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Aber die Tatsache der Schuld Englands hätte ich kaum
nötig, mich hier näher auszulassen: fie ist ausführlich beweisbar
und bewiesen. Im Interesse der richtigen Beurteilung
der unumgänglichen „letzten Phase“ find aber
einige kurze Bemerkungen erforderlich, und zwar um so
mehr, als bei der Aberfülle des Stoffes manche zuletzt den
VWald vor Bäumen nicht sehen. Noch einmal möchte ich
zu diesem Behuf auf die vielgenannten „Berichte der belgischeen
Vertreter in Berlin, London und Paris an den
Minister des Außern in Brüssel, 1905—1914“ eindrücklich
hinweisen. Hier reden politisch neutrale Männer,
deren persönliche Sympathien, ihrer Sprache und Bildung
zufolge, französisch gerichtet sein müssen; sie wissen aber,
was in den Geheimgängen der Politik vor sich geht, und
find verpflichtet, darüber wahrheitsgetreu zu berichten.
Alle bezeugen das gleiche: Englands König und Englands
Regierung, später dann Englands Dresse verfolgen alle
diese Jahre hindurch — gleichviel, was für Wendungen
die sonstige Weltpolitik auch durchmacht — das eine
Ziel: die Vernichtung des Deutschen Reiches vorzubereiten.
Diesem Ziel zulieb opfern sie Vorurteile und Abneigungen,
opfern sie eigene Interessen und altbewährte
politische Grundsätze, wecken sie Feindschaften, vernichten
sie friedliche Bestrebungen anderer Staatsmänner, treiben
sie bis zur höchsten Meisterschaft die satanische Kunst der
Verdrehung, der Verleumdung und der Lüge. Wer es
nicht aus anderen Quellen schon weiß, wird hier von den
Belgiern eine entscheidende Tatsache erfahren: französische
Staatsmänner haben im Laufe dieser Zeit mehr als einmal
die Gewinnung dauernd guter Beziehungen zu Deutschland
erstrebt, mehr als einmal war auch Rußland hierzu ge-