Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

Aummer  92

Kontrolltage  vor  dem  arzte  erschlenen  ist
und  von  ihm  den  dn  mofschein
ausgehändigt  erhalten  hat.

Die  erhaltenen  Jupschene  sind  sorgfältig

Jaufzubewahren,  da  dieselben  den  Nachweis  lie-Afern,

  daß  der  gesetzlichen  Zmpfossict  (benüge
ASrgeleistet  ist;  es  haben  daher  die  Eltern,
iegeelne  u.  Vormünder  darauf

zu  achten,  daß  sie  die  Bescheini-Zung
  vom  Impfarzie  wirklich  era



6.  Sämntiche  Impfpflichtige  sind  dem  Impfarzte
  mit  sauber  gewaschenem  Körper  und  in
reinlicher  Leibwäsche  vorzustellen.

9.  Die  rtspolizeibehörden  werden
  hiemit  angewiesen,  die  für  die  Gemeinden
  festgesetzten  Impforte  und--Termine  in
allen  Ortschaften  der  Gemeinde  in  ortsüblicher
Weise,  womöglich  ach!  Tage  vor  dem
Impoftermine,  belannungeben,  ebenso  haben
  die  Lehrer  in  der  Schule  den  Schustinden
die  Tage  mitzuteilen,  an  velchen  sie  sich  de
Impfung  zu  unterziehen  haben,  u.  strenge  darüber
  zu  wachen,  daß  sich  keines  der  Schulkinder
der  gesetzlichen  Impfpflicht  entzieht.

4.  Der  Bürgermeister  des  Impfortes
  ist  verpflichtet,  an  den  Impf=  und
Kontrolltagen  den  Gemeindeschreiber,  sowie  den
W*  dem  Impfarzte  zur  Verfügung

Tieleen  und  Sorge  zu  trogen,  daß  das  Impfior

  gehörig  in  Stand  gesetzt  und  je  nach  den

Witterungsverhältnissen  auch  rechtzeitig  genügend
  erwärmt  wird.

Endlich  werden  die  Bürgermeister  jener  Gemeinden,
  welche  Sitz  eines  prakt.  Arztes  sind,
beauftragt,  diesen  speziell  auf  §  8  und  §  15
des  Impfgesetzes  aufmerksam  zu  machen.

Die  bereits  übersendelten  Verhaltungsvorschriften
  sind  an  die  Angehörigen  der  Erst=  und
Wiederimpflinge  längstens  bei  der  Bekanntmachung
  des  Impftermines  zu  verleilen  und  ist
dies  genauest  zu  überwachen.

A.  Impfbezirk  Rosenheim-Lan.

Impfplan  für  die  ordentliche,  ösfentliche  Impfung
  im  Impfbezirke  Rosenheim  Land  für  das
Jahr  1915:

 

1.  Dienstag,  den  4.  Mai,  nachm.  3  Uhr,  für  die
Gemeinden  Kirchdorf,  Reischenhart  und
Pfraundorf  im  Gasthause  zu  Raubling.
Mittwoch,  den  5.  Mai,  nachm.  2  Uhr,  für
die  Gemeinden  Pruttig  und  Söchtenau  im
Wirtshause  zu  Pruttüg.

Mittwoch,  den  5.  Mai,  nachm.  4  Uhr,  für  die
Gemeinde  Vogtareuth  im  Ebnerschen  Gasthause.


Freitag,  den  7.  Mai,  nachm.  3  Uhr,  für  die

Gemeinden  Brannenburg,  Degerndorf,  Flintsbach,
  Großbrannenberg  und  Grohholzhausen
im  Schloßwirtshause  in  Brannenburg.
Samstag,  den  8.  Mai,  nachm.  312  Uhr,  für
die  Gemeinden  Ober-  und  Niederaudorf  im
Funlschen  Gasthause.

Montag,  den  10.  Mai,  vormittags  7  Uhr,
für  die  Gemeinden  Rohrdorf  und  Lauterbach
im  Gasthause  zu  Rohddorf.

Montag,  den  10.  Mai,  vorm.  9  Uhr,  für
die  Gemeinde  Höhemoos  in  Achmühle.
ontag,  den  10.  Mai,  vorm.  1012  Uhr,  für

die  Gemeinden  Törwng  und  Grainbach  im
Gasthause  zu  Törwang.

Montag,  den  10.  Mai,  nachm.  1212  Uhr,
für  die  Gemeinden  Sleinkirchen  und  Roßim

  Obermayerschen  Gasthause  zu
Rohholzen.

