Aummer 281
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Samstag, 4. Dezember 1013
land ansschließe, das nur das kriegführender
chte sein könne. Sie fordern die Regierung
ausf, der Disziplin und der unbersiegbaren. Tappn
des Heeres zu vertrau
hge „Idea Nazionale“ waiht der Rede Sonninès
ho en wolsschen und geschichtlichen Wert
bel. Nur von einem habe Sonnino nicht gesprochen;
dies sei aber in dem, was er sagte,
offenbar stillschweigend enthalten, da es eine
Bedingung für die Verwirllichung der Absichten
Jialiens sei, nämlich der Krieg gegen Deutschland.
Auch der „Corriere della Sera“ weist
versteckt auf die Kriegserklärung an Deutschland
hin, über die aus diplomatischen und militärischen
Gründen heute noch nichts gesagt werde.
Der „Secolo“ bemerkt, die Nachricht von der
vollständigen Gemeinbürgschaft Intaliens mit seinen
Verbündeten trefse unmittelbar auch Deutf
land, dem es jetzt offenbar obliege, eine der
Würde und Logik entsprechende Antwort zu
geben. „ „
—
Wir haben Lebensmittel genug.
Berlin, 2. Dez. Im Hauptausschuß des
Reichstages gab! der Berichterslatter einen Ueberblick
über den Stand unserer Vorräte zur Beurteilung
der gesamten Lage auf dem Lobensmittelmarkt
unter Angabe von Zahlen. Er kam
dabei zu dem Schluß: Wir haben Lebensmittel
genug auf allen Gebieten, um eine Not von
unserem Volle fernzuhalten. In Rücksicht auf
unsere Lebensmittel braucht der Krieg um keinen
Tag früher zu Ende zu gehen, als es die Sicherheit
des Reiches und die Interessen des ganzen
Volkes erfordern. Gewisse Einschränkungen des
Verbrauchs sind allerdings als unvermeidliche
Kriegswirkungen anzusehen und müssen in Kauf
genommen werden.
Fürsorge für Kriegsteilnehmer.
Dresden, 2. Dez. Nach einer Erklärung
des Ministers des Innern, Grasen Vitzthum
von Eckstädt, in der Zweiten sächsischen Kammer
ist die sächsische Negierung bereit, bedürftigen
Feldzugsteilnehmern bei ihrer Rückkehr
Darlehen aus staatlichen Mitteln zu gewähren.
Es sollen gegeben werden zur Aufrechterhaltung
oder Wiederaufnahme des Geschäftsbetrie bes bis
2000 Mk., für Grundbesitz 10000 Mk., für Pripatangestellte
und Arbeiter 3/0 Mart“ mit fünfjähriger
Tilgungsfrist und drei Prozent Verzinsung
unter Bürgschaft der Gemeinden.
Die deutsche „Schreckensherrschaft“
in Belgien.
Berlin, 2. Dez. In England nahm die Regierung
und die Oefsfentlichkeit den Fall Cavell
zum Anlaß, um zum soundsovielten Male das
Vorhandensein einer deutschen Schreckensherrft
in Belgien zu behaupten, die sogar an
Frauen kriegsgerichtliche Todesurteile vollstrekken
lasse. Daß Franzosen im Laufe des Krieges
Frauen erschossen haben, wurde bereits festgestellt.
Ob bei den in England nachweislich
Gehängten auch Frauen waren, bleibt noch abzuwarten;
Tatsache aber ist, daßi in dem gleichen
Belgien, das unter einer deutschen Schreckensherrschaft
leiden soll, vor der O klupation nach
den gleichen Grundsätzen gehandelt wurde, die
für die deutsche Justiz im Falle Cavell maßgebend
waren. An 18. August 1914, also 12
Tage vor Einsetzung eines deutschen Gencralgouverneurs,
ist in Löwen die verehelichte Julia
pan Wautergham, geb. zu Brussel am 26. Januar
1872, wegen Kriegsverrates standrechtlich
erschossen worden, mit ihr zwei andere Velgier.
Oas Urteil wurde in der Nacht nach der Fäl-G□—88—"“
der Schag der Sabäer.
n 8 Noman von K. Tracp.
