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auch einem event. Vorstoße des Feindes vom Süden aus die
Spitze bieten zu können. Man war damals von dem, was
südlich Gien vorging, wenig unterrichtet, im besondern auch nicht
über den Zustand der sich im Süden unter Bourbaki sammelnden
Truppenmassen. Zudem war bereits am 15. beim Oberkommando
die Meldung eingetroffen, daß das in Gien befindliche
bayerische Detachement durch überlegene feindliche Kräfte
zum Rückzuge gezwungen worden sei; auch Vierzon hatte von
dem dasselbe besetzt haltenden Kavallerie-Detachement aufgegeben
werden müssen. Es handelte sich daher allem Anschein nach
um einen Vorstoß des General Bourbaki, dem vorläufig nur
der in Orleans stehende Teil des I. bayerischen Korps begegnen
konnte, solange noch die übrigen Streitkräfte zu der voraussichtlichen
Entscheidungsschlacht am Loir eingesetzt werden mußten.
Diese Rücksicht war nun in Wegfall gekommen, außerdem war
dem Prinzen von Seiten des großen Hauptquartiers die Mahnung
zugegangen, die räumliche Ausdehnung seiner Operationen
gegen Chanzy zu beschränken. Er ordnete daher sofort den
Rückmarsch des IX. Korps, dem das III. unmittelbar folgen
sollte, nach Orleans und eventuell weiter in der Richtung auf
Gien und Montargis an und bestimmte das X. Korps und die
Armee-Abteilung des Großherzogs zur Verfolgung des Feindes.
Diese Dispositionen änderten sich indessen schon am nächsten
Tage. Das IX. Korps war am 17. nach außerordentlicher
Marschleistung bis Orleans gelangt und brauchte seinen Marsch
nicht weiter fortzusetzen, da das gegen Gien vorgegangene Detachement
des Feindes, welches augenscheinlich nicht die Vortruppe
der Bourbakischen Armee, sondern nur ein einzeln operierender
Truppenteil gewesen war, diesen Ort wieder geräumt
hatte. Die Verfolgung seitens des X. Korps war bis St. Calais
ausgedehnt worden, und waren dabei ohne irgend erhebliche
Gefechte viele Gefangene in seine Hände gefallen, überhaupt
hatte der Zustand der feindlichen Truppen klar erwiesen,
daß sich dieselben in völliger Auflösung befanden. Der
General v. Voigts-Reetz hatte infolge dessen mit dem größten
Teile seines Korps bereits am 18. den Weitermarsch auf Tours
angetreten und den General v. Kraatz-Koschlau bei Vendôöme
mit dem Reste des Korps zur Beobachtung gegen le Mans