.  Montag,  den  10.  Mai,  nachm.  2  Uhr,  für
die  Gemeinde  Nußdorf  im  Schneiderschen
Gasthause.

.  Montag,  den  10.  Moi,  nachm.  4  Uhr,  für

die  Gemeinden  Neu-  und  Altenbeuern  im

Nigglschen  Gasthat  zu  Neubeuern.

Dienstag,  den  18.  Mai,  nachm.  3  Uhr:  für

die  Gemeinden  Aising,  Happing  und  Pang

im  Gasthause  zu  Aising.

13.  Mittwoch,  den  19.  Na#i,  nachm.  31½  Uhr,

m  für  die  Gemeinde  Kiefersfelden  im  Meßr

  nerwirtshause.

*14.  Donnerslag,  den  20.  Mai,  nachm.  1  Uhr,

für  die  Gemeinde  Stephanskirchen  in  der

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Schlohwirtschaft  in  Schloßberg.
5.  Donnerstag,  den  20.  Mai,  nachm.  3  Uhr,
für  die  Gemeinden  Riedering,  Söllhuben,
Pietzing  und  Neukirchen  im  Gasthause  Deyerl
in  Riedering.

16.  Freitag,  den  21.  Mai,  nachm.  1  Uhr,  für
die  Gemeinde  Weslerndorf-St.  Peter  im
Gasthause  Westerndorf.

7.  Freitag,  den  21.  Mai,  nachm.  1  Uhr,  für  die

Gemeinden  Hochstält  und  Marienberg  im

Schloßwirtshause  in  Schechen.

Die  Nachschau  im  Impfbezirk  Nosenheiman
  wird  an  den  jeweisigen  Impforten  in  der
auf  die  Inpfung  folgenden  Woche  an  den  gleichen
  Tagen  und  zu  derselben  Stunde  wie  die
Impfung  vorgenommen.

B.  Impfbezirk  Hrien.

1.  Gemeinde  Prien,  Rimsting,  Greimharting,

Hüttenkirchen.  Impfung  im  „Kron  prinz“  in

rien:  Montag,  den  26.  April,  nachmulage

4  Uhr.  Nachschau:  3.  Mai

Gemeinde  Endorf,  Mauerkirchen,  Hirnsberg.

  Impfung  bei  Mehri  in  Endorf  am

Mittwoch,  den  286.  April,  nachm.  4  Uhr.

u  Nachschau:  5.  Moali.

 

——

c  oft-se  Seldaten  in  elnem  englischen  he.

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□

.  Gemeinde  Hemhof.  Impfung  im  Schulhause
  am  Mittwoch,  den  28.  April,  nachm.
5  Uhr.  Nachschau:  5.  Mai.

Gemeinde  Halfing.  Impfung  in  der  „Post“
am  Donnerstag,  den  29.  April,  nachmittags
4  Uhr.  Nachschau:  6.  Mai.

.  Gemeinde  Höslwang.  Impfung  beim  Wirt
in  Almertsham  am  Donnerstag,  den
Ubil  nachmittags  5  Uhr.  Nachschau:  6.

Gemeinde  Eggstätt.  Impfung  in  der,  Voftam
  Montag  den  10.  Mai,  nachm.  4  Uhr.
Nachschau:  17.

Gemeinde  Breilbrun  Gstadt.  Impfung  in
der  „Post“  zu  Breitbrunn  am  Montag,  den
10.  Mai,  nachmittags  5  Uhr.  Nachschau:
17.  Mai

Gemeinde  Chiemsee.

+

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□

Impfung  im  Lesezimmer

  Frauenwörth  am  Montag,  10.  Mai,
nachmittag?  6  Uhr.  Nachschau:  17.  Moi.
9.  Gemeinde  Wildenwart.  Impfung  im  Schloßwirtehause

  am  Mittwoch,  den  12.  Mai,  nachmittags
  4  Uhr.  Nachschau:  19.  Moi.

.  Gemeinde  Frasdoorfg.  Umratshaufen.  Impfung
  beim  „Alten  Wirt“  in  Frasdorf  am
Mittwoch,  den  12.  Mai,  nachm.  5  Uhr.
Machschau:  19.  Mai.

11.  Gemeinde  Bernau.  Impfung  im  Gemeindezimmer
  am  Freitag,  den  14.  Mai,  nachm.
4  Uhr.  Nachschau:  21,  Mai.

