“. — ..——4
Grundzüge der Deutschen Hltertumskunde. von
Drof. Dr. H. Sischer. 80. JdLl S. Geh. 2 K. L—. In Origbd. 1.25
„Wer künftig sich darüber unterrichten will, welches die Hauptfragen
sind, die die deutsche Altertumskunde zu beantworten hat, welche verschiedene
Unterfragen dabei zu berücksichtigen sind, der greife getrost zu
Fischers Büchlein. Er wird hier seine Wünsche erfüllen können. Mit
diesen Worten ist dem Zuche eine Empfehlung erteilt, die man
in der Tat sonst keinem anderen Werke der gesamten wissenschaftlichen
und populären TLTiteratur auf dem Gebiete der
deutschen Altertumskunde zuteil werden lassen kann. Fischer
hat Recht, wenn er in dem Dorwort betont, daß es eine andere Darstellung
des ganzen Gegenstandes zurzeit nicht gibt. .“
Orof. Dr. Lauffer. Frankfurter Seltung. Nr. 107. 1909.
Dobammeck und die Seinen. von Hrof. Dr. B. Reckendorf.
8°. 158 S. Geb. M. .— In Originalleinenbd. N#. 1.25
„Unter den in jüngster Seit sich mit erfreulichem Fortschritte mehrenden
Darstellungen der islamischen Anfänge für weitere Kreise nimmt
dieses Zuch eine ganz hervorragende und besondere Stelle ein.
Es ist ein Dersuch, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, politischen
und individnellen Grundlagen des beginnenden Islam zusammenhängend
zu verdentlichen. In fließender Darstellung, die die Lektüre
des Zuches zu einem wirklichen Genusse gestaltet, werden hier die
Berichte der verschiedenen islamischen Quellen zum erstenmal in gedrängter,
aber durchaus erschöpfender Weise zu einem farbenreichen Bilde
geformt.“ R. Ger#er. Wiener Seitschrift f. d. Kunde d. Morgenlandes. Bd. XXlI.
Die Kultur der Hraber. Pon Hrof. Dr. J. Bell. 154 S.
Geheftet Mark 1.— In GOriginalleinenband Mark 1.25
Ein großzügiges Bild der gesamten materiellen und geistigen Kultur
des Islam unter arabischer Herrschaft. Es werden geschildert: Die
Kultur der Araber vor dem Islam. Die Keime der neuen Kultur im
Werke Mohammeds. Die Bedeutung der Eroberungszüge für die kul.
turelle Befruchtung des Arabertums durch die Berührung mit den
unterworfenen Kulturnationen usw. "
Der Kampf um ciie Herrschaft im Wittelmeer.
Don Driv.-Doz. Dr. P. erre. 180 S. Geh.M. L.— In Grigb. 1.25
Derfasser geleitet den Leser durch die gewaltige Geschichte des Mittelmeergebietes
von der ältesten Seit bis auf die Gegenwart. Das Kommen
und Gehen der Dölker, die Ablösung der einen Herrschaft durch die
andere und die in diesem Wechsel ruhende Zedentung sind Hauptinhalt
der Darstellung. Sie verfolgt nicht die Entwicklung des einzelnen olkes,
sondern richtet den Blick allein auf die allgemeine, den Gesamtraum
überspannende Entwicklung und auf die sichtbaren und unsichtbaren
treibenden Kräfte, deren Kampf die 4000 jährige Geschichte erfüllt und
den heutigen Fustand hat emporwachsen lassen.