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in sedeo, (er).götze in gaudeo, (ver)letze in iaedo, Platz
in platea ; oder es wurde z durch Einschiebung eines Vocals
in seine Theile zerlegt, so ward Sitz sedes, Maass, Metze;
modus. Doch kam aueh. die aufgelöste Form die frühere
gewesen und unsere zusammepgezogene später eingetreten
sein; der Verwandschaft der Sprachg thut dies keinen
Eintrag. Das s der Lateiner ist bei uns oft d; so
lind —: wahrscheinlich. linid = lenis, mild — moldis;
— gesnnd, Schwed.- surnd, sanus; Hunid, Hund canis;.
infens —. us. anfeind — end, vom verlornen infenda
(jetzt findet sich nur offendo, defendo ). st nach einem
Consonant ward d, so ward aus Gerste hordeum, wie
Pallatium aus Pallast, bei Notker Falanza, bei andern
Pfalz, richtiger von paluss Pfahl — Pfallast — Pfahiwerk
abgeleitet, als vom palatinischen Hügel, Das Sch —
Schv— Schl findet sich bei den andern germanischen Nationen
nicht, wo man slaffen, smecken, syster schreibt,
und:man kann es also auch im Latein nicht erwarten.
D. Auch!xr.s werden, wie vonKindern, oft unter einander
vertauseht. Wennauch 2 nicht eine Erfindung des A ppius
Claud. coecus (447. a. u. c.) war; indem es in
den Gesetzen der-Könige oft vorkommt, so scheint es doch
einige Zeit durch s verdrängt worden zu sein. Wie daher
ein. Schwanken im Angelsächsischen zwischen isez und
iren, im deutscheu Wer, Goth. Hwas, und Gen. Wessen,
küren und kiesen sich zeigt, so im Latein zwischen /ases
und Zares, quaero und quaeso, honor und honos, dorsum
unddossum, quis und guir, undin den abgeleiteten Wörtern,
wie honestus, audia von auris, statt aurio — höre,
dem Goth. Auso, Ohr entsprechend. Das Streben, den
Nominativ in s zu verwandeln, war so gross, dass nicht
nur d.und # in s übergiug, sondern auch 7; so ward
corpor, lepor, ‚decor, corpus, lepus, decus., Ehen s0