.  Gemeinden  Hohen  u.  Niederaschau.  Impfung
  auf  der  „Pot“  oam  Samstag,  den  15.
Mai,  nachmittags  4  Uhr.  Nachschau:  22.
Mai.

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—
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„

Gemeinde  Sachrang.  Impfung  in  der
Schule  Stein  am  Samstag,  den  15.  Mai,
nachmittags  5  Uhr;  in  der  „Post“  in  Sach
rang  am  Samstag,  den  15.  Mai,  nachmittags
  512  Uhr.  Nachschau:  22.  Moi.

D#e  Weittrieg.

Amtliche  Meldungen  des  WTB.

Die  Kriegslage.

WIB  Großes  Hauptquartier,  den

20.  April,  vormiltago.  Amtlich.
Westlicher  Kriegsschauplatz.

In  der  Champagne  machte  unser  Sappenangriff
  Fortschritte.  JIn  den  Argonnen  miß
glückte  ein  franzölischer  Angrifi  nordostlich  Le
Four  de  Pario.

 

Zwischen  Maas  und  Mosel  waren  die  Artil
leriekämpfe  nur  an  einzelnen  Stellen  lebhaft.

Ein  französischer  Angriss  bei  Flirey  brach
in  unserem  Feuer  zusammen.

Im  Croir  des  Carmes  drangen  unsere
Truppen  nach  Sprengung  einiger  Blockhäuser
in  die  feindliche  Hauptstellung  ein  und  fügten
  dem  Gegner  starke  Verluste  zu.

In  den  Vorpostengefechten,  westlich  von  Avricourt,
  nahmen  wir  das  Dorf  Embermenel  nach
vorübergehender  Räumung  im  Sturme  zurück.

In  den  Aogesen  auf  den  Sillackerhöhen,
nordwestlich  von  Metzeral  scheiterte  ein  feindlicher
  Angriff  unter  schmeren  Verlusten  für  die
französischen  Alpenjäger.

Bei  einem  Vorstoß  auf  die  Spitze  des  Hartmannsweilerkopfes
  gewannen  wir  am  Nordabhange
  einige  hundert  Meter  Boden.

Oestlicher  Kriegsschauplatz.

Die  Ostlage  ist  unverändert.

Oberste  Heeresleitung.

Die  Sozialdemokratie
und  der  Krieg.
Berlin,  19.  April.  Der  „Vorwärts“
schreibt:  Der  sozialdemokralische  Parreivorstand
teilt  als  Irgebnis  einer  in  Wien  abgehaltenen
Konferenz  mit,  daß  die  Vertreter  der  Sozial.
demokratie  Deutschlands,  Oesterreichs  und  Un- 



gatne  am  12.  und  13.  April  eine  Situng
gehabt  laben,  auf  der  sich  di:  vollige  Uebereinllimmung
  der  Auffassung  ergab.  Die  Völker
dieser  Länder  seien  unbenasam  entschlossen,  mit
aller  Kraft  ihre  Selbständigleit  und  Unabhangigleit
  zu  verteidigen  und  es  sei  nur  ein  Friede
möglich,  der  kein  Volk  demütige,  um  ein  dauerndes
  Zusammenarbeiten  aller  Kulturen  zu  ermöglichen.
  (JZ.)

Grey  in  Kopenhagen.

Hamburg,  20.  April.  Staatssekretär  Sir
Edward  Grey,  der  zur  Zeit  in  Kopenhagen
weilt,  soll  dort  mit  Vertretern  der  aussischen
Regierung  eine  Unterredung  gehabt  haben.  (Z.,

Der  schweigsame  Nikolajewilsch.

Zürich,  12.  April.  „Daily  Teelgraph“
meldet  aus  Petersburg:  Man  darf  wegen  des
Ausbleibens  von  Nachrichten  von  der  russischen
Front  nicht  auf  einen  Slillstand  der  Operatio-=nen
  schließen.  Diese  hätten  im  Gegenteil  in
den  Karpatlen  das  Malrimum  der  Wichtigkeit
erreicht.  Im  Interesse  der  strategischen  Vorgänge
  ziehbe  es  aber  der  Generalissimus  vor,
müammenfassende  Berichte  auf  das  Mindestmaß
zu  beschränken.  In  Kreisen  der  Sachverständigen
  hält  man  dà5  Ende  der  Karpathenschlacht
für  nahe  bevorstehend.  (3Z.)

Russische  Flieger  über  Insterburg.

