Full text : Illustrierte Geschichte der Sächsischen Lande und ihrer Herrscher. II. Band, 1. Abteilung. Das Albertinische Sachsen von 1500 bis 1815. (3)

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populärsten  und  berühmtesten  General  des  Befreiungskrieges  zum
Chef  gewählt;  an  seiner  Stelle  führte  bis  zu  seiner  Ankunft  zu—
nächst  Gneisenau  den  Oberbefehl.  Blücher  langte  am  19.  April
in  Lüttich  an  und  nahm  zum  Beweise  seines  Vertrauens  ausschließlich
  sächsische  Truppen  in  sein  Hauptquartier,  nämlich  die
Grenadiergarde  und  das  2.  Linienregiment,  zum  Unglück  gerade
diejenigen  Truppenteile,  bei  denen  sich  in  den  letzten  Wochen  über

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Regiments-  Adiutant.  Grenadier  Sergeant.  Bataillons=  Grenadiertambour.
  im  Marschanzug.  tambour.  leutnant  in
nterimsuniform.

Grenadiergarde  in  der  Neuuniformierung  nach  1811.
Entnommen  der  „Goldenen  Chronik  der  Wettiner“,  Tafel  103.

die  bevorstehende  Teilung  die  größte  Erbitterung  herausgebildet
hatte.  Am  30.  April  überbrachte  nun  General  von  Grolmann
dem  Feldmarschall  eine  vom  22.  April  datierte  Ordre  des  preußischen
  Königs,  wonach  aus  sämtlichen  Regimentern  des  sächsischen
Korps  zwei  Brigaden  von  sämtlichen  Waffengattungen  gebildet
werden  sollten,  und  zwar  sollte  die  erste  davon  aus  Angehörigen
der  nunmehr  an  Preußen  kommenden  Provinzen,  die  andere  aus
den  dem  Könige  verbleibenden  Landesteilen  gebildet  werden;  den
Offizieren  sollte  die  Wahl  der  Brigade  gänzlich  freistehen.  Während
  aber  die  erste  Brigade  einem  Korps  des  preußischen  Heeres