Full text : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

Aummer  281

A#an####  4#####—

Samstag,  4.  Dezember  1013

 

land  ansschließe,  das  nur  das  kriegführender
chte  sein  könne.  Sie  fordern  die  Regierung
ausf,  der  Disziplin  und  der  unbersiegbaren.  Tappn
  des  Heeres  zu  vertrau
hge  „Idea  Nazionale“  waiht  der  Rede  Sonninès
  ho  en  wolsschen  und  geschichtlichen  Wert
bel.  Nur  von  einem  habe  Sonnino  nicht  gesprochen;
  dies  sei  aber  in  dem,  was  er  sagte,
offenbar  stillschweigend  enthalten,  da  es  eine
Bedingung  für  die  Verwirllichung  der  Absichten
Jialiens  sei,  nämlich  der  Krieg  gegen  Deutschland.
  Auch  der  „Corriere  della  Sera“  weist
versteckt  auf  die  Kriegserklärung  an  Deutschland
hin,  über  die  aus  diplomatischen  und  militärischen
  Gründen  heute  noch  nichts  gesagt  werde.
Der  „Secolo“  bemerkt,  die  Nachricht  von  der
vollständigen  Gemeinbürgschaft  Intaliens  mit  seinen
  Verbündeten  trefse  unmittelbar  auch  Deutf
land,  dem  es  jetzt  offenbar  obliege,  eine  der
Würde  und  Logik  entsprechende  Antwort  zu

geben.  „  „
—

Wir  haben  Lebensmittel  genug.

Berlin,  2.  Dez.  Im  Hauptausschuß  des
Reichstages  gab!  der  Berichterslatter  einen  Ueberblick
  über  den  Stand  unserer  Vorräte  zur  Beurteilung
  der  gesamten  Lage  auf  dem  Lobensmittelmarkt
  unter  Angabe  von  Zahlen.  Er  kam
dabei  zu  dem  Schluß:  Wir  haben  Lebensmittel
genug  auf  allen  Gebieten,  um  eine  Not  von
unserem  Volle  fernzuhalten.  In  Rücksicht  auf
unsere  Lebensmittel  braucht  der  Krieg  um  keinen
Tag  früher  zu  Ende  zu  gehen,  als  es  die  Sicherheit
  des  Reiches  und  die  Interessen  des  ganzen
Volkes  erfordern.  Gewisse  Einschränkungen  des
Verbrauchs  sind  allerdings  als  unvermeidliche
Kriegswirkungen  anzusehen  und  müssen  in  Kauf
genommen  werden.

Fürsorge  für  Kriegsteilnehmer.
Dresden,  2.  Dez.  Nach  einer  Erklärung

des  Ministers  des  Innern,  Grasen  Vitzthum
von  Eckstädt,  in  der  Zweiten  sächsischen  Kammer

  ist  die  sächsische  Negierung  bereit,  bedürftigen
  Feldzugsteilnehmern  bei  ihrer  Rückkehr
Darlehen  aus  staatlichen  Mitteln  zu  gewähren.
Es  sollen  gegeben  werden  zur  Aufrechterhaltung
oder  Wiederaufnahme  des  Geschäftsbetrie  bes  bis
2000  Mk.,  für  Grundbesitz  10000  Mk.,  für  Pripatangestellte
  und  Arbeiter  3/0  Mart“  mit  fünfjähriger
  Tilgungsfrist  und  drei  Prozent  Verzinsung
  unter  Bürgschaft  der  Gemeinden.

Die  deutsche  „Schreckensherrschaft“
in  Belgien.