Berlin,  20.  April.  Am  10.  April  erschien
über  Initerburg  ein  russischer  Fliger,  angeblich
  mit  dem  Eisernen  Kreuz,  und  warf  Bomben
ab  an  verschiedenen  Stellen  der  Sladt.  Zwei
Kinder  wurden  verwundet  und  eine  Fran  ge
tötet.  Der  Fachschaden  ist  gering.  Der  Fleger
entkam.  (.).)

Die  lieben  Juden.

Petersburg,  20.  April.  In  den  Gouvernemen:#
  Radow  und  Kielc:  wurden  sämtliche
  Juden  ausgewiesen  und  ins  Innere  von
Rußland  gebrachtl.  (Z.)

Das  russische  Soldatenmaterial  in
den  Karpathen.

Budarpest,  27.  April.  Der  Berichterstatler
  des  „Az  Es“  lelegraphiert  aus  dem  Kriegszressequartier,
  daß  in  den  Karvathenkämpfen
die  8.  rusiische  Armee  und  die  ihr  zugeteilten
Hilfslräfte  auf  der  ganzen  Li#i:  eine  große
Niederlade  erlitlen  habe.  Taglih  werden  mehrkere
  Hundert  russische  Vermundetenzüge  von
dem  Karpatbkenkriegsschauplan  nach  dem  Innern
  Rußlands  gebracht.  Die  geschlagene  Armee
  war  aus  dem  besten  russisaren  Soldatenmaterial,
  aus  sibirischen  Truppen,  die  als  die
besten  im  Angriff  gelten.  Mitl  diesen  ausgezeichneten
  Liniensoldaten  sind  schonungeslos
lämpfende  Kosalen  verbunden,  die  zur  Hälfte
zu  Fuß  kämpfen  und  zur  Hälfte  mit  Infanterie
stürmen  und  Karallerieangrisie  kombinieren.
Im  Ostteil  der  Front  kämpften  frisch  ausgebildete
  Rekruten,  deren  Uniformen  noch  gar  nicht
angekommen  waren  und  deshalb  in  Zivillleidern
  kämpfen  mußien.  (3Z.)

Deutschseindliches  aus  Jtlalien.

Mailand,  2  ½.  April.  Die  deutchfeindliche
Bewegung  in  Stalien  hat  auch  die  Studenten
  des  Maitänder  Polytechnitums  ergriffen.
Eie  fordern  die  Entsernung  des  Mathematikprosessors
  Abraham  wegen  seiner  deutschen  Abstammung.
  (3.)

Italien  und  die  Schweiz.

Rom,  20.  April.  Der  Sckweizer  Bundespräsident
  Motta  teilte  in  einer  Unterredung
mit  dem  Vertreter  der  „Tribuna“  mit,  daß
Italien,  das  1815  den  Vertrag  mit  der  Schweiz
nicht  unterzeichnet,  hatte,  gleich  nack  Beginn  des
jehigen  Krieges  in  Bern  wissen  ließ,  daß  es
die  Aufrechterhaltung  der  Neutralität  der
Schweiz  für  notwendig  halte.  Die  Schweiz  nahm
am  19.  August  diese  Erllärung  zur  Kenntnis.
Motta  gibt  sein  Wort,  daßn  Verbindungen  mit
Deutschland  zweds  Garantien  gegen  eine  Besetzung
  des  Tessin  durch  Italien  nicht  rn

(Z1

 

mittwoch,  21.  April  1916

Zur  Torpedierung  des  „Manitou“.

Rom,  19.  April.  Wie  der  „Matino“  aus
Chios  erfährl,  kam  das  türlische  Torpedoboot,
das  den  engliscken  Truppentransportdampfer
„Manitou“  torpedierte,  von  Smyrna.  Als  en
sich  von  dem  englischen  Kreuzer  „Mineroa“  und
mehreren  Torpxedobooten  verfolgt  sah,  fuhr  es
im  Zickzad  durch  die  Inselkanäle  und  versuchte
zu  entlommen.  Der  Kapilän  des  Torpedobootes
sah  aber  bald  das  Aussichtelose  seines  Vorhobens
  ein  und  ließ  sein  Schiff  auf  ein  Felsenriff
  auflausen.  Die  herbeililenden  Schiffe  nal
men  die  Mannsch  aft,  darunter  fünf  deutsche  O
firiere,  gefangen  und  vernichteten  sodann  ra-Fahrieug.
  (3.)