Dabei war man den curopäischen Quar-(Nachdruck
verboten.
tieren so nahe, daß sich von Zeit zu Zeit der
Ausblick in eine der breiten Straßen öffnete.
darin es von italienischen Soldaten und gut
gekleldeten Zivilisten wimmelte. Sorglos
man sich dort dem Gekfühl seiner Ueberlegenheit
und dem Bewußtsein einer herrschenden Siellung
hin, oielleicht ohne zu ahnen, ein wie heißer
istiger Haß in de schmugtzigen, stinkenden
Erichnossen gegen. diese herrschende Rasse ause
espeicher t war, Bza des Augenblicks harrend
SaP Verhelinisset geschttene -ürden, ihn in
bathie Taten umzusel ten.
In einer wie abenteuerlichen Zickzackrichtung
Mulai Hamed sich auch vorwärts bewegt
haben mochte, endlich gelangte er doch ans
Ziel. Durch ein miedeiges Tor kamen sie auf
einen Exerzierplatz, auf dem eine Abteilung
Bersaglieri übte. Ein schwerfälliges, niedriges
Fort gt te auf der Seeseite die Mündungen
Igrer#e in gegen dee, Stadt und den Hafen.
le andere eite des Platzes aber wurde durch
ein Kolttlichee kheod bwbenh das sich durch
die vom Dache wehende italienische Flagge und
die belden Posten am Eingang sogleich als der
Sih Her Regierung kennzeichnele.
wußtsein, die ihm übertragene
u meisterhaft gelöst zu haben, deutete
ulal Hamed Holmstetten pantomimisch an, daß
ließ sioh gemächlich auf
Ziele seien, und
sie am
esnen Prellsteln nleder, um lich durch
ängeres
lung vollstrekt. Der Anschlag dieses Urteuist
der Stadt Antwerpen in einem Brief be
sohlen worden, der neben anderen auch die
Unterschrift des belgischen Kriegeministers trägt
und jetzt unter den damals unbestellt gebliekenen
Postsachen aufgefunden worden ist. Die
„Norddeutsche Allgem. Ztg.“ veröffentlicht das
Facsimile dieses Briefes.
Der Papst über Krieg und Frieden.
Berlin, 2. Dez. Der „kirchenpolitische Mitarbeiter“
der Berliner Heitung „Die Post“
hatte behauptet, er sei ausdrüdlich von autoritativster
Münchener Stelle ermächtigt worden
zu der Erklärung, daß die von der „B. 3.
veröffentlichte angebliche Unterredung eines
„Neutralen“ mit dem Papst über Kirchen= und
politische Fragen von Abis 3 frei erfunden sei.
Die „B. Z.“ hat sich hierauf an den päpstlichen
Nuntius in München Kardinal Frühwirth mit
der Anfrage gewandt, ob eine solche Ermächtigung
von ihm gegeben worden sei, und folgende
Drahtantwort erhalten: „Ermächtigung nicht
gegeben, wurde auch nicht nachgesucht. Frühwirth.“
(3.)
Waffenstillstand zu Weihnachten.
Mailand, 2. Dez. „Sera“ meldet aus
Rom, der Papst werde im nächsten Konsistorium
einen Aufruf an sämtliche kriegführende Völker
vorschlagen, nach dem ein Waffenstillstand für
die Weihnachtsfeiertage angesetzt werden soll.
Der Vorschlag soll bereits nichtamtlich unterbreitet
worden sein. Durch Verwendung bes
Konsisloriums habe man größere Hoffnung auf
Erfolg. .
Die englischen Gesamtverluste.
London, 2. Dez. Die gesamten britischen
Verluste bis 9. November betrugen: Auf dem
französischen Kriegsschauplatz: Getötet und gestorben
4620 Offiziere, 69272 Mannschaften;
verwundet 9754 Offiziere, 240 263 Mannschaften;
vermißi 1583 Offiziere, 54446 Mannschaften.
Im Mittelmeer: Getötet und gestorben
1504 Offiziere, 21531 Mannschaften;
vermundet 2866 Offiziere, 70 148 Mannschaften;
vermißt 350 Offiziere, 10 211 Mannschaften.
Auf den anderen Kriegsschauplätzen:
Getötet und gestorben 227 Offiziere, 2052
Mannschaften; verwundet 337 Offiziere, 5587
Mamnschaften; vermißt 76 Offiziere, 3223
Mannschaften. Flottensoldaten: Getölet und
gestorben 589 Offiziere, 9928 Mannschaften;
verwundet 161 Offiziere, 1120 Mannschaften;
vermißt 52 Offiziere, 310 Mannschaften.
Zusammen 510 236.
