Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

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Mut

 

Aunimer  20

oseonheimer  Anzelger  —

Freitaa,  26.  Jannär  r*

 

in  beschränktem  uman  erft  in  *  #I#sstunde

  erscheinen!
———

*  um  gefl.

für  die  —  der  Roman
nn  Wegfall  kommen.  Die  betreffenden  drei
rehm  werden  heute  nachpeaholt,  sodah
ie  also  für  die  Leser  der  Landauflage
heute  wiederholen  werden.  Wir  machen  hierauf
Teionders  aufmerksam.

Weiß  und  blau.

in  steiler  Gletschen

Fle  del  der  —
Uns're  Fahne,  weiß  und  blau.

#“  die  Schlacht  am  argsten  tobt,
Nahen  sie  mit  Siegesschrei,
Wetterhart  und  wohlerprobt,
Unf're  Bayern,  stolz  und  treu.

Bieder,  ehrlich,  derb  und  schlicht
Zieh'n  sie  vorwärts,  grau  in  grau,
Bis  im  Tod  ihr  Auge  bricht,

Für  die  Fal#e,  weiß  und  blau.

 

23.  1.  17.

Der  Weltkrieg

Zur  Kriegslage.

Berlin,  25.  Januar.  Artillerkampf  und
Patrouillengefechte  und  Lustkämpfe  sind  bie
Kennzeichen  der  Kampflage  des  Westens.  Dic
beutschen  Flugzeuge  strießen  bei  llarem  Wetter
n  weit  hinter  die  seindlichen  Linien  zu  Auftiärungsslügen
  vor.  Die  Hüttenwerle  vun  Pomren
  und  Prouard,  nordlich  von  Nanch,  wurden
  mit  Fliegerbeobacktung  durch  schwere  Geschütze
  wirkungsvoll  beschossen.  Ein  deutsches
Kampfgeschwader  belegte  das  gleiche  Ziel  erfeleich
  mit  2200  Kilogramm-Bomben.  In
zahlteichen  Lustgefechten  vor  und  hialer  den
seindkichen  Linien  blieben  die  deutschen  Fluguge
  Sieger.  Der  Cegner  büsste  oabei  insgesamlt
  acht  Flugzeuge  ein.  Leutnant  v.  Bülow
schod  in  Flandern  wei  Flugzeuge  hinter  den
deutschen  Linten  ab.  Leutnant  Richthofen  erlang
  südlich  von  Lille  seinen  17.  Luswieg.
Leutnant  Baldamus  in  der  Chamgagne  den
zehnten.  Drei  weitere  Flugzeuge,  zwei  Nieunorts.
  und  ein  Farman-Doppeldecker,  wurden
beim  Fort  Douaumont  nach  heftigem  Luft.
kampse  zum  Absturz  gebracht.  Leutnant  Frankl
ie#gte  dabei  seinen  15.  Gegner.  Das  3.
Finggeug  büßte  der  Feind  un  der  Somme  cin.

In  den  RKarpathen  herrscht  starke  Kälte.
##i  l  äch  tasten  sich  die  Trutpen  der
Verdündeten  Schritt  für  Schritt  vor.

Tas  Bombardement  von  Galatz  dauert  an.
n  llaren  Nächten  ist  der  Feuerschein  der
Prennenden  Stadt  weithin  sichtbar.

Die  aus  zwei  Kompagnien  bestehende  bulgarische
  Erkundungsabteilung  war  einen  Kilomeler
  nördlich  des  St.  Georg.  Armes  über  das
acsrorene  Sumpfgelände  vorgedrungen  u.  hatie

rutsische  tadgeworfen.  Im  ver

Ludwig  Lininer.

 

 

".

—

Vorposten  zur
Nacht  wich  sie  den  Angriffen  starker  rususcher
Krosie  aus  und  zog  sich  befehlsgein  #ö  wieder.
iber  den  St.  Georg#rm  zurück.

Sieben  mussische  Scheffe,  dee,  beladen  mit  Waren
  und  Mriegsmatertal,  in  der  Dmmlelheit:
Reni  zu  erreichen  suchten,  wurden  durch  Ge.
sWüutzseuer  versenkt.

Dieneue  „Möwe“.

Berlin,  25.  Jamar.  Die  neue  „Mäwe“
voll,  wie  verschtepene  Blätter  milden,  „VBinetan
  helßen.

Die  englische

Friedeusbewegung.

