Full text: Deutschland und der Weltkrieg.

O · « « 3 Ven Franz Stodnuicrka. Mit 20 Abb. 
Die griechische Kunst an Kriegergräbern. # . 
Dieser archäclogische Kriegsvortrag versucht die Mldende Kuost der Hellenen am Kriegsgrabe vron den 
mykenischen Stilen bis zum Alezandersarkophag, also ihr Werden aus primitiven Anfängen und hesonders ihre 
klassische Vollendung im s. und 1. Jb. v. Chr. vorzuführen, in der Hoffnung, daß daraus die Koust ungerer Tage 
brauchbare Anregungen und jeder empfängliche Betrachter Erhebuog über die Not der Zeit zu schöpfen vermag. 
Fritz Baumgarten, Franz Poland, Richard Wagner, 
Die hellenische Kultur 3, stark verm. Aufl. Mit 470 Abb., % buoten, 1 einfarbigen Taleln, 
einem Plan und einer Karte. Geh. N. 20.—, geb. Nl. 12.50. 
„Eine wohlgelungene Leistung, die mit groher Gewissenhaltigkeit gemacht und von reiner Begeisterung 
für die Sache getragen ist. Die Sorgfalt und die Kenntnis der Verfasser verdieoen aufrichtige Averkennung 
das Ergebuis ist ein Buch. das ein glückliches #luster populärer Bebaodlung eines wanchmal recht spröden 
Stoffes darstellt. Maon möchte ihm recht weite Verbreitung in den Kreisen derjenigen wünschen, die sich 
nicht bloß mit dem konventionellen Namen des „Gebildeten“ zufrieden geben, sondern in Wahrheit zu dem 
geschichthchen Verständois unsrer beutigen geistigen und politischen Lage vorzudriogen trachten, und den 
Schülern der oberen Klassen unsrer Cymnasien sowchl als auch deo Studierendeo unsrer Hochschulen, 
besonders den Anfängern, wird daos Werk Ausgangspunkt und eine solide Grundlage für weitere, duelleo- 
mäßige Stadien sein.“ (Historische Vierteljabrsschrift.) 
Die hellenistisch-römische Kultur. à 4, 4%Ahe 5 Eruen, 6 eiiferh. Taf. Karte 
n. Plänen. Geh. N. zu.—, in Leinw. geb. M. 12.50. 
ln dem glänzend ausgestatteten Werke behandeln tüchtige Gelehrte einen kulturell vielleicht für die Gegen- 
wart gaoz besoaders wichtigen Stoff. Der Geist lebendiger Anschauung spricht gleich aus den ersten Zeileo. 
Die Verfasser verstehen es, die Dinge schbst im Bild sprechen zu lassen; die geschickte Answäahl und Verwer- 
tung der technisch ausgezeichnet gelungenen Abbildungen ist nicht ibr kleiostes Verdieost.“ Der Kunstwart.) 
Antike Technik. m—i von H. Diels. Alit so Abbildungen und 9 Tafelo. Geh. Al. 3.60, 
„ In meisterhafter Weise und mit erstaunlicher Beherrschung auch obgelegener kulturgeschichrlicher 
Gebiete aller Zeiten, zugleich in ausgeprägt praktischem Sinn, der darauf bedacht ist, die betreffenden Auf- 
Baben experimentell zu prüfen und ihre Lösung lebendig vor Augen zu stellen, hat Diels es verstandeo, ein 
Stück großber Vergangenheit wieder zu erschliebeo.“ (J. IIherg in den Neuen Jahrbüchern.) 
Charakterköpfe aus der antiken Literatur. íναÍÑα: 
und Euripides. z. Sokrotes und Plato. J. Polybios und Poseidouios. s. Cicern. 4. Aufl. Geb. M. 2.2o, geb. M. 2.80. 
II. Keihe: 1. Diogenes der Hucd und Krates der Kyniker. 2. Epikur. z. Theokrit. 4. Eratosthenes. s. Paulus. 
2. Aufl. Geh. Al. 2.20, geb. Al. 2.80. 
„ Schwartz beherrscht den Stoff in ganz nogewöhnlicher Weise: das Reinstoffliche aber tritt allmäh- 
lich ganz in den Hintergrund, dafür erglänzt jede einzeloe der Erscheinungen um so klarer und mwächtiger 
im Lichte ihrer Zeit. Wir lernen jeden einzelnen der geistigen Heroen als ein mit innerer Notweandigkeit 
ans seiner Epoche hervorgehendes Phäsnomen betrachten und einschätzen.“ (Das literarische Echo.) 
