Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1825. (2)

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einjähriger  Arbeitshausstrafe
nebst  einer  Züchtigung  von  29  Stock-Kreichen,
  und  zum  Ersas  der  Hälfte
der  Untersuchungs-Koston,  —

d#  Marle  Wiesenfatl,  von  Bieringen,
wegen  des  gleichen  Vergehens  zu  siebenmonatlicher
  Arbeitshausstrafe
  und  zum  Ersatz  der  andern
Hälfte  der  Untersuchungs=  Kosten  verurtheilt,
  auch  die  Srellung  Beider  unter
orrspolizeiliche  Aufsicht  nach  erstandener
  Strafe  verfägt.  (d.  35.  Dec.)

7.  In  der  Untersuchungssache  von  dem
O.  A.Gericht  Urach  wurde  durch  Erkenntniß
  vom  29.  November,  eräffnet
den  16.December,  der  suspendirte  Schultheiß
  Christian  Rau,  von  Bleichstetren,
wegen  grober  Verletzung  seiner  Amts-Rlichten
  bei  Bestellung  von  Umerpfändern,
  neben  Entlassung  von  seinen
Gemeinde  =  Aemtern  und  solidarischer
Verbindlichkeit  zum  Ersaßz  des  gestifteten
  Schadens,  zu  vierzehntägiger
SGefängnißstrafe  verurtheilt,  auch  in
Anfehung  der  Unrersuchungs-Kosten  das
Angemessene  verfägt.  (d.  24.  Dee.)

#&.  In  der  Unterfuchungssache  von  dem
O.  A.  Gerichte  Spaichingen  wurde  durch
Erkenntniß  vom  16.,  eröffnet  den  22.
December,  Ferdinand  Marquart,  von
Reichenbach,  wegen  Tödtung  durch  Fahrläßigkeit

  zu  ein  jähriger  Arbeitshausstrafe
  und  zum  Erfaß  sämtlichert
Kosten  verurtheilt.  (d.  34.  Dec.)

9.  In  der  Untersuchungssache  von  dem

O.-A.  Gerichte  Sulz  wurde  der  durch  Erkenntniß
  vom  3.  August  d.  J.  zu  fünfmonatlicher
  Festungs=  Arbeitsstrafe  verurtheilte
  Philipp  Jakob  Akerer,  von
Holzhausen,  durch  Erkenntniß  vom  :5.

Kovember,  eröffnet  den  17.  December,
wegen  mehrerer  neuerdings  gegen  ihn
erhobenen,  in  Genossenschaft  verübten,
meist  ausgezeichneten  Diebstähle  noch  zu
weiterer  achtmonarlichen  Festungs-=Arbeitsstrase,
  und  zum  Schadensund
  Kosten-Ersatz  verurtheilt.  (d.  23.
Dec.)

10.  In  der  Untersochungssache  von  dem

O.A.  Gerichte  Tintlingen  wurde  durch
Erkenntnif  vom  :6.  November,  erößnet
den  ro.  December,  Bernhard  Hauser,
don  Weigheim,  wegen  Verfälschung
einer  Unterpfands-Urkunde  und  damit
derfuchten  Betrugs,  fsodann  wegen  eines
vollbrachten  großen  Betrugs  mittelst
fälschlicher  Berpfändung  bereits  ver-Ppfändeter
  Güter,  zu  viermonatlicher
Arbeitshausstrafe  und  zum  Ersaß
eines  angemessenen  Theils  der  Unterfuchungs-Kosten
  verurtheilt.  (d.  26  Dec.)

21.  In  der  Untersuchungssache  von  dem
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