142 Goettingen. Universitäts - Bibliothek
Buchs wie jedes stuck zu finden. Mit vleis zusamen getragen und
beschrieben im Jahr 1585.
Auf dem schwarzen Ledereinband, der mit Gold verziert ist, steht
FDGHZS, wohl = Friedrich Dei Gratia Herzog zu Saehsen;
darunter ein sehr beschädigtes Wappen, naclı den Resten das kursächsisehe
und die Zahl 1585. Das 1. Blatt hat als Wasserzeichen
das kursächsische Wappen. Also war diese Hft kurfürstl. sächs.
Hofkochbuch.
Philos.23 179Bl. zu 201%, :15em. 16. Jahrh.
“Register meiner Conradt van Winthem, was ich im Jar 1553
an gelde und sonst allenthalben eingenomen und wedderumb ausgeben
wie volgett”. Die Einnahmen und Ausgaben (Bl.I—111 an Geld,
112—179 an Sachen) sind nach Gegenständen in niederdeutseher
Sprache genau verzeichnet. Genannt werden Ortschaften bei Hildesheim:
Eldag essen, lHoltensenn, Boetzern, Medell, Alferde ete.
Bl.111b bestätigen Jost von Leuthe, Clawes Frytag und Heinrich
vom Rode Rentmeister, dass sie am Sontag nach Jacobi 1556 auf
Befehl des Fürsten die Rechnung geprüft und gefunden, dass die
domina und die Jungkfrawen dem Amptmann (oder Winthem’s Erben)
so und soviel schuldig seien. Da nun 1547 Conrad von Windheim
als Amtmann des Klosters Wülfinghausen bei Eldagsen
genannt wird (vgl. Zft. d. hist. Vereins f. Niedersachsen 1861 8.188),
so betrifft dieses interessante Verzeichnis zweifellos dieses Kloster.
Philos.24 82Bl. zu 19:15!) em. 18.Jahrh.
Hilmer Zindel, Braunschw.-Lüneb. Hofgoldselimidt zu Hildesheim:
Kurtze Nachricht auf was art und weise, imgleichen aus
welchen Fundament die Kleinodien, Edelgesteine, Diamanten, Rubinen,
Smaragden, Perlen ete. zu estimiren und zu taxiren; dem Herzog
Ernst August 1661 überreicht; voran geht Zindel’s Lebensabriss.
Aus dem Original abgeschrieben von PAS.
Philos.25 13Bl. zu 16:10em. 17. Jahrh.
"Experimenta ex Ringelbergio’: hauptsächlich physikalische Kunststücke,
wohl nicht alle aus Fortius Ringelberg. B1.9—13 (deutsch
18. Jahrh.) Bereitung verschiedener Firnisse und Farben.
Philos.26 311 Seiten nebst etliehen eingeklebten und
eingelegten Blättern. 18. Jahrh.
Jacob Schacht, Obereommissair, geb. in Hamburg 1702, gest. im
Hannover 1793: Unterricht in der Messing-Fabrike nebst allen dazu
erforderlieien Materialien und Geräthschaften aus eigner Erfahrung
gesammlet; (bes. über die Messing-Hütte bei Reher im Amt Aertzen,
deren Plan 8.311 giebt). Voran gcht ein Brief des Hofmedieus
Hansen in Hannover über Schacht’s Leben und Wirken und eine
Note von Joh. Beekmann, der dieses Manuseript in der “Anleitung
zur Teelinologie’ (vgl. Abschn. 30 S1 = 8.602 der 6. Ausg. von 1809)
benützte und von dem dasselbe der Bibliothek geschenkt wurde.
Philos.264 7Bl 18.Jahrh.
Die neue Wassermaschine in Herrenhausen (bei Haunover)
sez. von H. Böhm. (Gebaut wurde dieselbe nach Leibnitzens Ge-