Neuyork,  25.  Januar.  (Funkspruch  vom
brietter  2bes  WIB.)  „Evening  Post“  brimt
einen  Hestartürkel  unter  der  Ueberschrift  „Unter.
druckung  von  Nachrichten  über  die  Triedensb##h#n
  in  La###nd“.  Darin  bheißt  es:  Man:
muß  in  Amerika  darüber  klar  sein,  daß  man

iber  vas  Anwahhsen  der  Frie  t  in

1  Friebensversammlungen  werden  nicht  Jegeben.

tische  Reglerang  ##  .  #u  fun.
Nachrichten  R#er  Aualand  gilan  ·
gen  zu  lassen.  Der  2**  nennt  verschledene
Zertichriften,  die  die  Friedensbewegung  un.
terstützen  und  nicht  nach  den  Vereinigten  Straten
  übersandt  werden  dürfen.  Dabei  wi-d  namentlich
  die  Zeitschrift  „KCommon  Sense“  erwähnt,
  deren  Herausgeber  Francis  Hirs  lich
als  Anhänger  der  Friedensbewegung  bekenat
und  nicht  daran  glaubt,  daß  die  engl.  Fina#rkraft
  noch  lange  den  Krieg  durchhalten  lann.
Er  wird  auch  U#ngewiesen  auf  die  Haussuchung
  im  Büro  der  Frau  Pankhurst  und  oie
Veschlagnahme  einiger  ihrer  Schriften,  ore  als
non  pazifistischen  Gedanklengängen  vurchiränk,
neschldert  werden.  Der  Artikel  weist  banaui
hin,  daß  der  Kommandierende  Ceneral  im  Lizirk
  Birmingham  den  Bürgern,  gegen  oie  eine
Anllage  vorliegt.  Detektive  ine  Haus  #c##1.
die  eine  Antwort  auf  verschieden:  Fragen  velangen,
  so  z.  B.,  ob  sie  unmittelb.  #

telbar  irgend  eine  Gesellschast  ume  ützten,
deren  Bestreben  gegen  den  Krieg  gerichten
wäte.  Die  Fraqzen  mögen  vom  miitarillicen

Standpunkt  gerechtiertigt  erscheinen,  abe  inr
ledigen  ebenfal's  die  Annahme,  daß  d###  Bur
ger  Englands  aus  jeinem  Hause  seine  Bulz#iugchen
  lann,  oder  icgend  etwas  wie  hew'j.
sensfteiheit  in  diesenn  Hause  hat.  Weiter
wird  auf  die  jünglie  Drohung  Lord  Curzons
Bezug  genommen,  daß  welt  größhere  Beichränlungen
  der  persönlichen  Lebensführung  und  der
persönlichen  Freiheit  auferlegt  werden  sollen,
Das  Blatt  föhrt  sort:  Die  bestehed#en  Beschranlungen
  erstreckten  sich  offenbar  auch  auf
Uebermittelung  ailer  Nachrichten  über  di:  zaßnl!
reichen  Friedensversammlnugen,  die  namentlich
im  nördiichen  England  mit  Unterstütmig  der
Ai#beiterorganisationen  abgehalten  werden.  Nur
Nachrichten  über  solche  Friedensversammlungen
werden  telegraphiert,  die  in  gewalttäliger  Weise
  von  Soldaten  gesprengt  werden.  Nach'icht#e#n#
über  mit  Erfolg  in  großen  Hallen  abg-haltene

„Eocning  Post“  fügt  hinz,  daß  die  weitrei-.
chende  Macht,  die  der  Regierung  durch  das
Rcichsverteidigungsgesetz  veriiehen  wurde,  daz#
mißbraucht  wird,  zu  verhindern,  daß  die  neu.
trale  Welt  Kenntnis  bekommt  von  dem,  was  in
einer  Minderheit  der  Bevölkerung  vor  sich  geht,
und  davon,  daß  es  überhaupt  eine  Minderbeit
mit  anderer  Gesinnung  gibt.

Englische  Brandkommandos  in
Rumz3nien.

