Metadata : Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

1250.  28.  Juli.
1251.  3.  März.
1260.  Jant.

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nahme  gibt  es  kein  Beispiel;  nie  führt  ein  Erzbi
schof  den  Titel  eines  seiner  Suffraganen  zur  Zeit
einer  dortigen  Sedisvacanz.  Mit  den  Worten  „et
episcopum  natangie“  ist  also  ein  Anderer  gemeint,
  und  zwar  nothwendig  der  in  der  Urk.  vom
10.  Januar  1219  erscheinende  Mensicus  epi#scopus
Fa##ntensis.  Daß  ibhn  Mistwin  (wohl  auch  jene
Urk.)  ep.  nacongie  neunt,  kann  nicht  sehr  besremden,
  da  er,  was  die  Namen  der  zu  seiner  Diöcese
gehörigen  Landschaften  angeht,  im  Jahre  1250,
wo  noch  keine  Aussonderung  des  eigentlichen  bischöflichen
  Gebictes  geschehen  war,  mit  ebensoviel  Grund
sich  von  Natangen,  als  von  Ermland  benennen  konnte.
Die  Worte  „et  patrem  nostrum“  bezeichnen  endlich
  auch  nicht  den  Erzbischof,  sondern  den  Herzog
Swantopolk,  Mistwin's  Vater,  mit  welchem  den
Streeit  zu  verhandeln  Albert  eben  vom  Papste  beaustragt
  war.

Wir  solgten  Voigt  III.  18,  als  wir  blos  Wilhelm
von  Sabina  den  Aussteller  dieser  Urkunde  nannten.
  Später  sahen  wir  die  Urk.  selbst  im  Gch.  A.
Die  Urk.  Anselms  (wir  konnten  sie  des  Raumes  wedgen
  nicht  aufnehmen)  ist  am  besten  abgedruckt  in
Beckmann,  De  primo  episcopo  Warmise.  Eine
noch  ältere,  die  Origin  alcopie  ist  im  Frauenburger
Kapitelsarchiv  litt.  L.  u.  14,  in  welcher  der,  auch
bei  Beckmann  fehlende,  Zusatz  steht:  „Frater  de
Ordine  Domus  Sce  Marie  Theutonicorum  in
Pruscia.“