Metadata : Bismarck´s Glaube.

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Schöpfers  zu  denken;  erschlägt  aber  der  Blitz  einen  Menschen,
so  werden  die,  welche  es  sehen,  mit  Staunen  und  Gottesfurcht
  erfüllt  und  preisen  die  wunderbaren  Wege  bes  *i  “
So  zeigt  er  die  abhärtende  Wirkung  täglicher  Gewöhnung
die  eines  künstlichen  Reizes  bedarf,  um  auf  *  ·»  Mk
das  ursprüngliche  Gefühl  wieder  zu  beleben;  „dieser  Reiz
verliert  wiederum  seine  Kraft,  sobald  er  zu  häufig  angewendet
  wird.  Eine  zu  große  Dervielfältigung  der  Eide  ist  daher
aus  Gründen  der  Klugheit  sowohl  als  der  Religion  zu  verhindern.
  Sie  gewöhnt  den  Menschen,  indem  er  sich  bes  göttlichen
  Namens  häufig  und  zu  unbedeutenden  JIwecken  bedient,
  das  heiligste  mit  TLeichtfertigkeit  zu  behandeln.
Kber  ich  muß  zugeben,  daß  wahrscheinlicher  als  die  K#nnahme
  eigenen  Bekenntnisses  die  Dermutung  ist,  daß
er  sich  nur  auf  den  Standpunkt  der  christlichen  Anschauung
stellt  und  von  ihr  aus  argumentiert.  Darum  spricht  er
gern  vorsichtig  von  „dem  Glauben  an“  die  Kllmacht  oder
den  „Begriffen  von“  der  „unendlichen  Gnade  Gottes“,  von
der  Wahrheit  für  „den,  welcher  an  einen  gerechten  Gott
und  an  Jortdauer  nach  dem  Tode  glaubt“.  Und  wenn  er
gelegentlich  sagt:  „die  Gründe  der  Religion  reichen  für  viele
nicht  mehr  hin",  mag  er  sich  selbst  damit  salviert  haben.
Ueberhaupt  aber  gewinnt  die  ganze  biblische  Sprechweise
  einen  anderen  Beigeschmack,  wenn  man  bedenkt,
für  wen  die  Krbeit  geschrieben  ist.  Immerhin  kann  von
unm  ainster  a#wassung  nint  herene  warden  daß  der