Kaiser Constantin u. die christliche Kirche. 
„ . Niemand wird, wenn auch in Einzelbeiten widersprochen wird, bestreiten wollen, daß das Buch als 
Ganzes die bedeutendste Leistuong auf diesem Gebiete ist. Der Verf. hat erreicht, was er in der Vorrede 
als sein Ziel angibt: das geschichtliche Leben dieser Zeit als ein uotrennbares Ganzes zu seheo, Pelitisches und 
Kirchliches. Heidnisches und Christliches in gleicher Schärfe zu erfassen. Alles in allem ist zu Ssagen, daß das Buch 
ein Kunstwerk ist: es ist ein weltgeschichtlich höchst bedeutender Abschoitt io mustergültig wissenschaftlicher 
Alethode nuotersucht und in vollendeter Darstellung bebandelt worden.“ (Historische Vierteljahrsschrift.) 
Römische Charakterköpfe in Briefen Gt 
„Bardt zeigt sich als feiosinniger vod phantasievoller Historiker, der die Aenschen der Vergaogenheit 
lehendig vor sich sicht, und auf Grund dieser lutnition dem Leser vor Augen stellt, immer geistreich und 
fesselnd, mit interessanten Ausblickeo auf moderne Literatur und Geschichte. Das Buch ist auch schr üher- 
sichtlich augelegt uud vrom Verlage geschmackroll ausgestattet. So kann es jedem Freunde des Altertums 
warm empfohlen werden.“ (W. Kroll in der Schleslschen Zeitung.) 
Ennius und Vergilius Kiessbülder aus Roms großer Zeit von E. Nordeu. Geh. Jl. 6.—, 
geb. Al. 7.00. 
In dem Buche wird zum erstenu Nale das Abhängigkeitsverhältnis Vergils von Eonius untersucht. Es 
verbinden sich, vom Verfasser unge wollt, Wissenschaft und erlebte Gegenwant: die Discordia der Völker, 
W’aflenfabrikation, Flottenhau, das Ringen der Großhßmächte zu Lande und zur See, die Gegensätze von 
Volksheeren und Söldnerheeren, sowie manches andere dieser Art schen wir io gewaltigen Büldern der 
beiden Dichter an unserem Auge vorüberzichen. 
Die orientalischen Religionen im römischen Heidentuvrkke: 
Cumont. 
Autorisierte deutsche Ausgahe von Georg Gebrich. 2., verb. Aufl. Geh. Al.s.—, geb. N. 6.— 
„ Das Werk bildet die Fundgrube kfür die religionsgeschichtlichen Farschungen der Gegenwart, sa- 
weit es sich u#d die Zusammechänge des Urchristentunms mit den damaligen Alysterienreligionen haodelt. 
Die formvollendete LDarstellung des Stoffes und seine großzügige Behaudlung sichern dem Werk eine füh- 
rende Stellung.“ (Christliche Freibeit.) 
Die Mysterien des Mithra Ein Beitrag zur Religionsgeschichte der rümischen Kaiserzeit. 
Von Franz Cumoot. Anutorisierte deutsche Uhersetzung vauu 
Ceorg Gebrich. Alitc Ahb. im Text und auf 2 Tafeln, sowie 1 Karte. 2. Aufl. Geh. Jl. 8.—, geb. d. 5.60. 
Cumonts umfasscode Forschungen über den Kultus des iranischen Lichtgottes Mithra, welcher im Gewande 
der antiken Mystericn seit dem Aufange unserer Zeitrechnung auch im Abendlande zahlreiche Anhönger ge- 
wann nad als mächtiger Nebenbuhler des Christentums mit diesem um die Weltherrschaft raog, gebören nach 
dem Urteil maßgehender Fachgenossen zu dem Bedeutendsten, was in jüngster Zeit auf dem Gehiete der 
Rebgioosgeschichee des Altertums geleistet worden ist. Das vorliegende Buch fatgt die Ergebnisse dieser 
Forschungeo io koapper Darstellung zusammen. 
VERIAC VON B.G. TEUBNER IN lEIPZIG UND BERLIN