang berechtigen; die Dauer der Ausflüge
darf aber leinesfalls mehr als Zmal 24 Stunden
betragen. Die Grenzscheine sind bis zu
acht Tage stempelfrei. über acht Tage ist eine
Zweikronenstempelgebühr zu entrichten; für Angestellte
der Sommerfrischter ist der Grenzschein
mit einem 30. Heller-Stempel zu versehen. Als
Reisegepäck darf nur das für den Ausflug benötigle
Gepäck mitgenommen werden. Für die Einleimischen
werden die Grenzscheine nunmehr
auch fur die genannten bayer. Gemeinden ausgestellt.
Die jedenfalls allseitig begrüßte Grenzerleicktterung
wird auch umgekehrt den bayer.
Ausslüglern in die genannten tirolischen Gemeinden
gewährt.
Bewerisches Oberkunt.
MKolbermoor, 8. Auzut. Der serfmmeifte
Anstadt des Tonwerkes Kolbermoor beheht
seiner Gattin Eleonore am 10. August das n
der silbernen Hochzeit. Herr Anstadt, der Fgin
angeseh ener Mitbürger von Kolbermoor ist und
seil einer Reihe von Jahren auch dem Gemeindeausschuß
angehört. ist schon seit seinem 14.
Lebensjahre im Tonwerk tätig; den Posten eines
Torfmeisters bekleidet er schon länger wie
ein Vierteljahrkundert. Dank seiner Pflichtkreuc
und seines freundlichen Wesens erfreut er
lich allgemeiner Beliebtheit. Zu seinem Jubellag
entbieten wir ihm die besten Glückwünsche!
Au bei Aibling, 8. August. Ein seit mehreren
Tagen zur Erholung hier weilender Eisenbahn.
selretär aus Müncken, der sehr nervenleidend
ist, wurde in die Heilanstalt Eglsing verbracht,
weil sich sein Zustand verschlimmerte und Gemeingesährlichkeit
zu lefürchten war.
Wetterbericht für Donnerstag, 10. Auygust.
Keine Aendexung. . —
iitorden,«iieiillieeisieiitnlgOanellsFtii
seiiteiiiLodennnniiiiitdeiictiiiettiuii sen,
niiSdeiieiidiieiieiiliikiiinqebraniiteiieine
l)erooisnl)eii,inigegeiiipistiiig
ob. Tante Nellie. Ich bin un bald
ud werde arbeiten für z
lachte das Mädchen.
Haus griff nach Köhnes Hand. „Herr Köhne
sagt so, und was Herr Köhne sant, ist richtig.“
meinte der Junge mit großer Energie, „und
er sagt auch, ich müsse früh daran denken, wos
Tüchuges zu lernen, um Muim alle Sorgen
abzunehmen. Frauen sollten keine Sorgen
haben, das wäre Männersache!“
echt hast du. Junge,“ sagte Cornelle
und sinich ihm über die blonden Locken, die
unter der kleinen Kappe Vervorfahen, —
Sie gingen die gut gehaltene Straße
zwischen den beschneiten v den Knaben
zwischen sich.
Erst jetnzt sah Cornelic zu Köhne hinüber.
Trogß den frischen Farben, die die Hochgebirgslust
ihm ausgelegi, sah er müde und abgespann:
aus
„Ihnen scheint St. Moritz nicht #o gutgelan
zu haben als dem Jungen, Herr Köhne?"
9. ühle mich ganz wohl, gnäblees
Fräulein
bhein., chutee wleder einmal mit au-Enereus
um
#K 7
ehnrn ist beiratz, rn,
sagte # unb ümmert. „M
nicheso keli als sonst, als 6
ietzt ist sse all die Tage gar nicht ein #g
tusttig.