Im englischen Unterhaus wurde mitgeteilt,
daß sich in Deutschland gegenwärtig ungefähr
32 000 englische Soldaten und 1050 Seeleute
als Kriegsgefangene besinden. Im November
sind insgesamt 332 Offiziere getötet, 728 verwundet
oder vermißt norden. Während derselken
Zeit wurden 7652 Mann getötet und
33057 verwundet oder rermißt. Bei der Flotte
betragen die Verluste im November 34 Offiziere
und 261 Mann. J□.
—
Im zerschossenen Görz.
Berlin, 2. Dez. Ueber die Zerstörung
von Görz wird dem Berliner Tageblatt“ aus
dem k. u. k. Kriegspressequartier gemeldet: In
die Kicche der Kapuziner sielen die Graualen
wãhrend des Gottesdienstes ein. Der „Messe
Ausruhen für die gehabte Anstren bung zu belehnen-
Holmstetten aber wandte sich an einen
Leutnant der exerzierenden Truppe, um ihn in
französischer Sprache zu fragen, wie man es
wohl anfangen müsse, zu dem Herrn Gouverneur
zu gelangen. Obwohl er ihn nur noldürftig
verstand, war der Italiener doch liebenswürdig
HPenug, ihm einen Korvoral mitzugeben, der ihn
das Innere des festungsartigen Reglerungs-Gebäudes
führte und ihn dort an einen anderen
Ofkisier ablieferte, der zu Holmsteltens großer
Erleichterung die srngulsn Sprache vollständig
herrschte. Er war von derfelben Zuvorkombwrue
wie sein gunengd aber als Holmstetten
nach zwei Herren fragte, die vor etwa zwei
Stunden hierhergekommen sein müßten, um
eine Unterredung mit dem Gouverneur nachzulachen.
verüinsterte sich seine Miene zusehene.
„Meinen Sie die Herren von der deutschen
Jacht de- Eßs 7“ fragte er wit einer Geste,
bit das Rote Meer im allgemeinen und die
Aporodte!, im besonderen bezelchnete. Und
Holmstettens besabende Cr#o vrrung eramdigee
sich weiler, ob er. lleicht das
Jurghicen thobe) den Kapitän, oder — Vfigt;
lenes Süfes vor sich 3
7½80 in der zweite Slcheraanne erwlperte
Heinz, d en das Examen an Stelle der erwarteten
einfachen Auskunft ein wenig. in Erstaunen Kte
Der Osfizier aber zuckte die Achseln und erklä
habe in bezug auf Sle kelne Be
mein' Herr! Aber icher Ihnen, an Bord
2 gehen und dort die welttten Entschliebungen
elner Exzellenz abzuwarteg.“
„Es wird mich unter Umständen sehr interessieren,
H#n- W die Entschließungen
Seiner E Für den
cd rnen.
Augenblic "170 leh 2 is onee. ·
Es Ilnd die Eeenk
lesende Pater leistete den Verwundeten die erste
Küse aber wã während dieser erter tiglei4
schlug eine Granate ein und verwundete
schwer. Von den zerstörten öffentlichen
bäuden seien noch der Justizpalast, da -
Museum, der Magistratswintergartehß, die, Banca
Frialana genannt. Ganze Straßenzüge sind abgebrannt,
auf den Straßen kann man überäll
vLeichname und Blutlachen sehen. Die letzten
Einwohner von CGörz kriechen bleich vor Hunger
aus den Kellern und flüchten aus den Ruinen
der Stadt. Sie fosten dem Rat ihrer, Erlöser“,
die durch ihre Flieger am dritten e des
Bombardements Tausende von Zetteln herabflattern
ließen, auf denen zu lesen stand: „Flieht
rasch, denn wir werden Görz vollständig zusammenschießen
und verbrennen.“ (3.)
—
Die bulgarische Beute.
WTB. Sofia, 2. Dez. Antlicher Berlcht
vom 30. November. Unsere Truppen führten
die Offensive über Prizrend hinaus fort. Seit
Kxiegsanfang gegen Serbien (14. Oltober) bis
zur Einnahme Prizrends (29. November) nahmen
wir den Serben folgende Beute ab:
50 000 Gefangene, 265 Geschütze, 136 Artillerie=Munitionswagen,
ungefähr 100 000 Gewehre,
36000 Granaten, 3 Millionen Gewehrpatronen,
2350 Eisenbahmpagen und 63 Lokomottven.
Nach der Einnahme von Kichewo und Krusewo
besetzten wir Brodi auf der Straße Kichewo-Prilep.
Auch der Front der englisch-französischen
Truppen keine Veränderung.
½% Soiclal serbischer Mörder.
