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dem er bei einer offiziellen Untersuchung des Zustandes der
Vendée in genauere Bekanntschaft gerathen war, gab sich alle
Mäöhe, ihm entweder eine Ministerstelle oder das Kommando
einer Armee zu verschaffen. Wirklich erhielt er auch den
45. März 41792, durch die Empfehlungen der Girondisten-Partie,
die Stelle des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten,
und am 20. April war schon der Krieg gegen Oesterreich
erklärt. Dumouriez vertheidigt sich bier ausführlich,
daß er nicht der eigentliche Urheber dieses so schrecklich gewor-=denen
Krieges sey, und scheint die ganze Schuld dem Wiener
Ministerium zuschieben zu wollen. Vorerst liegen vielleicht
auch einige Hauptpartien dieser Frage so im Dunkeln, daß
man schwer sicher urtheilen kann, und wenigstens vorher genau
den Inhalt aller zu Wien oder ilnitz geschlossenen
Traktate kennen möüßte. Nur isi wohl unsireitig, daß die
eigentlichen Jakobiner damals durchaus nicht Krieg wollten,
sondern die Brissotins oder Girondisten, die Jesuiten der
franzdsischen Revolution, bekrieben denselben: also gerade die
Partie betrieb den Krieg, zu welcher Dumouriez gehörte,
wenn er je von irgend einer Partie war. Auch findet sich
ein Hauptumstand, dessen Dumouriez (T. II. p. 227) gedenkt,
unsers Wissens gar nicht in den Akten, daß der Wiener
Hof in der begehrten letzeen, entscheidenden Amwort gefordert
habe: le rétablissement de la Monarchie sur les
bases de la séance royale de Louis XVI. du 23 Juin 4789
par consöduent le rétablissement de la noblesse et du
clergé, comme ordres. Wir übergehen die ganze Kriegsgeschichte,
weil hier weder der Raum dieser Blätter einen
Auszug erlaubt, noch Recensent als Laie hierüber zu urtheilen
wagr, und bemerken nur noch Einiges in Beziehung auf
die politische Hauptkrise. Es ist wenigstens nach den Nach-