Berlin,  2.  Dez.  In  England  nahm  die  Regierung
  und  die  Oefsfentlichkeit  den  Fall  Cavell
zum  Anlaß,  um  zum  soundsovielten  Male  das
Vorhandensein  einer  deutschen  Schreckensherrft

  in  Belgien  zu  behaupten,  die  sogar  an
Frauen  kriegsgerichtliche  Todesurteile  vollstrekken
  lasse.  Daß  Franzosen  im  Laufe  des  Krieges
  Frauen  erschossen  haben,  wurde  bereits  festgestellt.
  Ob  bei  den  in  England  nachweislich
Gehängten  auch  Frauen  waren,  bleibt  noch  abzuwarten;
  Tatsache  aber  ist,  daßi  in  dem  gleichen
Belgien,  das  unter  einer  deutschen  Schreckensherrschaft
  leiden  soll,  vor  der  O  klupation  nach
den  gleichen  Grundsätzen  gehandelt  wurde,  die
für  die  deutsche  Justiz  im  Falle  Cavell  maßgebend
  waren.  An  18.  August  1914,  also  12
Tage  vor  Einsetzung  eines  deutschen  Gencralgouverneurs,
  ist  in  Löwen  die  verehelichte  Julia
pan  Wautergham,  geb.  zu  Brussel  am  26.  Januar
  1872,  wegen  Kriegsverrates  standrechtlich
erschossen  worden,  mit  ihr  zwei  andere  Velgier.

Oas  Urteil  wurde  in  der  Nacht  nach  der  Fäl-G□—88—"“


der  Schag  der  Sabäer.

n  8  Noman  von  K.  Tracp.
Dabei  war  man  den  curopäischen  Quar-(Nachdruck

  verboten.
tieren  so  nahe,  daß  sich  von  Zeit  zu  Zeit  der
Ausblick  in  eine  der  breiten  Straßen  öffnete.
darin  es  von  italienischen  Soldaten  und  gut
gekleldeten  Zivilisten  wimmelte.  Sorglos
man  sich  dort  dem  Gekfühl  seiner  Ueberlegenheit
und  dem  Bewußtsein  einer  herrschenden  Siellung

hin,  oielleicht  ohne  zu  ahnen,  ein  wie  heißer
istiger  Haß  in  de  schmugtzigen,  stinkenden
Erichnossen  gegen.  diese  herrschende  Rasse  ause

 

espeicher  t  war,  Bza  des  Augenblicks  harrend
SaP  Verhelinisset  geschttene  -ürden,  ihn  in
bathie  Taten  umzusel  ten.

In  einer  wie  abenteuerlichen  Zickzackrichtung
  Mulai  Hamed  sich  auch  vorwärts  bewegt
haben  mochte,  endlich  gelangte  er  doch  ans
Ziel.  Durch  ein  miedeiges  Tor  kamen  sie  auf
einen  Exerzierplatz,  auf  dem  eine  Abteilung
Bersaglieri  übte.  Ein  schwerfälliges,  niedriges
Fort  gt  te  auf  der  Seeseite  die  Mündungen
Igrer#e  in  gegen  dee,  Stadt  und  den  Hafen.

le  andere  eite  des  Platzes  aber  wurde  durch

ein  Kolttlichee  kheod  bwbenh  das  sich  durch

die  vom  Dache  wehende  italienische  Flagge  und

die  belden  Posten  am  Eingang  sogleich  als  der
Sih  Her  Regierung  kennzeichnele.

wußtsein,  die  ihm  übertragene

u  meisterhaft  gelöst  zu  haben,  deutete

ulal  Hamed  Holmstetten  pantomimisch  an,  daß

ließ  sioh  gemächlich  auf

 

Ziele  seien,  und

 

 

