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schon in dessen Begleitung in Speier eingezogen war, und dem
Bischof dieser Stadt selbst, welcher zuerst unter dem 14. Juni als
dort anwesend vermerkt wird'), fanden sich bis zur Eröffnung des
Reichstages nur noch der Bischof Wilhelm von Strafsburg?) und der
Koadjutor von Fulda°?) ein. Und diese blieben neben dem Bischof
Konrad von Würzburg®), der am 3. Juli, und dem-Koadjutor von
Worms und Bischof von Utrecht, Pfalzgraf Heinrich, der vier Wochen
nach dem Beginn der Verhandlungen anlangte, die einzigen geistlichen
Fürsten, welche sich überhaupt in Person nach Speier begaben;
es war umsonst, dafs der Erzherzog die Bischöfe, auch in
ihrem eigenen Interesse, mahnen liefs, persönlich zu erscheinen;
dafs die eigenen Botschaften sie auf die Wichtigkeit des Reichstages
für die Zukunft des geistlichen Standes aufmerksam machten?): sie
blieben in der grolsen Mehrzahl daheim, wie wenn sie der Güte
ihrer Sache selbst mifstraut hätten®).
1) In dem schon angezogenen Schreiben Frankfurts an Northausen.
2) Erkamam 16. Juni, Abends spät, laut Aufzeichnung (T) des der Strafsburgischen
städtischen Gesandtschaft beigegebenen Schreibers Wendelin von
St. Johann, im Stra[sb. Thomasarchiv.
3) Wendelin nennt (unter dem 16. Juni) den Abt von Fulda, setzt aber
hinzu: „ist einer von Henneberg“; er meint den Koadjutor Johann von Henneberg,
der thatsächlich dem Stifte vorstand; der Abt, Hartmann von Kirchberg,
hatte sich der Regierung im Jahre 1521 begeben und lebte in Mainz.
Von Prälaten wird des Abtes von Weifsenburg schon bei Eröffnung des
Reichstages gedacht; den Abt von Weingarten dagegen, den Stimmführer
der Prälaten, finde ich zuerst am 9. Juli erwähnt.
*) Wie aus dem erwähnten erzherzoglichen Schreiben vom 30. Mai hervorgeht,
hatte Bischof Konrad unter dem 21. Mai sein persönliches Erscheinen
versagt; am 6. Juni (Mi.n. Bonif.: Würzb. Kr. A., Abschr.) schrieb er dann,
er wolle baldmöglichst kommen, unter der Bedingung, dafs, wenn andere
Fürsten nicht persönlich erschienen, er wieder heimkehren dürfe. Seine Botschaft,
Dr. Hann, hatte er; wie es scheint, schon bei Eröffnung des Reichstags
in Speier.
5) Vgl. das erwähnte Schreiben der Botschaft des Bischofs von Augsburg,
Dr. Konrad Renz, vom 17. Juni (So. n. Viti). Die bischöflich Bambergische
Botschaft schrieb schon im angezogenen Schreiben vom 19. Mai, es
erfordere die unvermeidliche Notdurft, dafs der Bischof den Reichstag iu
eigener Person besuche.
6) Bischof Philipp von Freising fragte unter dem 1. Mai (d. d. Freising,
Philippi et Jakobi) 1526 bei Herzog Wilhelm an, ob der zu diesem Termin
angesetzte Reichstag zu Stande komme und ob der Herzog denselben zu besuchen
oder zu beschicken gedenke, er scheint sich dann nach dem Herzog
gerichtet zu haben, da auch er nur Botschaft sandte München St.A,,
Bair. R.A.T.