Neue  Mißerfolge  vor  den
nellen.

WIIIH  Konstantinopel,  20.  April.  Das
Große  Hauptquarlier  teilt  mit:  Gestern  versuchte
  eine  Flotille  von  feindlichen  Tropedo
booten,  sich  den  Dardanellen  zu  nähern.  Durch
unser  Feuer  wurden  zwei  seindliche  Torpedoboole
  sicher  getroffen.  Doarauf  zog  sich  die
Flotille  zurück.

Darda-Von

  der  laulasischen  Front.

WIE.  Konstantinopel,  20.  Auril.  Das
(Große  Hauptquartier  gibt  bekannt:  Di:  Kämpfe
an  der  kaulasischen  Front  dauern  seit  mehreren
Tagen  an.  In  der  Nähe  der  Grenze  änderte
sich  der  Kampf  zu  unseren  Gunsten.  Der  Feind
wurde  nach  der  Grenze  hin  zuruckgeworfen.

Der  türtische  Vormarsch  in  Persien

Petersburg,  20.  April.  „Rjeisch“  meldet
  aus  Teheran:  Die  Turken  haben  Kaserrschyryn
  eingenommen  und  marschieren  auf
Kermanschah.  (33.)

Amerika  und  Japan.

Petersburg,  20.  April.  Dem  „Rietsch“
wird  aus  (Washington  gemelbdet:  Die  Regierung
  fragie  in  Tolio  nach  dem  Grunde  für
die  Entsendung  japanischer  Truppenmassen  nach
China.  Eine  Antwort  wurde  bisker  nicht  gegeben.
  (J.)

Japanische  „Kriegsbeute“.

Tokio,  2u.  Aßril.  Amtliche  Mitteilungen
der  japanischen  Regierung  ergaben,  daß  sie  die
Schantung-Bahn  als  deutsche  strategische  Mililärlinie
  und  daber  als  Kriegsbeute  betrachtei.

Die  japanischen  Kriegskredite.

Tokio,  19.  April.  Der  japanische  Kriegsminister
  ha  die  Errichtung  zwe#i  nexer  Divisionen
  in  Korea  geplant  und  die  entsprechenden
  Krediie  Liefür  verlangt.  Die  Kriegskredite
sind  bisher  bereito  um  24  Millionen  Yen  überschritien.
  (3.)

Eine  Niederlage  der  merikaniichen
Rebellen.

Londen.  20.  April.  Das  merilanische  Koninlai
  einpfin:  jolgende  Nachricht  aus  Vera  Cruz
tlon  1..  April:  Die  Streitkräfte  des  Genebregon
  brachten  Aillas  Trupnen  eine

.  Itkcr.aqcbuInchnxnschendw
icturlokuw  GcsduhcJUOJJkauIcchwelIkc
cmchcntzcdllcunmoncomlesHOMaIm
NillkcntlamnutdcnchstscmcrLcuthmch
dem  Norden.  (3.)

 

Für  die  Zurückgebliebenen  sind  bei  der  Sladt!

lammerei  weiter  eingegangen:
Uebertrag:  44½086.13  Mk.

59.  Kirchenjammlung  des  kath.

Frauenbundes  —
Sammelitelle  Senft  10.—
60.  Kirchensammlung  des  kath.

Frauenbundes  33.—  „
aus  Sühneversuch  30.
Telefongespr.  erf.  1.2%  „
verkaufte  Knochen  usw.  13.70  „
Ungenannt  2.—  „„
61.  Kirchensammlung  des  kath.

Frauenbundes  31.
runde  Tischgesellschaft  neuer  Flötzinger

  Keller  8.
Sammelstelle  Rosenheimer  Anzeiger

  18.50  ,
Zugführer  Fadinger,  7.  Rate  10.—

62.  Kirchensammlung  des  kath.

Frauenbun  45.—  "„
aus  Sühneversuch  20.—  „,
Fünserlverein  (Bismarck  Hindenburg-Abend)

  150.—.

Veteran  70,°1,  J.  Rate  O.  R.  50.—
Lehrerkollegium  der  Realschule,
.  Rate

63.  Kirchensammlung  des  kath.
Frauenbundes

 

Wetterbericht  für  Mittwoch,  21.  April:

Heiter  bis  wechselnd  bewölkt,  Strichregen;
Südbayern  meist  föhnig.

Summa:  44  6.53  Di.
Weiteren  Gaben  sehen  wir  gerne  entgegen.