sie  am
esnen  Prellsteln  nleder,  um  lich  durch

ängeres

lung  vollstrekt.  Der  Anschlag  dieses  Urteuist
  der  Stadt  Antwerpen  in  einem  Brief  be
sohlen  worden,  der  neben  anderen  auch  die
Unterschrift  des  belgischen  Kriegeministers  trägt
und  jetzt  unter  den  damals  unbestellt  gebliekenen
  Postsachen  aufgefunden  worden  ist.  Die
„Norddeutsche  Allgem.  Ztg.“  veröffentlicht  das
Facsimile  dieses  Briefes.
Der  Papst  über  Krieg  und  Frieden.
Berlin,  2.  Dez.  Der  „kirchenpolitische  Mitarbeiter“
  der  Berliner  Heitung  „Die  Post“
hatte  behauptet,  er  sei  ausdrüdlich  von  autoritativster
  Münchener  Stelle  ermächtigt  worden
zu  der  Erklärung,  daß  die  von  der  „B.  3.
veröffentlichte  angebliche  Unterredung  eines
„Neutralen“  mit  dem  Papst  über  Kirchen=  und
politische  Fragen  von  Abis  3  frei  erfunden  sei.
Die  „B.  Z.“  hat  sich  hierauf  an  den  päpstlichen
Nuntius  in  München  Kardinal  Frühwirth  mit
der  Anfrage  gewandt,  ob  eine  solche  Ermächtigung
  von  ihm  gegeben  worden  sei,  und  folgende
Drahtantwort  erhalten:  „Ermächtigung  nicht
gegeben,  wurde  auch  nicht  nachgesucht.  Frühwirth.“
  (3.)

Waffenstillstand  zu  Weihnachten.

Mailand,  2.  Dez.  „Sera“  meldet  aus
Rom,  der  Papst  werde  im  nächsten  Konsistorium
einen  Aufruf  an  sämtliche  kriegführende  Völker
vorschlagen,  nach  dem  ein  Waffenstillstand  für
die  Weihnachtsfeiertage  angesetzt  werden  soll.
Der  Vorschlag  soll  bereits  nichtamtlich  unterbreitet
  worden  sein.  Durch  Verwendung  bes
Konsisloriums  habe  man  größere  Hoffnung  auf
Erfolg.  .

Die  englischen  Gesamtverluste.

London,  2.  Dez.  Die  gesamten  britischen
Verluste  bis  9.  November  betrugen:  Auf  dem
französischen  Kriegsschauplatz:  Getötet  und  gestorben
  4620  Offiziere,  69272  Mannschaften;
verwundet  9754  Offiziere,  240  263  Mannschaften;
  vermißi  1583  Offiziere,  54446  Mannschaften.
  Im  Mittelmeer:  Getötet  und  gestorben
  1504  Offiziere,  21531  Mannschaften;
vermundet  2866  Offiziere,  70  148  Mannschaften;
  vermißt  350  Offiziere,  10  211  Mannschaften.
  Auf  den  anderen  Kriegsschauplätzen:
Getötet  und  gestorben  227  Offiziere,  2052
Mannschaften;  verwundet  337  Offiziere,  5587
Mamnschaften;  vermißt  76  Offiziere,  3223
Mannschaften.  Flottensoldaten:  Getölet  und
gestorben  589  Offiziere,  9928  Mannschaften;
verwundet  161  Offiziere,  1120  Mannschaften;
vermißt  52  Offiziere,  310  Mannschaften.

Zusammen  510  236.

Im  englischen  Unterhaus  wurde  mitgeteilt,

daß  sich  in  Deutschland  gegenwärtig  ungefähr

32  000  englische  Soldaten  und  1050  Seeleute
als  Kriegsgefangene  besinden.  Im  November
sind  insgesamt  332  Offiziere  getötet,  728  verwundet
  oder  vermißt  norden.  Während  derselken
  Zeit  wurden  7652  Mann  getötet  und
33057  verwundet  oder  rermißt.  Bei  der  Flotte
betragen  die  Verluste  im  November  34  Offiziere
  und  261  Mann.  J□.

