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geraubte Westmark wiedergebracht, Elsaß-Lothringen, ein
Gebiet zu nahezu neun Zehnteln bewohnt von einer urdeutschen
Bevölkerung.
Die offenen Annexionen.
Jetzt, wo wir, im blinden Vertrauen auf den Friedenswillen
und die Gerechtigkeit unserer Feinde und auf das
Wort des amerikanischen Präsidenten, die Waffen niedergelegt
und uns wehrlos in die Hände unserer Feinde begeben
haben, ist das erste, daß unsere Feinde sich auf uns
stürzen und uns die Stücke vom lebendigen Leibe reißen.
Elsaß-Lothringen wird zu Frankreich, die
Kreise Eupen und Malmedy werden zu Belgien,
fast die ganze Provinz Posen, fast ganz Westpreußen
mit der nordöstlichen Ecke von Pommern,
fast ganz Oberschlesien und der nördliche Streifen
von Niederschlesien werden zu Polen geschlagen,
Memel mit dem nordöstlichen Zipfel von Ostpreußen
wird an die „alliierten und assoziierten
Hauptmächte“, d. h. die Vereinigten Staaten, das
britische Reich, Frankreich, Italien und Japan, abgetreten
— alles ohne daß der großenteils deutschen Bevölkerung
Gelegenheit gegeben wird, ihren Willen kundzutun.
Aber mit diesem offen ausgesprochenen Länderraub
hat es nicht sein Bewenden. Weitere große und wichtige
Gebiete sollen uns in anderen Formen entrissen werden;
vor allem in der Form von „Volksabstimmungen“,
die stattfinden sollen, nachdem die für diese Form der
Annexion ausersehenen Gebiete von allen deutschen Behörden
geräumt, von feindlichen Truppen besetzt und einer
von unseren Feinden eingesetzten Kommission übergeben
worden sind, die mit unbeschränkten „Verwaltungsbefugnissen"
ausgestattet ist und für den richtigen Ausfall der
Volksabstimmung zu sorgen hat. So soll verfahren werden
mit großen Teilen Ostpreußens, mit dem Rest Westpreußens,
der östlich der Weichsel bleibt, mit
Schleswig, das unsere Feinde den Dänen geben