2. Dez. Vor 14 Tagen etwa hat
der Tpeene Oberleutnam Pribicevic durch meuternde
Soldaten sein Ende gefunden und jeßzt
soll auch sein Kollege bei der Organisation
des Mordes, der Leiter der Schule zur Ausbildung
von Banden in Cuprija, Major Tankosic,
getötet worden sein. Von Tankosic hat
Grabes die Bombe erhalten, die er zum Morde
in Serajewo benützte. Er stellte vier Browmings
mit Munition und Reisegeld zur Verfügung.
Sechs Handgranaten aus serbischen Armeebeständen
bildeten die Vervollständigung der Ausrüstung.
Tankosic gab den Verschwörern außerdem
Cyankali, damit sie imstande wären, Selbstmord
zu verüben. Nun ist Tankosic selbst, wenn
die Meldung sich bewahrheiten sollte, einer Kugel
zum Opfer gefallen.
In serbischer Gefangenschaft.
Berlin, 2. Dez. Der Berichterstatter des
Berliner Lokalanzeigers Aram meldet aus Sosia
vom rember: Ich besuchte in Nisch
die Ställe der serbischen Kovallerielaserne außerhalb
der Stadt, wo österreichische Gefangene zu
Tausenden untergebracht waren. Ueberall liegen
Hausen zu Moder gewordener Uniformstücke,
die den Unglücklichen am Leibe verfault
sein müssen. Die wenigen, die die Strapazen
der Gesangenschaft aushielten und nicht an Typhus
starben und am anderen Ende der Stadt
in tvostlosen Massengräbern verscharrt wurden,
schlerpten die Serben auf ihrem Rüdzug von
Nisch mit. Wie Oesterreicher, die sich ltot stellten
und dann flohen, erzählten, wurde, wer nicht
weiter konnie und sich nicht sofort tot stellte erschossen.
Sie berichten wahre Schauergeschichten
über die Mißhandlungen, die sie in der Gefangenschaft
zu erdulden hatten. (Z.)
Die Opfer der Seuchenzeit in
Serbien.
Eusshentestatte
u in weit du # zu erfahren,
wo sich der Geheimrat von Sylvander und
der Baron de Beauregard befinden
it einer Gebärde des Bedauerns sstreckte
der Ossizier beide Arme aus, zuckte die Achseln
und zog die Anoenbrauen in die
38 wieder-„Was
man da sar en
hote, 4 r# 1 Befehle h
ch verstehe nicht 7 nnn Herr1 —
Hüben Sie die Herrschasten ndeleßen ?“
„Alle rdings Sie befinden sich hier.
„Wol 1 dann ale bitte, die Güte
haben, do zu ihnen führen zu lassen!“
ieder machte der Leutnant elne be-2.
V Der Kriegsbericht-„Pester
LiG
- e%un mit den chuttern.
ammöglich, mieln Herr, gauz unenc.
und! zeun ich aͤn #ble Triie obs, aonn
es wlrich vorsseden 41f r so bald lse udi
an Bord zu begeb
„Ich zweisle 4t daß Sie mit dlesem
gur uten. Nat kogendeine sehr freundliche Absicht
versolgen. Für den Monient aber bin 9 nicht
in der Lage, ihn zu befolgen. Ich habe Herrh
de Beauregard eirie sehr schilge Mürtelteng
zu Überbringe
iue kischugmn Mitlellung ?7 — Von wem?“
Von eine
Ver Ital enet Kbeu: 7*——
! So besiüde auch Dämen an
Bötv# ent Vergn den, Lch aue
Iings!
r“r - W sragen. wer dlese Dawien Und *
Das begann L% nuien ernstsich
zu 2% erh Wl er ein er i
asWohiioallendes unikotinle
eußerttng del-scherzen
asagtee
ås scheinst-at- von
eine Unterredung at, dem Chefarztl eines Krankenhauses,
Dr. Stockizs, der auch österreichischr
öri e Krieg-gesungene behandelte. Er er-5,
soweit er unterrichiet sei, Tausende
*W/° uret an Typhus, Cholera und Dysenteriqstarben,
aber auch von der serbischen Bevoölkeunga
und ver Armee Liud L#cen 80 000 bis
00 Menschen an dlesen Seuchen gestorben.
60% starben 138 Aerzte an den ansteckenden
Krankheiten. (Z.)
» ,s.ss
sie-Wabenbau
Rumänien und Rußland.
London, 2. Dez. Die „Daily News“ melden
aus Buvarest, daß Rumänien den ernsten
Wunsch an Rußland übermittelt habe, neutral
8 bleiben und daß infolgedessen die russische
lotte * die Erlaubnis erhalten lönnc, die
nau heraufzusahren. (3.)