Berlin,  25.  Jan.  Die  rumänischen  Behörden
  befurchten  eine  Etbitterung  des  kumänischen
  Volkes  infoige  der  Zerstörungen  enggzischer
  Brandkommandos,  wie  aus  solgend:r  Betanmmachung
  des  Kommandanten  von  Braila
Ve  vorgeht:  „Infolge  Anweisung  oc:  kufsfsiin
  Kommandos  und  auf  Crund  ver  itelegraobischen
  Order  des  Großen  Hauptquartiers,
ebeimitrelt  nnt  der  telegraphischen  Ordec  des
Gro'en  Generalstabes,  wird  sowohl  den  Trup.
pen  als  auch  der  Zivilbevölkerung  belann  gegeren,
  da#  das  Verbrennen  der  Landeseczeng
uisse  ouich  englisä,e  Agenten  erfolgt,  weil  diese
Erzeugmisse  der  englischen  Regierung  gehören
und  die  Agenten  den  Befehl  haben,  diese  Erbengnisse
  nicht  in  die  Hände  des  Feindes  rallen
zugassen.  Zur  Feststellung  der  Wahrheit  hält
es  Jus  russische  Kommando  für  notwendig  und
das  Große  Hauptquartier  ist  derselben  Meinung,
  daß  Obiges  zur  allgemeinen  Kemitnis  ge-Bracht
  witd,  damit  keine  unberechtigte  Erbit.“
terung  zwischen  den  russischen  Truppen  und  der
HBevöllerung  des  Könrgreiches  enkstehe.  Der
Cmnisonkommandant  Oberstleutnant  **“

Die  Rot  in  Rußland.

Stockholm,  25.  Jan.  Ans  allen  Teilen
Rlonds  lausen  Nachrichten  von  Hungersnot?
uß  Hungerlrawallen  ein.  Der  Oreler  Gou.
Verneur  berichtete  an  den  Petersburger  Vor-*w#enden
  des  Versorgungswesens,  über  die  gen
fahtlicqut  Urahen  em

Ma'dhnen.  Das  Getreide  verdirbt.  Aehnl.he
Nachuchten  kommen  aus  dem  Land--In
  Kiew  sind  im  städtischen  Mehlsoeicher
10  000  Pud  Mehl  verdorben.  Wegen  völli,
aen  Mehlmangels  sorderten  die  Bäccer,  das
cerdorbene,  nach  ärztlichem  Cutachten  dgesundleitoia##liche
  Mehl  trondem  verwenden  zu
Uursen,  das  Mehl  wurde  tatsäcl  lich  oertonft.
Ii  I  wer  im  kein  Stück  Brot  zu  haben.  Im
gänien  nächüen  Monat  ist  keine  Megzlzufuhr
nöglich.  O  dessa  in  ohne  Zucker,  nachbem  50.000
Puo  Zucker  auf  der  Eisenbahn  „detsoren“  g
ior  Zen  sind.
Sd#eidemann  und  Wilson.

Betlin,  25.  Jan.  Der  Abgeordnete  Schei-EEEIZLEIIEIIIIIIIIII

Wotcchaf:  Milkons  eine  Unterredung  mit  einem
attetifanischen  Journalisten  gehabt,  deren  Wort.
i  m  im  „Vorwärts“  mitgeteilt  uird.  Auf  die
ge  de'.  Journalisten,  ob  Scheideman?  glau

daß  ###  eine  Narte  Friedensbeme#rung  in
oieend  und  Frankreich  gebe,  antwortete  Sche.
Crinnen:  Wise  narl  sie  i,  kanm  ich  nicht  sagen,
n*mlkis  der  Versöhnung  geht  um.  W.iĩon
al  ihm  vorwärl?  geholfen  und  die  Versassor
der  Cidente  Nole  fücchten  ihn.  Die  Arbeitet
eier  Lünder  sehnen  eine  Staatolunit  herbei,
bie  der  Kliegsmaschine,  die  mit  Bolldampf  voriri
  .  Hall  gebietet.  Wenn  sie  zu  lang?  auz  sich

en  list.  dann  wird  eines  Tages  dr:  So.
eamus  aller  Länder  seine  Solidarität  mie.
entrecken  und  daun  wird  er  Kreg  rasch
werden.

Willsons  Botschaf:.
Ammmrendam.  25.  Jan.  Dem  „Al'#eicen
5Liad“  aajolge  meldet  der  Wachingioner
Kolepondent  der  „Daily  Mail“,  er  sei  in
ummilchen  Kreisen  aus  Mie  Auffassung  geitofl
sen,  daß  die  Borsckaft  Wilsons  in  eriter  Linie
iprnerpolilische  Bedeutung  habe.  Wilson  be.
mke  kamit,  dem  Senat  und  der  Nait##n  die
Merwendigleit  der  Teilnahme  Amerikas  an  der
Wellpolitik  vor  Augen  zu  rucken.  Die  Nede  sei
ihl  Senat  und  im  Lande  mit  gemischten  Cesühlen
  ausfgenommen  worden  und  haue  viel
lI#nruhe  verurfsacht.  Einige  bewerten  jie  als  un.
g#ltgemäs

