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Der 12. Jannar. Kinnahme von le Manus.
n tiefernster Stimmung fanden wir uns, noch im
Dunkel des eisigen Wintermorgens, zusammen. Auf
* dem Marktplatze von Changé erwarteten wir das
G S Anbrechen des Tages und kaum begann er zu grauen,
als — schon das Knattern der Gewehrschüsse bei unsern Vorposten
dicht vor dem Dorfe den Beginn des Gefechtes wieder
verkündete.
Die Nachtruhe war von seiten der Franzosen, die sich
überhaupt nie durch besondere Regsamkeit ihrer Vorposten auszeichneten,
nicht gestört worden, dagegen hatten unsere Füsiliere
überall kühn die feindlichen Stellungen ausgespäht und sogar
eine ganze Feldwache aufgehoben. Der Prinz hatte befohlen,
daß das III. Korps am 12. eine Aufstellung zu nehmen habe,
die eine Verwendung nach dem rechten Flügel zulasse und bestimmte
demzufolge General von Alvensleben, daß nur die
10te Brigade bei Changé verbleiben und die Konzentrierung
des Korps nach dem rechten Flügel hin decken sollte. Der rechte
Flügel sollte sich, in Hinblick auf die sehr starke Stellung des
Feindes ihm gegenüber, die auf ihren Höhen überall ein
etagenweises Infanterie= und Artillerie-Feuer gestattete, überhaupt
nur defensiv verhalten, und auch der linke Flügel den
Angriff erst dann fortsetzen, wenn ein Eingreifen des X. Korps
gesichert sei.
Schon früh 6 Uhr hatte der Feind versucht, sich des
Ueberganges über den Huisne bei les Noyers—Chateau zu
bemächtigen und die Brücke zu sprengen, es war aber dieser
Angriff von den 35ern zurückgeschlagen worden. Um 7 Uhr
brach er gegen unsere Füsilier-Feldwachen hervor und warf dieselben
auf das Replis in le Tertre zurück, das energisch angegriffen
aber ebenso vom Major v. Altrock verteidigt wurde.
Vom II. Bataillon, bei dem inzwischen auch die 5te Kompanie
wieder eingetroffen war, wurde sofort die Ste Kompanie zur
Unterstützung nach le Tertre und die 7te an die Chaussee nördlich
des Ortes vorgeschickt. Diese Unterstützung war dringend