Inhaltsverzeichnis : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1833. (10)

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die  von  Kranken,  welche  mit  ansteckenden  Krankheiten  behaftet  waren,  benützt  worden
find,  und-  däß  daher  eine  unvorsichtige  Verwendung  dieser  Federn  zu  weiterer  Verbreitung
  solcher  Krankheiten  beitragen  kann;  so  findet  man  sich  veranlaßt,  das  Publikum
auf  diese  Gefahr  aufmerksam  zu  machen,  und  dasselbe  vor  dem  Ankauf  solcher  gebrauchten
  Bettfedern  von  unbekannten  Perfonen,  besonders  aus  Gegenden,  welche  von
ansteckenden  Krankheiten  beimgesucht  wurden,  ernstlich  zu  warnen,  mit  dem  Ausügen,
daß  wenn  dergleichen  Bettfedern  dennoch  gekauft  werden  wollten,  oder  bereits  gekauft
wären,  die  Vorsicht  erfordere,  solche  jedenfalls  vor  dem  Gebrauch  gehbrig  zu  waschen.
Die  Polizeibehè#rden  haben  das  Hausiren  mit  solchen  Artikeln  nicht  zu  gestatten,
wenn  sie  sich  nicht  zuvor  überzeugt  haben,  daß  diese  Vorsicht  beobachtet  worden  sey.
Stuttgart  den  16.  August  1855.  Schlayper.

2.  Der  Regierung  des  Donau-Kreises.
Milde  Stiftungen  des  verstorbenen  Pfarrers  zu  Aichstetten,  Ferdinand,  Grasen  von  Waldburg-Zeil.
Der  im  Juli  d.  J.  verstorbene  Pfarrer  zu  Aichstetten,  Oberamts  Leurkirch,  Ferdinand,
  Graf  von  Waldburg  -Zeil,  hat  zu  frommen  und  wohlthätigen  Zwecken  fol-Legate
  gestiftet:
A.  der  Kirche  zu  Aichstetten  an  Paramenten  den  Betrag  voo  2381  fl.
und  fuͤr  die  Bruderschaft  den  Kapitalbetrag  von.  156  fl.

B.  der  Ortsarmen--Kasse  daselbsttt.  .....200fl.
C.  zum  Schulfond  daselbt  200  fl.
und  ferner  der  Filialschule  in  Oumannehofen  .  100offl.

DO.  dann  der  Armenkasse  in  Zeil  ein  Kapital  nnan  500  fl.

Zusammen  1,126  fl.
Was  hiemit  zur  ehrenden  Anerkennung  des  frommen  und  wohlthätigen  Sinnes
des  Sriftero  öffentlich  bekannt  gemacht  wird.
Ulm  den  13.  August  1855.  Holzschuher.

5.  Des  katholischen  Kirchenraths.
Ergebnig  der  Girchendjenst  Pcchtong.
Bei  der  von  Seiten  des  katholischen  Kirchenraths  und  des  bischflichen  Ordinariats
am  18.  Juni  d.  J.  und  den  folgenden  Tagen  mit  neunzehn  Candidaten  der  Theologie