Full text : Bei den Fahnen des III. Armeekorps von Metz bis le Mans.

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nicht  zu  erreichen  vermocht.  Das  XIII.  Korps  war  gleich  am
Morgen  in  langandauernde  Kämpfe  verwickelt  worden  und
stand  am  Abend  in  der  Linie  Connerré-Thorigné  dicht  am
Feinde.  Ebenso  war  das  X.  Korps  bald  auf  den  Feind  ge—
stoßen  und  war  außerdem  gleich  uns  durch  ungangbare  Wege
sehr  am  Vormarsch  gehindert  worden.  Die  20te  Division  ge—
langte  am  Abend  in  den  Besitz  von  Brives,  die  19te  kam  bis
Vancé.  Demnach  stand  also  das  III.  Korps  weit  vorgeschoben.

Der  Geschichtsschreiber  des  Großen  Generalstabes  zeichnet
treffend  die  Situation  mit  folgenden  Worten:  „Keilartig  in
die  Stellungen  des  Feindes  hineingedrungen,  sah  es  sich  rings
von  dessen  Wachtfeuern  umleuchtet.“

Erst  spät  in  der  Nacht  war  es  gelungen,  die  Verbindung
mit  dem  XIII.  Korps  wieder  aufzunehmen,  und  wurden  daher
die  Vorposten  der  6ten  Division,  ja  sogar  das  Divisionsstabsquartier
  in  le  Breil,  während  der  Nacht  vielfach  durch  versprengte
  feindliche  Abteilungen  beunruhigt.

So  hatte  sich  denn  der  eiserne  Halbkreis  um  le  Mans
immer  mehr  verengt,  die  Entscheidungsschlacht  mußte  nun  nahe
bevorstehen.

VIII.

Beginn  der  Kreitägigen  Schlacht  vor  le  Mans
am  10.  Jannar.  Gesechte  bei  Parigne  .Spegue
und  Shange.

n  der  Nacht  waren  für  die  Fortsetzung  des  Angriffs
folgende  Befehle  ausgegeben  worden:

Das  III.  Korps  setzt  den  Angriff  gegen  le  Mans

S  fort  in  der  Richtung  auf  Changé,  die  linke  Flügel-Brigade
  (die  unfrige)  biegt  links  ab  gegen  die  Straße  Grand
Lucé  —  Parigné  l'Eveéque,  um  das  X.  Korps  dort  zu  unterstützen.
  Das  X.  Korps,  links  vom  III.,  setzt  auf  der  Straße
Grand  Lucê—Parigné  l'Evêque  den  Vormarsch  fort,  während