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hältnismäßig hohem, bei einer Base entsprechend niedrigem Wasserstoffiongehalt seine
Farbe ändert) werden wir diesen Punkt durch Titration feststellen können. In
Mischungen von Salzsäure mit schwachen Säuren oder sauer reagierenden hydrolytisch
gespaltenen Salzen kann der Wasserstoffiongehalt gleich der Salzsäurekonzentration
gesetzt werden und diese ist durch Titration mit Methylviolett, Tropäolin 00 oder
auch Methylorange für sich allein bestimmbar, da wir hierbei den Farbumschlag erhalten,
bevor Alkali für die schwachen Säuren oder hydrolytisch gespaltenen Salze
verbraucht wird. Dasselbe gilt für die Bestimmung eines sehr niedrigen Wasserstoffion-
also hohen Hydroxyliongehaltes, wenn die starke Base mit einem Indikator, der
bei niedrigen Wasserstoffiongehalt
einen Farbumschlag
zeigt, wie z. B. Naphtholbenzoin
oder Phenolphthalein,
titriert wird.
Die Wasserstoff- und
Hydroxylionkonzentrationen
lassen sich natürlich nur
ii. ULoAr_! Lo. dann durch Titration be-Moby,
CH- COOH, 093 08 07 CH 05 04% WW 02 01 0 . .
‘CH5-C00N. 0 01 02 035 04 06 06 07 08 09 10 stimmen, wenn die betreffen-_
Bi lt tt
Fig. 1. Abnahme der Wasserstoffionkonzentration bei den Elektrolyte schon vorher
der Neutralisation von Essigsäure mit Natronlauge. so gut wie vollständig dissoziiert
waren. War dies nicht
der Fall, so findet, sobald
7 T1.1-1..1L.1..10., - durch Neutralisation Wasser-.
77 — je“ N stoffiion oder Hydroxylion
Sell er A vr verbraucht ist, stets augen-:
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N wo, BE NT er durch neue Dissoziation des
w2-...__.L lila noch vorhandenen Elektroei
1 7409 lyten statt und die Wasser-—l__.
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Mol, vo 01 02 08 04 05 06 07 08 03 1ONAyLL
10
02 08 07 06 05 06 032 02 01 ONE, stoffionkonzentration nimmt
Fig. 2. Zunahme der Wasserstoffionkonzentration bei Aürumein geringes ab, solander
Neutralisation von Ammoniak mit Salzsäure. ge von diesem Elektrolyten
noch genügend übrig bleibt.
In Fig. 1 ist die Wasserstoffionkonzentration, die wir beim Neutralisieren der
Essigsäure mit einer starken Base, und in Fig. 2 die, welche wir beim Neutralisieren
des Ammoniaks mit einer starken Säure durchschreiten, graphisch dargestellt.
Der Übersichtlichkeit halber ist die Volumvermehrung durch die zugefügte Titrationsflüssigkeit
vernachlässigt worden, d. h. es sind Lösungen verglichen worden, die bei
wechselndem Neutralisationsgrade stets die gleiche Gesamtkonzentration (1 n) besitzen.
In Lösungen von Essigsäure stellt sich stets, wie S. 135 gezeigt worden ist, das Gleichgewicht
ein: [HJ [CHs Os‘) k
[CH; CH]