Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1916. (43)

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In  dem  in  Ziff.  5  Abs.  3  angeführten  Falle  würde  sich  hiernach  mit  Wirkung  vom
1.  November  v.  Is.  die  Berechnung  wie  folgt  gestalten:

Die  Ehefrau  erhält  zunächst
für  sich  neben  der  reichsgesetzlichen  Unterstũdung  zu  monatlich  15  den  staatlichen  Zuschuß

von  .  ..  ..  .  .  32,50  M
und  für  die  beiden  chelichen  Kinder  neben  der  rechsgeseglichen  unterstüzung  zu  monatlich
2X/7,50  =  15  A  den  staatlichen  Zuschuß  von  2X7,6080  135,60  .&,
im  ganzen  sohin  neben  der  reichsgesetzlichen  Gesamtunterstützung  8g  30,00.
wie  bisher  einen  staatlichen  Zuschuß  vonn..  438.10.4,

 

insgesamt  für  den  Monat  78,  10  Æ,
aufgerundet  78,20  K.
Von  dem  zulässigen  vochstbetroge  der  reichegescblichen  üniersüsung  und  der  staatlichen

Zuschüsse  .  ..  ...  ..  ....9750.«
verblnbensohtnnurmehr.......  ...  ...1930.«
verfügbar.

Für  die  Mutter  und  das  von  der  Ehefrau  in  die  Ehe  gebrachte  uneheliche
Kind  beträgt  die  reichsgesetzliche  Unterstützung  2/7,020  15..
Folglich  könnte  die  Mutter  des  Arbeiters  fortan  statt  des  bisherigen  Betrags  von  7,80  —X  nur
mehr  den  Betrag  vonn.  4430—-2,

aufgerundet  4,40  M
als  staatlichen  Zuschuß  erhalten,  während  für  das  in  die  Ehe  gebrachte  uneheliche  Kind  ein
staatlicher  Zuschuß  überhaupt  nicht  mehr  in  Frage  käme.  Um  der  Mutter  und  dem  unehelichen
  Kinde  die  bisherigen  Gesamtbezüge  von  13,80  —&  und  11,60  A  zu  wahren,  ist  neben
der  reichsgesetzlichen  Unterstützung  zu  je  7,50  der  Mutter  ein  staatlicher  Zuschuß  von

(13,80  —  7,50-B————  66,30-4,
aufgerundet  6,40  4
und  dem  unehelichen  Kinde  ein  solcher  von  (11,60  —  7,50  -=  41110-.

aufgerundet  4,20  +
anzuweisen.
Wurden  seit  1.  November  1915  staatliche  Zuschüsse  gezahlt,  die  nach  den  vorstehenden
Bestimmungen  nicht  hätten  gezahlt  werden  sollen,  so  ist  von  der  Rückforderung  der  zu  viel
gezahlten  Beträge  abzusehen.

München,  den  31.  Januar  1916.

Dr.  Graf  v.  Hertling.  Dr.  Frhr.  v.  Soden-Fraunhofen.  v.  Breunig.  v.  Seidlein.  Dr.  v.  finilling.

J.  A.
Staatsrat  Dr.  v.  Unzner.