—

Im  zerschossenen  Görz.
Berlin,  2.  Dez.  Ueber  die  Zerstörung
von  Görz  wird  dem  Berliner  Tageblatt“  aus
dem  k.  u.  k.  Kriegspressequartier  gemeldet:  In
die  Kicche  der  Kapuziner  sielen  die  Graualen
wãhrend  des  Gottesdienstes  ein.  Der  „Messe

Ausruhen  für  die  gehabte  Anstren  bung  zu  belehnen-
  Holmstetten  aber  wandte  sich  an  einen
Leutnant  der  exerzierenden  Truppe,  um  ihn  in
französischer  Sprache  zu  fragen,  wie  man  es
wohl  anfangen  müsse,  zu  dem  Herrn  Gouverneur
zu  gelangen.  Obwohl  er  ihn  nur  noldürftig
verstand,  war  der  Italiener  doch  liebenswürdig
HPenug,  ihm  einen  Korvoral  mitzugeben,  der  ihn
das  Innere  des  festungsartigen  Reglerungs-Gebäudes
  führte  und  ihn  dort  an  einen  anderen
Ofkisier  ablieferte,  der  zu  Holmsteltens  großer
Erleichterung  die  srngulsn  Sprache  vollständig
herrschte.  Er  war  von  derfelben  Zuvorkombwrue
  wie  sein  gunengd  aber  als  Holmstetten
nach  zwei  Herren  fragte,  die  vor  etwa  zwei
Stunden  hierhergekommen  sein  müßten,  um
eine  Unterredung  mit  dem  Gouverneur  nachzulachen.
  verüinsterte  sich  seine  Miene  zusehene.
„Meinen  Sie  die  Herren  von  der  deutschen
Jacht  de-  Eßs  7“  fragte  er  wit  einer  Geste,
bit  das  Rote  Meer  im  allgemeinen  und  die
Aporodte!,  im  besonderen  bezelchnete.  Und
Holmstettens  besabende  Cr#o  vrrung  eramdigee
  sich  weiler,  ob  er.  lleicht  das
Jurghicen  thobe)  den  Kapitän,  oder  —  Vfigt;
lenes  Süfes  vor  sich  3
7½80  in  der  zweite  Slcheraanne  erwlperte
Heinz,  d  en  das  Examen  an  Stelle  der  erwarteten
einfachen  Auskunft  ein  wenig.  in  Erstaunen  Kte
Der  Osfizier  aber  zuckte  die  Achseln  und  erklä
habe  in  bezug  auf  Sle  kelne  Be
mein'  Herr!  Aber  icher  Ihnen,  an  Bord
2  gehen  und  dort  die  welttten  Entschliebungen
elner  Exzellenz  abzuwarteg.“
„Es  wird  mich  unter  Umständen  sehr  interessieren,
  H#n-  W  die  Entschließungen
Seiner  E  Für  den

cd  rnen.
Augenblic  "170  leh  2  is  onee.  ·

 

Es  Ilnd  die  Eeenk

lesende  Pater  leistete  den  Verwundeten  die  erste
Küse  aber  wã  während  dieser  erter  tiglei4
schlug  eine  Granate  ein  und  verwundete
schwer.  Von  den  zerstörten  öffentlichen
bäuden  seien  noch  der  Justizpalast,  da  -
Museum,  der  Magistratswintergartehß,  die,  Banca
Frialana  genannt.  Ganze  Straßenzüge  sind  abgebrannt,
  auf  den  Straßen  kann  man  überäll
vLeichname  und  Blutlachen  sehen.  Die  letzten
Einwohner  von  CGörz  kriechen  bleich  vor  Hunger
aus  den  Kellern  und  flüchten  aus  den  Ruinen
der  Stadt.  Sie  fosten  dem  Rat  ihrer,  Erlöser“,
die  durch  ihre  Flieger  am  dritten  e  des
Bombardements  Tausende  von  Zetteln  herabflattern
  ließen,  auf  denen  zu  lesen  stand:  „Flieht
rasch,  denn  wir  werden  Görz  vollständig  zusammenschießen
  und  verbrennen.“  (3.)
—

Die  bulgarische  Beute.

