863 2
1905 1906 1907 Andere wichtige Ausfuhrartikel sind: Elfenbein,
Prozente des gesamten Ausfuhrwerts Straußenfedern, Rohrzucker, Henna, Tomaten,
Baumwolle . 77,6 82,5 84,2 Getreide, getrocknete Bohnen, Wachteln. Hiervon
Baumwollsamen 8,4 8, 9,1 bezieht Deutschland hauptsächlich Baumwolle,
Zigaretten. 2,7 1,9 1,4 Baumwollsamen, Zigaretten, Gummiarabikum,
Olkuchen 1,1 1,0 0,8 Elfenbein, Zwiebeln und Eier.
Zwiebeln 1,9 0,9 0,6 Die Baumwollausfuhr betrug:
Häute 0,6 0,7 0,5 Kantar
Reis 0,7 0,5 0,5 1905 6 527 082 15 806 440
Wolle 0,6 0,5 0,4 1906 6 696 567 20 528 002
Eier 0,4 0,4 0,4 1807 6 859 220 23 597 944
Cummiarabikum? 1,1 0,6 0,2. Im einzelnen waren Abnehmer:
1905 1906 1907
Weert in Wert in Wert in
Kantar ## Kantar L# Kantar *
Großbritannien 3292011 7 982 3123 512 776 10 702 51583 583 008 12 271 784
Amerika 501 860 1 212 2588 484 036 1 472 499593 802 2 063 501
Deutschland 559 323, 1 350 8090535 881, 1 658 9383555 947 # 1 928 464
Frankreich 576 268 1 392 873 586 062 1 819 900 21 754 1 793 608
Rußland 418 921 1 011 226 444249 1 382 7944455 324 1 576 729
Osterreich-Ungarn 316 954 771 1444 723 1 063 896 330747 1r17 620
Schweiz . 3135381762490259722E793704284675s978665
Italien 244207596345241506747936223386T768208
Danach ist Großbritannieu weitaus der beste
Käufer für ägyptische Baumwolle; sein Anteil
betrug in den beiden letzten Jahren beinahe
50 v. H. der Gesamtausfuhr. Ihm folgte in
den Jahren 1905 und 1906, wenn auch in
großem Abstande, Frankreich als zweitgrößter
Abnehmer, während im letzten Jahre Deutsch-
lands Bezüge die französischen um 134856 2EE.
übertroffen haben.
Die Ausfuhrziffern beider Länder sind indessen
in demselben Jahre erstmals von dem Werte der
nach Amerika ausgeführten Ware überholt worden.
.Die Werte der Ausfuhr nach den übrigen Ländern
haben sich ständig vergrößert.
Die Ausfuhr von Baumwollsamen betrug
1905: 1 714 011, 1906: 2 180 632 und 1907:
55 067 LE.
Weitaus der größte Teil davon geht nach
Großbritannien; daneben sind Frankreich und
neuerdings in wachsendem Maße Deutschland
Abnehmer. Letzteres hat im Jahre 1907 dem
Werte der Ausfuhr nach Frankreich, und zwar
mit 158 758 gegen 121 787 LE überholt, wäh-
rend es in den Jahren 1906 und 1905 mit
97 141 und 1364 LE wesentlich hinter Frank-
reich zurückgeblieben war.
(Nach einem Berichte des Kais. Konsulats in Alexandrien.)
Mkkachultur in Surinam.)
Die holländische Kolonie Surinam hat seit
Jahren schwere Einbußen erlitten durch die Ver-
wüstungen, die namentlich von der Krülloten= oder
Hexenbesen-Plage in den Kakaopflanzungen ihren
Ausgang nahmen. Daneben sind noch andere
Krankheiten und Schädlinge zu bekämpfen. Das
schlimmste Jahr war 1904; wenn auch seitdem
eine Besserung zu verzeichnen ist, so hat Surinam
heute, nach vier Jahren harter Kämpfe gegen die
Plage, nur erst die Hälfte seiner früheren Leistungs-
fähigkeit wieder erreicht. Ein Augenzeuge berichtet
über den Stand der Kakaopflanzungen folgendes:
„Durch, die landwirtschaftliche Versuchsstation
wurden im Jahre 1905 Versuche angestellt zur
Bestreitung der Krüllotenkrankheit, unter anderen
auch, um durch starkes Einkappen der kranken
Bäume und danach Bespritzen derselben mit
Kupfervitriol eine Kur, und zwar auf fünf Ver-
suchsfeldern, vorzunehmen.
Es scheint nun, als ob diese Kur wirklich
Erfolg gehabt hat, da auf genannten Feldern die
Infektion verschwunden ist.
Der Stand der Bäume in den Versuchsfeldern
und die Tatsache, daß Versteinerung der Früchte
) Aus dem Gordian", Zeitschr. f. d. Kalao= usw.
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