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3. Hainbuchen: Vollsaat 50 kg, Streifensaat von 50 cm Breite
und 1,5 m Entfernung 35 kg pro ha. I hl abgeflügelter Same
wiegt 50 kg.“)
4. Eschen: Vollsaat 35—60 kg, Streifensaat in obigem Verband
20 kg pro ha. 1 hl wiegt 16 kg.
5. Ahorn: Vollsaat 50 kg, Streifensaat in obigem Verband
30 kg pro ha. 1 bl wiegt 14 kg.
6. Rüstern: Vollsaat 30—40 kg, Streifensaat in obigem Verband
20 kg pro ha. 1 hl wiegt 6 kg.
7. Erlen: Vollsaat 20 kg, Streifensaat in obigem Verband 14 kg
pro ha. 1 hl wiegt 30 kg.
8. Birken: Vollsaat 35—50 kg, Streifensaat in obigem Verband
20 kg pro ha. 1 bl wiegt 10 kg.
9. Kiefern: Vollsaat 6—7 kg abgeflügelter Samen, Zapfensaat
9 hl, bei Streifen= und Plattensaat in obigem Verband 4 kg pro ha.
1 hl Zapfen giebt 0,8 kg Samen. Samenjahre alle 3—6 Jahre.
1 kg kostet etwa 3—5 M.
10. Fichten: Vollsaat 15 kg, Streifen= und Plätzesaat in obigem
Verband 12 kg pro ha. 1 hl Zapfen = 1,5 kg Samen. Samenjahre
etwa alle 6 Jahre, kostet pro kg etwa 1,20 M.
11. Tannen: Vollsaat 50—75 kg, Streifensaat in obigem Verband
35 kg pro ha. 1 hl Zapfen giebt 3 kg Samen. Samen fast
jährlich. Das kg Samen kostet etwa 60 Pf.
12. Lärchen: Vollsaat 15—20 kg, Streifensaat in obigem Verbande
10 kg pro ha. 1 hl Zapfen giebt 2,5 kg Samen; Samenjahre häufig.
Man prägt sich die Samenmengen der Nadelhölzer am besten
nach folgendem Verhältniß ein: Kiefer gebraucht die geringste Samenmenge
(7 kg), Fichte und Lärche das Doppelte der Kiefer, Tanne das
Fünffache der Kiefer.
Bei streifen= und platzweisen Saaten vermindert sich die Samenmenge
im Verhältniß der verwundeten Fläche. Sind die Streifen, Plätze rc. z. B.
nur 3, 1, 3 2c. so groß als die Gesammtfläche, so nimmt man auch nur 3,
1, # der für Vollsaat bestimmten Samenmenge, doch pflegt man zur
Sicherheit der so berechneten Samenmenge noch 10—20% hinzu zu geben.
*) Wo zwei Zahlen angegeben sind, bezieht sich die erstere auf die günstigen,
die zweite auf die ungünstigen Verhältnisse; die mittleren Quantitäten ergeben sich
hieraus von selbst.