WTB.  Sofia,  2.  Dez.  Antlicher  Berlcht
vom  30.  November.  Unsere  Truppen  führten
die  Offensive  über  Prizrend  hinaus  fort.  Seit
Kxiegsanfang  gegen  Serbien  (14.  Oltober)  bis
zur  Einnahme  Prizrends  (29.  November)  nahmen
  wir  den  Serben  folgende  Beute  ab:
50  000  Gefangene,  265  Geschütze,  136  Artillerie=Munitionswagen,
  ungefähr  100  000  Gewehre,
36000  Granaten,  3  Millionen  Gewehrpatronen,
2350  Eisenbahmpagen  und  63  Lokomottven.
Nach  der  Einnahme  von  Kichewo  und  Krusewo
besetzten  wir  Brodi  auf  der  Straße  Kichewo-Prilep.
  Auch  der  Front  der  englisch-französischen
Truppen  keine  Veränderung.

½%  Soiclal  serbischer  Mörder.

2.  Dez.  Vor  14  Tagen  etwa  hat
der  Tpeene  Oberleutnam  Pribicevic  durch  meuternde
  Soldaten  sein  Ende  gefunden  und  jeßzt
soll  auch  sein  Kollege  bei  der  Organisation
des  Mordes,  der  Leiter  der  Schule  zur  Ausbildung
  von  Banden  in  Cuprija,  Major  Tankosic,
  getötet  worden  sein.  Von  Tankosic  hat
Grabes  die  Bombe  erhalten,  die  er  zum  Morde
in  Serajewo  benützte.  Er  stellte  vier  Browmings
mit  Munition  und  Reisegeld  zur  Verfügung.
Sechs  Handgranaten  aus  serbischen  Armeebeständen
  bildeten  die  Vervollständigung  der  Ausrüstung.
  Tankosic  gab  den  Verschwörern  außerdem
  Cyankali,  damit  sie  imstande  wären,  Selbstmord
  zu  verüben.  Nun  ist  Tankosic  selbst,  wenn
die  Meldung  sich  bewahrheiten  sollte,  einer  Kugel
  zum  Opfer  gefallen.

In  serbischer  Gefangenschaft.

Berlin,  2.  Dez.  Der  Berichterstatter  des
Berliner  Lokalanzeigers  Aram  meldet  aus  Sosia
  vom  rember:  Ich  besuchte  in  Nisch
die  Ställe  der  serbischen  Kovallerielaserne  außerhalb
  der  Stadt,  wo  österreichische  Gefangene  zu
Tausenden  untergebracht  waren.  Ueberall  liegen
  Hausen  zu  Moder  gewordener  Uniformstücke,
  die  den  Unglücklichen  am  Leibe  verfault
sein  müssen.  Die  wenigen,  die  die  Strapazen
der  Gesangenschaft  aushielten  und  nicht  an  Typhus
  starben  und  am  anderen  Ende  der  Stadt
in  tvostlosen  Massengräbern  verscharrt  wurden,
schlerpten  die  Serben  auf  ihrem  Rüdzug  von
Nisch  mit.  Wie  Oesterreicher,  die  sich  ltot  stellten
  und  dann  flohen,  erzählten,  wurde,  wer  nicht
weiter  konnie  und  sich  nicht  sofort  tot  stellte  erschossen.
  Sie  berichten  wahre  Schauergeschichten
über  die  Mißhandlungen,  die  sie  in  der  Gefangenschaft
  zu  erdulden  hatten.  (Z.)

Die  Opfer  der  Seuchenzeit  in
Serbien.

Eusshentestatte


u  in  weit  du  #  zu  erfahren,

wo  sich  der  Geheimrat  von  Sylvander  und
der  Baron  de  Beauregard  befinden

it  einer  Gebärde  des  Bedauerns  sstreckte

der  Ossizier  beide  Arme  aus,  zuckte  die  Achseln
und  zog  die  Anoenbrauen  in  die

38  wieder-„Was

  man  da  sar  en
hote,  4  r#  1  Befehle  h
ch  verstehe  nicht  7  nnn  Herr1  —
Hüben  Sie  die  Herrschasten  ndeleßen  ?“
„Alle  rdings  Sie  befinden  sich  hier.
„Wol  1  dann  ale  bitte,  die  Güte
haben,  do  zu  ihnen  führen  zu  lassen!“
ieder  machte  der  Leutnant  elne  be-2.

