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die Kloͤster solcher neuentstandenen Ordensfamilien unter einander
selbst in ein hierarchisches System verflocht, wodurch
Kloster und Kirchenzucht in denselben erhalten, die Mbnche
gegen den Despotismus des Abts, der Abt gegen den Ungehorsam
der Mönche geschützt werden könnte. So geschah es
bei der am Ende des zehnten Jahrhunderts gestifteten Familie
des Benedictinerordens zu Clugny. So auch bei der
Stiftung des Cistercienserordens, zu dessen Ausbreitung der
Ruf des thätigen Bernhards von Clairvaur so viel beitrug.
Aber aller dieser neuer Institute war immer ein und eben
dasselbe Ende, bei einem und eben demselben Fehler, der
gewöhnlich schon in der ersten Constitution lag. ODer erste-Ruf
einer neuen Mönchs= und Ordenzheiligkeit zog freigebige
Bewunderer herbei; die armen Mönche wurden reich,
und verwandelten sich also wieder in die gewöhnliche Welt,
noch mit dem sirksten Zusatz aller der Fehler, welche vom
Kloster und Mönch unzertrennlich sind.
. II.
Laienbrüder.
Außer den Exemtionen, in welchen immer die erste Ursache
des gerfalls der Kirchen = und Klosierdisciplin war,
lag eine zweite Hauptveranlassung in der Entstehung der so
genannten Laienbrüder. Nach der ersien Einrichtung in dem
Kloster wurde alle Handarbeit durch die Mönche verrichtcet.
Sie waren Jimmerleute und Maurer, und Becker, und sorgten
für alles, was zur Erhaltung der Klosterdkonomie nöthig
war. Pielleicht Bequemlichkeit, vielleicht Liebe zum ungehinderteren
Studiren veranlaßte aber im Anfang des elften
Jahrhunderts erst nur in einigen Klèstern die Veränderung,
daß Laien ins Kloster ausgenommen wurden, deren Fleisee
der vornehmere Monch alle diese niedrige Verrichtungen