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einen alten Bekannten angetroffen zu baben, kehrten wir
mit demselben nach Rom zurück.
Den Tag nach unserer Ankunft in Rom, machte ich
nun gleich meinen Freund mit den meisten Künstlern
und mehrern Gelehrten bekannt, und führte ihn auch zu
denjenigen Personen, an welche er von Sr. Hochfürkllichen
Gnaden dem ehemaligen Fürsten von St. Blasien,
bei welchem er dazumal in Diensten stand, Empfehlungen
mit sich brachte, und wo er überall sehr freundschaftlich
aufgenommen wurde. Die interessanteste
Empfeblung für Ammon war jedoch die an seinen
Freund und Landsmann Hofratb Hirt aus Berlin,
der sich noch in Rom autbtelt, und für den ich dazumal
gerade die Zeichnungen zu seinem, (päter in
Berlin berausgegebenen, architektonischen Werk arbeitete,
und deßhalb mit ihm die römischen Bibliotbeken
bäufig besuchte, so wie alle Nachmittag irgend ein in
Rom besindliches antikes Gebäude, um solches zu
untersuchen. Herr Hofratb Hirt lud Herrn Ammon zu diesen
Wandrungen ein, bei welchen es sich sehr oft traf,
daß Hirt, welcher sich auf ältere Schriftsteller und spätere
Gewährsmänner stützte, mit mir, der ich blos mit
den Augen des Architekten sab, in sehr beftigen Streit
gerietb. Was mich betrifft, so habe ich Herrn Hofrath
Hirt wegen dieser Excurstonen sebr viel zu verdanken, indem
er das antiquarische Studium in Rom, wie überhaupt
in Italien sebr lange getrieben, und Kenntnisse besaß,
die mir in mancher Hinscht nützlich wurden und mich
jum Tbeil mit vielen literarischen und künktlerischen Ansichten
befannt und vertraut machten.