keinem guten Zweck die Fürsten sich gesehen und gehen mit
Derdruß und Widerwillen gegeneinander, mit Kbneigung
und Derachtung gegen die Minister auseinander, um sich des
Giftes bei der nächsten Deranlassung zu entladen.
(Aus Karl von Uostitz' Leben und Briefwechsel.)
Der Freiherr vom Stein über Hriedrich Gentz.
Freiherr vom Stein in seinem lagebuch unterm 13. Dezember
1814.
Er (der Zar Klexander I] frug mich nach Gentz; ich
sagte ihm, er sei ein Mensch von vertrocknetem Gehirn und
verfaultem herzen.
Die Rheinbundstaaten betreiben den Krieg gegen
Rußland und Hreußen.
Stein erzählt: Unterdessen suchten die Franzosen und
Bayern die Gemüter zu erbittern. Wrede forderte den Uönig
oon Württemberg auf zur Kllianz gegen Rußland und Preuzen.
Die Uöpfe der Wiener wurden immer erhitzter und
ausgesprochner zum Krieg.
(Tagebuch Steins während des Wiener Kongresses.)
Die Derbindung der sächsischen mit der polnischen
Hrage.
Stein erzählt: In einer Konferenz den 19. Dezember mit
dem Staatskanzler, Czartoryski und mir las der erstere eine
rechtliche Kusführung über die sächsische Angelegenheit vor;
er äußerte sich zugleich äußerst empfindlich über die Treulosigkeit
Metternichs und daß man sich nun gänzlich müsse in die
hände von Rußland werfen und eine Eelegenheit zum Krieg
abwarten.
Diese ganze sächsische Angelegenheit war sehr verschoben.
die war nunmehr mit der polnischen Frage verbunden.
(Tagebuch Steins während des Wiener Kongresses.)
Abreise des Königs von Mürttemberg vom Wiener
Kongreß. — Tänzerinnen.
Karl von Nostitz erzählt: Den 27. Dezember 1814 ist der
K. v. W. abgereist und hat Tausende von Dukaten an Küche,
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