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Ann. 12, 58. Utque studiis honestis et eloquentiae gloria
‚enitesceret causa Hliensium suscepta Romanum Troja demissum
et Juliae stirpis auctorem Aeneam aliaque haud
procul fabulis vetera facunde essecutus etc. Die Erzählung
von des Aeneas Ankunft in Italien and seiner Gründung
eines Reiches ist also gewiss eben so wahr, wie
seine Liebschaft mit der etliche Jahrhunderte
später lebenden Dido. Den Ursprung der Fabel von
des Aeneas Landung in Italien erklärt auf eine sehr sinnvolle
Weise Ottfr. Müller in seinen Dorern 1, 222.
aus der Verpflanzung des Apollodienstes aus Asien nach Italien.
Aber gesetzt es wären auch einige Nachen.entflohener
Trojaner nach Latium gekommen, so würden sie doch auf
den Charakter des Volkes nicht sehr gewirkt haben, wie
selbst der Dichter der Aeneis XII, 834. sagt, dass die-Sprache
und der Name des Volkes nicht geändert werden solle.
Die Namen der albanischen Könige, die mit einiger Verschiedenheit
angegeben werden, durchzunchmen, möchte, da
sie weder historisch noch bedentungsvoll sind, unnöthig erscheinen.
Möglich aber ist es, dass Pelasger, wenn auch nicht, in
grosser Zahl, nach Italien kamen.und sich mit Aboriginern verbanden,
so dass es ihnen gelang, die Siculi zu verdrängen.
War auch ihre Zahl gewiss nicht so bedeutend, dass man
sie als Hauptbestandtheil des lateinischen Volkes ansehen kann,
so mochte ihre Anwesenheit doch nicht.ohne Einfluss auf die
Sprache bleiben.
Wir nahen nun der Stadt, welche lange als Weltherrscherin
glänzte, und in welcher die lateinische ßprache ihre
eigenthümliche Bildung erhielt. Im Dunkeln liegt es, von wem,
von. welchem Volke, zu welcher Zeit sie gegründet wurde.
Die von Livius aufgenommene und den Römern schmeichende
Erzählung, die den Ursprung des Volkes auf einen
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