Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1844. (21)

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14)  Schilling,  Andreas,  Sohn  des  weiland  Wirths  in  Kanzach,  O.  A.  Riedlingen;
45)  Schneider,  Carl  Joseph,  Sobn  des  Maurers  in  Aulendorf;
b)  dem  Conviktsverbande  zu  Rottweil:
46)  Flatz,  Franz,  Sohn  des  weiland  Oberamtspflegers  in  Ehingen;
47)  Grammling,  Ernst,  Sohn  des  Schulmeisters  in  Neuler,  O.  A.  Ellwangen;
48)  Kapy,  Friedrich,  Sohn  des  Bezirksamtmanns  in  Scheer;
40)  Mährle,  Julius,  Sohn  des  Canzlei-Assistenten  in  Stuttgart;
50)  Rau,  Josepp,  Sohn  des  Stadtraths  in  Ellwangen.

Die  erstgenannten  40  Schüler  haben  sich  Dienstag  den  22.  Oktober  d.  J.,  mit  den  vorgeschriebenen
  Erfordernissen  versehen,  in  dem  betressenden  Institute  einzufinden;  die  übrigen  10
aber  an  demselben  Tage  bei  dem  Rektorate  desjenigen  Gymnasiums,  an  welchem  sie  ihre  Studien
  fortsetzen  wollen,  sich  anzumelden.  Im  Uebrigen  bezieht  man  sich  hinsichtlich  ver  Stipen-Naten
  auf  die  unter  dem  9.  November  1839  (Reg.  Blatt  Nr.  62,  S.  723)  gegebenen  Bestimmungen.


Stuttgart  den  20.  September  1844.  Linden.

3.  Der  Centralstelle  des  landwirthschaftlichen  Vereins.
Ertheilung  der  Jahres-  (September-)  Preise  für  technische  und  landwirthschaftliche  Erfindungen
und  Leistungen.

Die  von  Seiner  Königlichen  Majestät  aus  Höchst-Ihrer  Oberhofkasse  gnädigst
ausgesetzten  Jahrespreise  zu  Befoͤrderung  der  vaterländischen  Industrie  haben  in  diesem  Jahre
ieder  mebrfache  Bewerbungen  veranlaßt.
ha  Nachdem  dieselben  sorgfältig  geprüft,  und  Seiner  Königlichen  Majestät  unteraänigster
  Bericht  darüber  erstattet  worden,  wird,  nach  höchster  Entschließung  vom  22.  dieß,  das
Wgebnig  in  Folgendem  bekannt  gemacht:
die  Unter  den  sechs  Bewerbungen  um  den  mechanischen  Preis  erschien  als  preiswuͤrdig
Mechanikus  Christoph  Klein  in  Cannstatt,  für  die  von  ihm  verfertigten
Wein=  und  Obst  most-(Kelter-)  Pressen,  die  in  Cannstatt  mit  ganz  befriedigendem
Erfolge  bereits  im  Großen  angewendet  sind,  und  fich  hauptsächlich  durch  Woblfeilheit
im  Vergleiche  mit  den  sonst  im  Gebrauche  stehenden  Baumpressen,  so  wie  durch  Raum-Ersparniß,
  Zeltgewinn,  auch  bessere  und  reinlichere  Arbeit  auszeichnen,  und  die,  bei  dem