— 1378 —
Colditz, Crimmitschau, Dahlen, Dippoldiswalde, Döbeln, Dohna, Dresden, Ehrenfrieders-
dorf, Eibenstock, Elsterberg, Elstra, Elterlein, Ernstthal, Falkenstein, Frankenberg, Frauenstein,
Freiberg, Frohburg, Geising, Geithain, Geringswalde, Geyer, Glashütte, Glauchau, Gott-
leuba, Grimma, Groitzsch, Großenhain, Grünhain, Hartha, Hartenstein, Hainichen, Hohnstein
(im Meißner Kreise), Hohenstein (im Erzgebirge), Johanngeorgenstadt, Jöhstadt, Kamenz,
Kirchberg, Königsbrück, Königstein, Kohren, Lauenstein, Lausigk, Leipzig, Leisnig, Lengefeld (im
Erzgebirge), Lengenfeld (im Voigtlande), Lichtenstein, Liebstadt, Löbau, Lösnitz, Lommatzsch,
Lunzenau, Marienberg, Markneukirchen, Markranstädt, Meißen, Meerane, Mittweida, Mügeln,
Mühltroff, Mutzschen, Mylau, Naunhof, Nerchau, Netzschkau, Neusalza, Neustadt bei Stolpen,
Neustädtel, Nossen, Oberwiesenthal, Oederan, Oelsnitz, Oschatz, Ostritz, Pausa, Pegau, Penig,
Pirna, Plauen, Pulsnitz, Rabenau, Radeberg, Radeburg, Regis, Reichenbach, Riesa, Rochlitz,
Rotha, Roßwein, Schandau, Scheibenberg, Schellenberg, Schirgiswalde, Schlettau, Schneeberg,
Schöneck, Schwarzenberg, Sebnitz, Sayda, Siebenlehn, Stollberg, Stolpen, Strehla, Taucha,
Tharandt, Thum, Trebsen, Treuen, Unterwiesenthal, Waldenburg, Waldheim, Weißenberg,
Wehlen, Werdau, Wildenfels, Wilsdruff, Wolkenstein, Wurzen, Zittau, Zöblitz, Zschopau,
Zwenkau, Zwickau, Zwönitz.
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180. Verordnung
zur Ausführung des Gesetzes vom 3. December 1868, die Wahlen
für den Landtag betreffend;
vom 4. December 1868.
Mie Genehmigung Sr. Macajestät des Königs wird zur Ausführung des Gesetzes, die Wahlen
für den Landtag betreffend, vom 3. December 1868 hierdurch Folgendes verordnet.
Zu Abschnitt 1 des Gesetzes.
Von der Stimmberechtigung, Wählbarkeit und Annahme der Wahl.
§ 1. Wegen des früheren Aufenthalts in einer Besserungsanstalt für Kinder und jugend-
liche Personen geht die Stimmberechtigung nach § 2 lit. g#des Gesetzes nicht verloren.
&2. Von mehreren Nutznießern desselben geistlichen Lehnes (§ 3 des Gesetzes), in-
gleichen von mehreren gleichberechtigten Vertretern einer juristischen Person (§ 11)0 hat nur
einer das Stimmrecht auszuüben, welchen letzteren Falls die Gesammtheit der nach §§ 1 und
2 des Gesetzes für ihre Person zulässigen Vertreter zu bestimmen hat.
Die getroffene Bestimmung ist den mit Führung der Wahllisten beauftragten Organen
(§ 23 des Gesetzes) rechtzeitig mitzutheilen und von denselben in die Liste einzutragen.