Die verzweifelte Stimmung
in Saloniki.
Genf, 2. Dez. Der „Temps“ befürchtet, daß
die engulsch- französische Front in Mazedonien
der beporstehenden deutsch-bulgarischen Offen
sive nicht genügend Widerstand zu leislen vermöge.
Der Ausgang der Schlacht 7l von
den Kräfteverhältnissen der beiden irnen ab.
die aber gegenmärtig ungünstig fur die Mürten
seien. Der Verlust der Schlacht würde die
Sea und Engländer auf die Basis Salo
zurückwerfen. Die efestigungen des Lagere
von Saloniki seien noch nichl lce del, die Al
liierten seien aber entschlossen, Saloniki, das
das ganze Mittelmeer beherrsche, um keinen
Preis den verbündeten JZentralmächten und Bul
garien zu überlassen. Nochmals fordert der
„Temps“ Italien und Nußland auf, schnell
Hilse zu senden. Auch England könne den Nii
nicht besser verteidigen, als von Saloniki aur
Der „Temps“ hosft, daß diesesmal die Ereig
nisse den Entschlüssen des Vierverbandes nichi
wieder zuvorkommen nerden.
·# · r—i
Eine neue Krise ia Alben.
Alle Meldungen aus Athen deuten darauf
hin, daß man dort vor einer neuen Krise sieht.
Griechenland weigert sich, die Forderungen des
Vierverbandes anzunehmen.
Nach der Südflawischen Korrespondenz stellte
die Entente in ihrer zweiten Note folgende Forderungen
an Griechenland: Zurückziehung
aller griechischen Truppen *m Saloniki und
Umgebung; 2. das alletnige Verfügungsrech!
über Eisenbahnen und Straßen im ganzen Ge
biet, das durch eine Linie begrenzt wird, die
Nih von Saloniki bis Monastir verläuft; 3.
das Recht, Salöniki und die Halbinsel Chalkidike
zu befestigen: 4. Uebertragung der Seepolizei
in einigen griechischen Häfen, daru- -eaur
dem Piräus.
Nach einer Meldung der „Agence Havas“
aus Athen vom 2. I Dezember hatle Skuludis
eine lange Unterredung mit dem König, der,
wie die Zeitungen sagen, die Ansicht der Regierung
vollkomigen teilt. In einem dringlich
einberusenen Ministerrat berichteie der Ministerfrasidem
über den Meinungsauslausch mit den
Pesandten des Vierverbandes. Der Ministert
rat crörterte alle Möglichkeiten der Lage. Es
entspann sich eine lange Auseinandersetzung über
die Haltung, die Griechenland unter den vorliegenden
Umständen einzunehmen hat. Der
Thef des Generalstabes wohnte der 8 eratung
bei.
Der „Köln. Ztg.“ zufolge berichtet der Pariser
28 aus Athen, Griechenland habe
eie ihrer r ST rennen.“
„So o! Nun, es tut mir, aufrichtig
leid, daß sch Ihnen auchl dazu verhelsen kann,
tre Botschaft an den Mann zu bringen. Aber
err Gouverneur ist auf einer Ausfahrt beboeshe
und ich habe leine Instruktionen.“
er Gonverneur ist nicht hier? Und es
soll mir trotzdem nicht gestattet füu meine
— zu Hilbresben *7 Wie loll ich das
verse uisen Sie slüd doch keine Gefangenen. «
re Ihnen weiter ichte sagen zu
o 1 7 Herr, ½ ich bereits gesagt habe.
W ## iehtes Schiff zurückkehren.
#b#rden Sle ohlie aledur blunen kurzem auf
amtlichem ###t über die Eneschliebungen Seiner
Exzellen z. unterrichtet w «
Haliiistetteii h ein« dass es mmößch sein
wurde, ine ver haunstuur Allskunft von diesem
wohlwollenden. Leutnamt zu erlange
„Wollen Sie mir. gütigst. mitteiley fragte
# shalb, „wang r Gouverneur von seiner
ussahrt Zurütkteht
b # 4 Achteyet n luuten wird
Seine uns Lcchersich sein.“
verlg a ihn hier Mem-orientshs
vorglehen, sich auf Ihr
Schif 45 Gesen — gewiß! Darf ich Ihnen
För rh 9 bigen mein Herr?, Wie ge
hnen Naffauã Ein recht iuterflihmeer
Platz für den, der 5 zum ersten Mal e sieht,
nimt wah
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