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gischer Truppen sollten zugleich am Kheine fechten, Hannover
im gegenwärtigen Reichskriege nie vom Kaiser abtreten.
War denn der Vortheil gleich, wennudus Zellische. Haus bei
jedem künftigen Oesterreichischen Kriege, ob Oesterreich selbst
auch in Ungarn angegriffen werde., gußer dem Reichscontingente,
falls der Oesterreichische Krieg eiwa zum Reichskriege
werden sollte, jährlich 144,000 Thaler zu bezahlen oder
2000 Mann zu stellen versprach., und als einzigen Ersatz
nur das Gegenversprechen erhielt, daß auch der Kaiser dem
angegrifsenen Zellischen Hause mit 000. Mann zu:: Hülfe
kommen werde. Wie selten hatte das Zellische Haus einen
Angriff zu fürchten, und welche unaufhdrliche Angriffe bald
in Ungarn bald am Rheine drohren dem Oesterreichischen
Hause? Wie oft mochte der Fall kommen, daß Hannover
2000 Mann schicken sollte, wie selten, daß Oesterreich 4000
Mann Hülfe schicken mußte?
Churrechte lassen sich zwar nicht tariren, Vorzüge, wie
der neuerhaltene war, scheinen unschätzbar. Doch wie manche
dieser drückendsten Bedingungen michte gelinder geworden
seyn, wenn sich Ernst Augusi oder Georg Ludwig zum
Proselyren verstanden hätten; wenn es nicht in dem Unionstraktate
bei dem einzigen schmalen Vortheile für die katholische
Religion hätte bleiben müßen, daß eine katholische Kirche
und Schule zu Zelle, eine katholische Kirche zund Schule zu
Hannober gesiattet werden sollten.
So war denn also Erust August erster Churfürst
von Hannover 7). Der Churhur von Wien war ange-*D)
Sonderbar, daß man in einer kleinen Verlegenheit ist, wie
man diese neue Chur auedrücken sellte. Churhannover ist ein
wenig ungeschickt, denn wer sagt Churberlin, Churdresden?