 

 

 
 
   
 

rr“

orendin:

-pob

  

—

Die  Zustände  in  Saloniki.
Wien,  25.  Jan.  Nach  Berichien,  di:  mir
starker  Verspstunn  aus  Athen  eingelaufen  sin?,
bat  uu  Salonmi  eine  Gegemevolulion  gegen  die
iengelihen  saligefunden,  üUber  deren  Verranf
  in  folge  der  Absperrung  Saloniliz  nur
lurze  unmsammnhängende  Nachrichlen.  aus
Umwegen  durdgesickert  sind.  Alhoner  Biciter
melden,  daß  die  Minister  der  Revolutionsre
gierung  in  Salonili  nach  Kreta  und  Syca  geflüchtct
  waren,  nährend  sich  Venizelos  jelbft
auf  einem  Entente  Kriegsschiff  verstedt  hält.
Weiicren  Meldungen  der  Athener  Preise  zu.
folge  befinoe  sich  die  venizelistische  Arme:  in
Auflörnug.  Ein  großer  Teil  der  revolutionälen
Truppcn  sei  in  die  Wälder  von  Veriis  deiertiert
  .  Zahlreiche  Serben  hälten  sich  diesen  Re-Solutionêren
  angeschlossen.  Die  Athener  Presse
verbreitet  ferner  Gerüchte  vom  Ausbruch  ciner
Gegenrevolution  in  Mylilene  und  auf  Korfu.
Die  Nachrichten  über  die  Zustände  in  Salonili
riesen  in  Athen  große  Bewegung  hervor.

öslerreichisch-ungarischen
Ausgleich.
Beriin,  25.  Januar.  Mit  dem  Abschuh
des  Ausgleichs  zwischen  Oesterrelch  und  Un.
garn  sind  endgültig  die  Vorbediugungen  für
dic  geplanten  wirtschaftlichen  Verhandlungen
icchen  Oesterreich,  Ungarn  und  Deulschland
und  in  welterer  Folge  für  die  mitteleucopdi.
schen  Abmachungen  erfüllt.  In  den  nächsten
Tagen  treten  die  Mitglieder  der  beiden  Ro
gicrungen  zusammen,  um  die  Abmachung  mit
ihrer  Unterschrift  zu  versehen.  Wie  die  Meldung
  besagt,  ist  diesmal  der  Ausgleich  nicht
lür  10  Jahre,  sondern  für  20  Jahre  geschlos,en.

 

Zum

Deutschlanms  eine  Rolle  gespielt,  das  in  den
besreundeten  und  verbündeten  Relchen  gerne
#ine  Dauer  versprechende  Wirtschaft  zord.  uu
selhen  möchte.  In  Ungarn  würden  sich  leine  grösteren
  Schwierigkeiten  ergeben,  da  die  Regierungspartei
  wie  ein  Mann  hinter  dem  Graien
—.,zin  steht,  in  dem  man  wohl  den  Vater  diese?;
Auegleid  erblicken  darf.  -
(s,·-n«ali:keitinZpanieu.
Vers-.23.J,anuak.NachPcrifeerschw
mejdungenauHMadridiftangcblichLnSpansenderCenekalilkcikerklgrcworden.Inso-



tsrotcsstuurnssrpmi  Japan.
London,  25.  Januar.  Reuter  meldet,  daß
sich  in  der  Kohlengrube  von  Oyama  (TJapany,
der  wichtigsten  Kohlengruke  von  Fuichun,  este
Von  den  118“  Man  1,  die