  V  Der  Kriegsbericht-„Pester
  LiG

 

 

-  e%un  mit  den  chuttern.
ammöglich,  mieln  Herr,  gauz  unenc.
und!  zeun  ich  aͤn  #ble  Triie  obs,  aonn

es  wlrich  vorsseden  41f  r  so  bald  lse  udi
an  Bord  zu  begeb

„Ich  zweisle  4t  daß  Sie  mit  dlesem
gur  uten.  Nat  kogendeine  sehr  freundliche  Absicht
versolgen.  Für  den  Monient  aber  bin  9  nicht
in  der  Lage,  ihn  zu  befolgen.  Ich  habe  Herrh
de  Beauregard  eirie  sehr  schilge  Mürtelteng
zu  Überbringe
iue  kischugmn  Mitlellung  ?7  —  Von  wem?“

Von  eine
Ver  Ital  enet  Kbeu:  7*——
!  So  besiüde  auch  Dämen  an
Bötv#  ent  Vergn  den,  Lch  aue
Iings!

r“r  -  W  sragen.  wer  dlese  Dawien  Und  *

Das  begann  L%  nuien  ernstsich
zu  2%  erh  Wl  er  ein  er  i

asWohiioallendes  unikotinle

eußerttng  del-scherzen

asagtee

 

ås  scheinst-at-  von

eine  Unterredung  at,  dem  Chefarztl  eines  Krankenhauses,

  Dr.  Stockizs,  der  auch  österreichischr

  öri  e  Krieg-gesungene  behandelte.  Er  er-5,

  soweit  er  unterrichiet  sei,  Tausende

*W/°  uret  an  Typhus,  Cholera  und  Dysenteriqstarben,

  aber  auch  von  der  serbischen  Bevoölkeunga

  und  ver  Armee  Liud  L#cen  80  000  bis

00  Menschen  an  dlesen  Seuchen  gestorben.

60%  starben  138  Aerzte  an  den  ansteckenden
  Krankheiten.  (Z.)

»  ,s.ss
sie-Wabenbau
Rumänien  und  Rußland.
London,  2.  Dez.  Die  „Daily  News“  melden
  aus  Buvarest,  daß  Rumänien  den  ernsten
Wunsch  an  Rußland  übermittelt  habe,  neutral
8  bleiben  und  daß  infolgedessen  die  russische
lotte  *  die  Erlaubnis  erhalten  lönnc,  die
nau  heraufzusahren.  (3.)

Die  verzweifelte  Stimmung
in  Saloniki.

Genf,  2.  Dez.  Der  „Temps“  befürchtet,  daß
die  engulsch-  französische  Front  in  Mazedonien
der  beporstehenden  deutsch-bulgarischen  Offen
sive  nicht  genügend  Widerstand  zu  leislen  vermöge.
  Der  Ausgang  der  Schlacht  7l  von
den  Kräfteverhältnissen  der  beiden  irnen  ab.
die  aber  gegenmärtig  ungünstig  fur  die  Mürten
  seien.  Der  Verlust  der  Schlacht  würde  die
Sea  und  Engländer  auf  die  Basis  Salo
zurückwerfen.  Die  efestigungen  des  Lagere
von  Saloniki  seien  noch  nichl  lce  del,  die  Al
liierten  seien  aber  entschlossen,  Saloniki,  das
das  ganze  Mittelmeer  beherrsche,  um  keinen
Preis  den  verbündeten  JZentralmächten  und  Bul
garien  zu  überlassen.  Nochmals  fordert  der
„Temps“  Italien  und  Nußland  auf,  schnell
Hilse  zu  senden.  Auch  England  könne  den  Nii
nicht  besser  verteidigen,  als  von  Saloniki  aur
Der  „Temps“  hosft,  daß  diesesmal  die  Ereig
nisse  den  Entschlüssen  des  Vierverbandes  nichi

wieder  zuvorkommen  nerden.
·#  ·  r—i

Eine  neue  Krise  ia  Alben.
Alle  Meldungen  aus  Athen  deuten  darauf
hin,  daß  man  dort  vor  einer  neuen  Krise  sieht.

