Full text : Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1908. (74)

W  38.
Regierungs-Blatt

für  das

Königreich  Württemberg.

 

Ausgegeben  Stuttgart  Dienstag  den  il.  Noverber  1873.
Inhalt.

Geset  Lcbetreffend  die  Pensionsberechtigung  der  Alterszulagen  für  die  Vorstände  und  Hauptlehrer  an  Gelehrten-,

l.  und  Bürgerschulen.  Vom  4.  November  1873.  —  Bekanntmachung  sämmtlicher  Ministerien,  betreffend

d  portopflichtige  Correspondenz  zwischen  inlandischen  und  Kaiserlich  und  Königlich  Oesterreichisch-Ungarischen

Behörden.  Vom  4.  November  1873.  —  Verfügung  des  Justizministeriums,  betressend  die  Behandlung  der

portopflichtigen  Correspondenz  mit  den  Behörden  anderer  deutscher  Bundesstaaten.  Vom  31.  Oktober  1873.  —

Bekanntmachung  der  Ministerien  des  Innern  und  des  Kriegswesens,  betrefsend  Ergänzung  der  Militär-Ersatz-Instruktion

  vom  26.  März  1868.  Vom  25.  Oktober  1873.  —  Verfügung  des  Steuer-Collegiums,  betressend

die  Umlage  der  Grund-,  Eisan.  Gebäude--  und  Gewerbesteuer  auf  die  ersten  6  Monate  des  Etatsjahres  1878/74.
Vom  1.  November  1878.

Geseh,  betreffend  die  pensionsberechtigung  der  Alterszulagen  für  die  Vorstände  und  Hauptlehrer  an
elehrten-,  Real-  und  Cürgerschulen.  Vom  4.  November  1873.

Karl  „von  Gottes  Gnaden  König  von  Württemberg.

Nach  Anhörung  Unseres  Geheimen-Rathes  und  unter  Zustimmung  Unserer  getreuen
  Stände,  verordnen  und  versügen  Wir,  wie  folgt:

Einziger  Artikel.

Die  Alterszulagen,  welche  die  Vorstände  und  Hauptlehrer  an  Gelehrten-,  Real=  und
Bürgerschulen  vom  1.  Juli  1873  an  etatsmäßig  aus  der  Staatskasse  beziehen,  sind  hinsichtlich
  des  Anspruchs  auf  Pension  und  Sterbenachgehalt,  sowie  hinsichtlich  der  Verpflichtung
  zu  den  Leistungen  für  die  betreffende  Wittwen-Pensionskasse  und  für  Stellvertreter
und  Hilfslehrer  nach  Art.  2  des  Gesetzes  A  vom  7.  September  1849  und  nach  Art.  17,
Abs.  2  des  Gesetzes  A  vom  6.  Juli  1842  dem  ordentlichen  Gehalte  gleichgestellt.