iperden  1/100  ver

on  in

Ciplosion  ereigneic.
sjd,  in  der  Mine  beifanocu,

mifßt.  d

huudel,  Industeie  and  Gewerbe

Baumwotl'ipinnerei  Kolbermoor.
Die  Sck.  wierigleiten  in  der  Beriorgung  mit
Rohhcumwolle  führten  im  abgelaufenen  Jahre
zu  einer  vollliandigen  Umneliundg  des  Kabri.
icntronsprozciie.  Statt  Rohbaumwolle  nerd'en
jer'  Abfälle  und  Kunstbaumwolle.  fomie  in
le  ict#er  eit  in  ausgedehnmtem  Mate  au.?  Papier
  verfponnen,  Rohstotfe.  die  reichlich  zur
Aerfügung  itehen  und  vor  jeder  Not  schügen.
*  mmerhin  haben  die  langen  Einschränlunden
und  Störungen  11ef  einchneidende  Witlungen
auf  die  einzeinen  ereiche  ausgeübt,  sodaß
nur  wenige  Baumwoklirinnereien  in  diesem
B  mit  gröfen  Gewinnen  abschlienen  düef-.
un;  jedenfalls  würden  soicke  aus  fruheren  ji!.
L#n  Reierven  oder  anderwertizer  Koniunkur.
Gewinnen  Nammen.  Die  Cciellschaft  lonnte  noch
im  ersten  Vierteliahr  set  sdliche  Beschäfr  igur  13  mit
wen  auch  Hleinen  Verdiensten  aufwelien  in
den  folgenden  Monaten  wurden  die  Lemet
immer  spärlicker  und  in  den  Sommermonaien
börien  sie  ganz  auf,  da  erst  die  vor  Gigen
Carne  aufgearbeitet  werden  sollten.  Im  Stär
herosi  kamen  einzelne  Betriebe  wieder  teilwcise
  in  Tinigleit.  doch  war  die  Beschäftigung
im  allgemeinen  Durchschniti  eine  überaus  dürf.
tige.  Unter  diesen  Umptänden  blieb  die  Pr.-dultron
  gegen  normale  Verhältnisse  ganz  erheuch
  zuruck.  wahrend  die  Gestehung=  oslen
ins  Ungemessene  Niegen,  wohei  mit  einem  Ver
dieunn  bei  diesen  Heeresausträgen  nicht  meh:
geicchnet  werden  konnte.  Fur  Kriegsfürsor##
wuden  über  150  0O00  Mark  aufgewendet:.  Au.
ßetordentliche  —  verursachte  der
Leutemangel  und  auch  die  Arbei  ten  in  der  Geschäflsleitung
  waren  mit  den  wenigen  Beamten
icum  meh:  zu  bewältigen.  Das  Inkrafttrete--des
  nationalen  Hilfsdienstes  bringt  der  Baumwolunduftrie
  neuerlich  eine  gänzliche  Umwälzung,
  da  die  meisten  Spinnereien  völlig  still.
gelegl  und  nur  ein  kleiner  Teil  fortveschaf
tigt  werden  soll,  um  durch  Zusammenlegung
der  Arbe#t  vorteilhasfter  produzieren  zu  können.
La  die  (esellschaft  ausschließlich  mit  Masseraaft
  arbeitel,  und  keinen  Kohlenbedarf  yat,
beist  sie  mit  ihrem  Betriebe  weiterarbeiten  zu
lonmmen.  Um  die  Wasserkraft  auch  Zuhee  den
Betriebe2eltten  verwerten  zu  können.  wurde  ein
Vettrag  mit  der  Oberbayerischen  Ueberl#dzennale
  abgescklosten,  der  eine  dauernde  Rente

 

adwirft.  Aus  den  bereits  belannten  Absckup#.
ssern  sollen  aus  einem  einschließlich  Zor-(
  verfügbaren  Reingewinn  von  553721

Mark  (1.  V.  863  070  Mark,  wieder  9  Prorat
Dividende  gezahl:  werden.  In  der  Bilanz  ist
die  bemerkensuerteste  Veränderung  der  weitere
Rüdaang  der  Bestände  an  Baumwolie  uno
Gainen,  die  jent  nur  noch  mi  639  3F71  Mark
aofgejuhrt  werden  gegen  1.80  462  Maclk  im
Vetjahr  und  2  152  632  Mark  vor  2  Jayren.
Die  in  der  Schweiz  lagernde.  zu  eine  m  noch
gümtgen  Preise  angekaufte  Baumwoile  lan
vor  Friedensschluß  nicht  herausgeschafft  und
auch  in  der  Schweiz  nicht  reräußert  werden.

 

 

 

 

Gedenkt  der  hungernden  Uögel

Wetterbericht  für  Freitag,  den  26.  Januar.
Veränderlicke  Bewölkung,  zeitweise  Schner.

 

 

 

 

 

 

,  .W
Essgkaaswtdchttghfthwith.Dl-b1is"

ent.
Vandwirte  haben  kein  Naphta  fuür  die  Dresch

 

Wie  es  heißt,  hat  dabei  auch  der  Wunsch

sclle,  Frost.

-
—

sqefulte  Lampen  EACA

-  Ha  um
•  ,