Griechenland  weigert  sich,  die  Forderungen  des
Vierverbandes  anzunehmen.

Nach  der  Südflawischen  Korrespondenz  stellte
die  Entente  in  ihrer  zweiten  Note  folgende  Forderungen
  an  Griechenland:  Zurückziehung
aller  griechischen  Truppen  *m  Saloniki  und
Umgebung;  2.  das  alletnige  Verfügungsrech!
über  Eisenbahnen  und  Straßen  im  ganzen  Ge
biet,  das  durch  eine  Linie  begrenzt  wird,  die
Nih  von  Saloniki  bis  Monastir  verläuft;  3.
das  Recht,  Salöniki  und  die  Halbinsel  Chalkidike
  zu  befestigen:  4.  Uebertragung  der  Seepolizei
  in  einigen  griechischen  Häfen,  daru-  -eaur
dem  Piräus.

Nach  einer  Meldung  der  „Agence  Havas“
aus  Athen  vom  2.  I  Dezember  hatle  Skuludis
eine  lange  Unterredung  mit  dem  König,  der,
wie  die  Zeitungen  sagen,  die  Ansicht  der  Regierung
  vollkomigen  teilt.  In  einem  dringlich
einberusenen  Ministerrat  berichteie  der  Ministerfrasidem
  über  den  Meinungsauslausch  mit  den

Pesandten  des  Vierverbandes.  Der  Ministert
rat  crörterte  alle  Möglichkeiten  der  Lage.  Es
entspann  sich  eine  lange  Auseinandersetzung  über
die  Haltung,  die  Griechenland  unter  den  vorliegenden
  Umständen  einzunehmen  hat.  Der
Thef  des  Generalstabes  wohnte  der  8  eratung

bei.
Der  „Köln.  Ztg.“  zufolge  berichtet  der  Pariser
  28  aus  Athen,  Griechenland  habe

eie  ihrer  r  ST  rennen.“
„So  o!  Nun,  es  tut  mir,  aufrichtig
leid,  daß  sch  Ihnen  auchl  dazu  verhelsen  kann,
tre  Botschaft  an  den  Mann  zu  bringen.  Aber
err  Gouverneur  ist  auf  einer  Ausfahrt  beboeshe
  und  ich  habe  leine  Instruktionen.“
er  Gonverneur  ist  nicht  hier?  Und  es
soll  mir  trotzdem  nicht  gestattet  füu  meine
—  zu  Hilbresben  *7  Wie  loll  ich  das
verse  uisen  Sie  slüd  doch  keine  Gefangenen.  «
re  Ihnen  weiter  ichte  sagen  zu
o  1  7  Herr,  ½  ich  bereits  gesagt  habe.
W  ##  iehtes  Schiff  zurückkehren.
#b#rden  Sle  ohlie  aledur  blunen  kurzem  auf
amtlichem  ###t  über  die  Eneschliebungen  Seiner
Exzellen  z.  unterrichtet  w  «
Haliiistetteii  h  ein«  dass  es  mmößch  sein

wurde,  ine  ver  haunstuur  Allskunft  von  diesem
wohlwollenden.  Leutnamt  zu  erlange
„Wollen  Sie  mir.  gütigst.  mitteiley  fragte
#  shalb,  „wang  r  Gouverneur  von  seiner
ussahrt  Zurütkteht
b  #  4  Achteyet  n  luuten  wird
Seine  uns  Lcchersich  sein.“
verlg  a  ihn  hier  Mem-orientshs
  vorglehen,  sich  auf  Ihr
Schif  45  Gesen  —  gewiß!  Darf  ich  Ihnen
För  rh  9  bigen  mein  Herr?,  Wie  ge
hnen  Naffauã  Ein  recht  iuterflihmeer
Platz  für  den,  der  5  zum  ersten  Mal  e  sieht,
nimt  wah

—