Metadata : Bismarck´s Glaube.

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Sie  wollen,  der  Sache  opportunistisch  gegenüber,  de
Vorredner  theoretisch.“  Er  stellt  dann  die  Derhand
mit  dem  Dapst  auf  eine  Linie  mit  den  Unterhand
mit  Gesterreich  1866.  Und  gegen  Richter  erklärt  et  )
er  habe  nicht  hochtrabende  und  prinzipielle  doktrinäre
Dolitik  getrieben,  sondern  einfach  hausbackene  Siplomatische.
„Ich  würde  mich  schämen,  wenn  ich  überhaupt  in  meiner
Stellung  ein  Doktrinär  sein  wollte;  und  wenn  Sie  mich
einen  Opportunisten  nennen,  nehme  ich  auch  diese  Be—
zeichnung  dankbar  an;  denn  was  ist  ein  Opportunist?
Es  ist  ein  Mann,  der  die  günstigste  Gelegenheit  benützt,
um  das  durchzuführen,  was  er  für  nützlich  und  zweckmäßig
  hält,  und  das  ist  ja  eben  die  ufgabe  der  ganzen
Diplomatie;  und  wenn  ich  mich  hätte  konfessionell  oder
doktrinär  in  diesen  Streit  hineinziehen  lassen,  dann  verdiente
  ich  nicht  das  Dertrauen  meiner  Landsleute  in  der
doch  gewiß  von  konfessionellen  Ansichten  notwendig  freien
Stellung,  in  der  ich  mich  befinde.“  Daß  das  Datikanum
ihm  nie  als  Gefahr  für  den  Staat,  vielleicht  eher  für  die
Kirche  erschienen,  daß  er  nicht  einmal  wesentlich  darüber
verstimmt  gewesen  sei,  es  lediglich  als  dogmatische  Srage
innerhalb  der  katholischen  Kirche  angesehen  habe,  kam
nach  dem  oben  Mitgeteilten  nur  dann  gelten,  wenn  man
den  Nachsatz  stark  betont:  (als  dogmatische  Srage)  „mit
der  wir  uns  abzufinden  haben  würden,  wenn  sie  sich  ngenn
wie  in  Lragen  der  inneren  politik  bei  uns  übersetzte  un
barstellte."  n

Jedenfalls  muß  das  unbedingt  zugegeben  werden
daß  Bismarck  die  Maigesetze  nie  als  zur  Dauer,  nur

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